Wien. Ein spätes Staatsoperndebüt? Nun ja, ganz neu ist Christoph Eschenbach eigentlich nicht am Haus. Zumindest hören konnte man ihn hier, wenn auch nicht in seiner Lieblingsrolle als Dirigent - und auch nicht persönlich. Es ist schon ein Weilchen her - ganze 36 Jahre -, da tanzte Rudolf Nurejew in einer Ballettpremiere auch zu einer Klaviermusik... weiter
Und dann der Schlussgesang. "Liebestod" nennt man heute, was Richard Wagner einst als "Isoldes Verklärung" bezeichnet hat. Es wäre dies aber wohl auch das bessere Wort, um Nina Stemmes Leistung vom Donnerstag zu beschreiben. Als hätte die Sängerin nicht schon stundenlang einem Riesenorchester Paroli geboten, setzte sie zum Finale an - locker... weiter
Philharmonischer Sonntagvormittag, diesmal im Konzerthaus und am Programm standen Brahms Doppelkonzert op. 102 sowie die epochemachende "Symphonie fantastique" von Hector Berlioz. Also wahrlich keine Kleinigkeiten, die sich der nordossetische Jungdirigent Tugan Sokhiev für die Zusammenarbeit mit den Wienern ausgesucht hatte... weiter
München. Als Mann von "disziplinierter Leidenschaft und leidenschaftlicher Disziplin" rühmte Laudator Thomas Hampson den lettischen Dirigenten Mariss Jansons in seiner Laudatio, der am Dienstagabend im Münchner Prinzregententheater mit dem Ernst-von-Siemens-Musikpreis ausgezeichnet wurde. In seiner Dankesrede sprach Jansons vom "wichtigsten und... weiter
Montagabend und was für ein Stelldichein: Fast eine Woche lang beehrt ab sofort Preußens Gloria das Wiener Konzerthaus. Freilich sind die Berliner Philharmoniker eines der ganz großen Orchester auf dem internationalen Markt, glorreich agieren auch sie allemal. Das bewies bereits der Auftakt zum Eröffnungskonzert dieser Personale: Pierre Boulez... weiter
Essen. Zu einem Eklat kam es beim Konzert von Krystian Zimerman am Montagabend in Essen. Der bekannte Pianist unterbrach ein Konzert wegen eines illegalen Video-Mitschnitts. "Würden Sie das bitte lassen", forderte der Künstler bei dem Konzert des Klavierfestivals Ruhr einen Zuhörer auf der Empore auf... weiter
Es ist die gute alte Tradition aristokratischer Volksbelustigung, die in Großereignissen wie dem "Sommernachtskonzert" wiederauflebt: Weise Herrschende waren zu allen Zeiten darauf bedacht, ihre Untertanen mit Brot und Spielen bei Laune zu halten. Dennoch kann man nicht umhin, dem Event eine sympathische Seite zuzuerkennen: Wann sonst sind bei... weiter
Wien. Und dann stand da dieses - Klavier. Sommer 2012 war es, da reiste Alice Sara Ott für ein Konzert nach St. Petersburg, das nicht nur für russische Ohren gedacht war: Beim Sommerfestival "Weiße Nächte" sollte Otts erste Live-Recital-CD entstehen. An die nötigen Vorarbeiten war gedacht: "Wir hatten noch Zeit... weiter
Die große Bühne der Wiener Staatsoper atmete ausnahmsweise wahrhaft kammermusikalischen Geist: Ferruccio Furlanetto hatte sich für sein Solistenkonzert ein reines Liedprogramm vorgenommen. Eine kluge Entscheidung: Der stringent konzipierte Abend bot die Gelegenheit, den Haus-Stammgast einmal ausgiebig in einer ungewohnten Rolle zu erleben... weiter
Im Schwetzinger Rokokotheater beginnt es diesmal schon mit dem Ende - und zwar von Matthias. Er liegt in einem Krankenhausbett, einige Apparate stehen rundherum. Man hört schweres Atmen auf das Sterben hin. Ein Pfleger ist da; Thomas, der Freund von Matthias, tritt hinzu. Dass es ein schwules Paar ist, spielt keine Rolle... weiter
"Bist du vom Himmel herabgestiegen?" Diesmal ganz sicher nicht: Die Hofdame in Nöten erblickt den Retter ausnahmsweise auf dem Boden: Verdis Troubadour muss sich erst aus einer Falltür herausschälen, bevor er sich im kargen Raum aufbauen kann. Und wirklich bedrohlich ist Manrico auch dann nicht anzusehen, ebenso wenig wie sein Widersacher Graf Luna... weiter
Einen Ausflug in nordische Gefilde boten die Wiener Philharmoniker aktuell im Konzerthaus: Der finnische Dirigent Sakari Oramo hatte das überbordende d-Moll Violinkonzert op. 47 seines Landsmanns Jean Sibelius im Gepäck. Den solistischen Part übernahm diesmal mit der US-amerikanischen Geigerin Hilary Hahn ein Garant für Perfektionismus... weiter
Ein Entkommen gibt es nicht, schon gar nicht für Veranstalter: Ein jedes Opernhaus, so scheints, steht im 200. Geburtsjahr des Richard Wagner unter Würdigungspflicht - auch wenn es kein Werk des Jubilars aus dem Repertoire-Ärmel schütteln kann. Klug, dass die Wiener Volksoper gar nicht erst versucht... weiter
Im Schwetzinger Rokokotheater beginnt es diesmal schon mit dem Ende - und zwar von Matthias. Er liegt in einem Krankenhausbett...
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Jonas Kaufmann bat vor seinem Liederabend im Wiener Konzerthaus für Verständnis: Nach seiner überstandenen Verkühlung sei sein Kreislauf noch...
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"Bist du vom Himmel herabgestiegen?" Diesmal ganz sicher nicht: Die Hofdame in Nöten erblickt den Retter ausnahmsweise auf dem Boden: Verdis...
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Ihre bis dato letzte neue Rolle präsentierte Sopranlegende Edita Gruberová in konzertanter Version im Wiener Musikverein...
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(dawa) Wie man Anton Bruckner und seiner überbordenden vierten Symphonie, der "Romantischen", persönlich begegnen kann...
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(dawa) Arcadi Volodos mit Frederic Mompou (1893 bis 1987). Machte sich der russische Pianist Volodos schon vor Jahren mit unorthodox sphärischen...
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(eb) So rund fünf Stunden braucht Wagner, bis Amfortas erlöst ist. Engelbert Humperdinck kanns flotter: Seine "Parsifal"-Arrangements für...
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