• vom 27.05.2011, 13:04 Uhr

Musik

Update: 18.06.2011, 21:52 Uhr
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Aber das Leben lebt: New Musketeers


Von Andreas Rauschal

Als Aber das Leben lebt gegen Ende der 1990er Jahre antraten, ihr mit Kunstanspruch versehenes Songwriting der Marke Todes-Country in die Welt zu setzen, präsentierte sich die aus der niederösterreichischen Pampa ins großstädtische Wien geflohene Studententruppe als rare Spezies: junge Menschen mit Hang zum Altherrengestus heulten traurig den Mond an. Über die Jahre öffnete sich die Band aber nicht nur einer zuversichtlicheren Haltung, sie klang auf Alben wie "Perfect Teen" oder "Hospital Years" auch entschieden zugänglicher.

Auf "New Musketeers" tönt die zum Quartett angewachsene Formation nun nahezu klassisch. Während man bei "Cathedral" oder "Fir" an Nick Cave in seiner Phase als Balladenkaiser denken kann, oder sich bei "99" ein John Cale-Gefühl einstellt, ginge das beschwingtere "Gods" auf jedem Album von The National durch.

Von den Sonnenstrahlen, die dieses Herbstalbum bisweilen charmieren, sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Schließlich heißt es an einer Stelle: "I seek peace but war finds me."

Aber das Leben lebt: New Musketeers. (Trost Records)




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Pop-CD

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