• vom 28.07.2016, 14:25 Uhr

Musik

Update: 28.07.2016, 14:38 Uhr

Klassik-CD

Ein zauberhaftes Musikerporträt




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    Sharon Kam:

    Sharon Kam: Sharon Kam:

    (dawa) Sharon Kam ist eine israelische Klarinettistin der besonderen Kategorie. So gibt es kaum eine Solistin unserer Zeit, die ihrem Instrument derart samtene, wohlgeformte Töne zu entlocken vermag. Und dabei Musik weit weg vom "Picksüßen Hölzl"-Image der Klarinette macht, die herrlich menschlich, unprätentiös, in jeder Faser ihres Erklingens eine liebenswerte Dienerin der Kunst geblieben ist. Das beweist auch vorliegende Kompilation der musikalischen Ausnahmemomente der vergangenen Jahre. Unterwegs in Johannes Brahms‘ unglaublichem h-Moll Klarinettenquintett (etwa mit Musikerfreunden wie Isabelle van Keulen oder Gustav Rivinius), verschmitzt in Fritz Kreislers "Syncopation" dank des kongenialen, weithin bekannten Duos mit Ausnahmepianist Itamar Golan, oder im großen Verbund mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn: Die groß arrangierten Italianità-Momente von Rossini (Cenerentola-Finale "Nacqui all’affanno" als würdige Hommage ans Belcanto) bis Puccini (bezaubernd: Andreas Tarkmanns Bearbeitung der "Ore dolci" Canzone aus "La rondine") sind dank Kam höchster Genuss.

     Sharon Kam: Portrait. Berlin Classics, 1 CD, ca. 9 Euro.





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2016-07-28 14:29:04
    Letzte nderung am 2016-07-28 14:38:38



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