Wettbewerbssieger: Das groovin‘ Tango quINNtett. - © Siegfried Portugaller

Sommernachtskonzert

"Natürlich ist das ein Wahnsinn"

  • Beim Sommernachtskonzert in Schönbrunn spielen heuer nicht nur die Philharmoniker, sondern auch die Sieger eines Jugendwettbewerbs.

"In Zukunft", hat Andy Warhol einmal gesagt, "wird jeder 15 Minuten lang berühmt sein". So viel Zeit erhält das "groovin´ Tango quINNtett" zwar vorerst nicht, sondern nur fünf Minuten. Der Auftrittsort der Jungmusiker aus Tirol kann sich aber sehen lassen: Morgen, Donnerstag, tritt das Ensemble als Vorgruppe der Wiener Philharmoniker beim... weiter





Konzertkritik

Ambitionierte Absichten2

  • Die Wiener Symphoniker unter Vladimir Jurowski.

Konzerthäuser sind auch Zufluchtsorte. Nur selten wird einem dies so bewusst wie an einem Wahlsonntag, der über die politische wie gesellschaftliche Ausrichtung eines Landes entscheidet. Im großen Saal des Konzerthauses steht, ungeachtet aller Wahl-Kampferfahrungen, Mozart im Programmheft, dicht gefolgt von Richard Strauss und Alexander Zemlinsky... weiter




Debütantin: Star-Geigerin Lisa Batiashvili. - © Sammy Hart/DG

Konzert

Musikalische Sommerfrische5

  • Christoph Eschenbach und die Wiener Philharmoniker im Musikverein.

Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Johannes Brahms begleiteten die philharmonischen Abonnementkonzerte zum strahlend vorsommerlichen Wochenende. Was vergnüglich klingt, war es - auch programmatisch. Genauer gesagt populär romantisch. Wie anders ließe sich das vor Energie strahlende Violinkonzert des norddeutschen Wahlwieners... weiter




Programmvorschau

Styriarte erinnert an Nikolaus Harnoncourt

  • Ivan-Eröd-Uraufführung als Hommage an den Dirigenten.

Graz. Die styriarte 2016 wird mit der Uraufführung von "Nikolaus" von Ivan Eröd zum Gedenken an Nikolaus Harnoncourt eröffnet. Harnoncourt war eine der zentralen Künstlerpersönlichkeiten dieser Festspiele. "Wir können das Programm nicht mehr mit dem leibhaftigen Nikolaus Harnoncourt organisieren, aber auch nicht ohne ihn... weiter




Konzertkritik

Vornehmes Spiel10

  • Krystian Zimerman im Wiener Musikverein.

Wie sich aus der Not eine Tugend machen lässt: Nicht, dass Krystian Zimerman die Noten zu Schuberts letzter Klaviersonate D 960 oder Szymanowskis intimen op. 50 Mazurkas fremd wären. Ganz im Gegenteil. Dennoch huldigte er bei seinem Musikvereins-Rezital der schönen, heute oft verpönten Tradition, sich die Noten zur Seite zu nehmen... weiter




Obenauf: Netrebko und Becza a in Dresden. - © Daniel Koch

Opernkritik

Es gibt ein Glück17

  • Anna Netrebko und Piotr Beczała begeistern in Dresden mit ihren Rollendebüts Wagners "Lohengrin".

Am Ende waren alle Zweifel ausgeräumt. Anna Netrebko kann es - auch die Elsa von Brabant. Sie trifft "In Lichter Waffen Scheine" einen verträumt naiven Ton, singt "Es gibt ein Glück" betörend abwesenden. Den Streit mit der Nebenbuhlerin Ortrud auf offener Szene meistert sie sowieso, und im selbstbewussten Bruch ihres Versprechens... weiter




Will der klassischen Musik, aber auch der Stimme der Vernunft zu Gehör verhelfen: die Georgierin Lisa Batiashvili. - © Sammy Hart/DG

Porträt

"Europa darf nicht lax werden"7

  • Die Geigerin Lisa Batiashvili über ihre Kindheit, den Ost-West-Konflikt und eine brisante Zugabe.

Wien. Berühmte Partner ist sie gewöhnt: Neben Lisa Batiashvili, in den Nullerjahren zum Geigenstar aufgestiegen, schwingen Dirigenten wie Zubin Mehta oder Christian Thielemann den Taktstock, arbeiten Orchester wie die New Yorker Philharmoniker oder die Staatskapelle Berlin. Wenn die Georgierin am heutigen Freitag bei den Wiener Philharmonikern... weiter




Konzertkritik

Das RSO Wien, die unermüdlichen Alleskönner3

Es gibt kaum etwas, was das RSO nicht kann - so ließe sich die Botschaft jenes Konzertprogramms zusammenfassen, mit dem das Radio-Symphonieorchester Wien seinen aktuelle Zyklus im Konzerthaus beschloss. Da wäre einmal die rauschhafte Klangmalerei eines Richard Strauss, dessen selten gespielte Tondichtung "Macbeth" die Musiker unter der Leitung... weiter




Bunt, frech und schräg: das Großmütterchen Hatz Salon Orkestar. - © Foto: Gregor Buchhaus/David Schellnegger

Konzerthaus-Festival

Brot, Wein und Musikspiele

  • Gemischter Satz, das Konzerthaus-Festival zwischen Literatur, Musik, Wein und Bildender Kunst, geht am 13. und 14. Mai in die zweite Ausgabe.

Im Vorjahr wurde das erste Mal gekeltert, 2016 wird der zweite Jahrgang präsentiert: Das Festival Gemischter Satz im Wiener Konzerthaus geht im Mai in seine zweite Runde. Auch heuer kombiniert man wieder Musik mit Literatur, Wein und Bildender Kunst zu einem synästhetischen Gesamterlebnis. Zum Auftakt im Mozart-Saal ist Franui als Gastgeber mit... weiter




Klassik-CD

Mahler, der Weltenfeierer

(dawa) "Oh Mensch! Gib acht." Ja, frei nach Nietzsches "Zarathustra" gibt die Hörerschaft angesichts der totalen Inbrunst vorliegender Live-Aufnahme von Gustav Mahlers Dritter gerne Acht. Voller Kraftakte und Inbrunst, eine Ausgeburt an Glückseligkeit und Schwermut, als reine Hommage an Dies- wie Jenseits gelingt die d-Moll Sinfonie des einstigen... weiter




Konzertkritik

Sopranglanz für einen Abend mit Unwuchten

Wenn man, wie Andris Nelsons, beruflich viel unterwegs ist, bleibt wenig Zeit für Privates. Der gebürtige Lette hat aber aus der Not eine Tugend gemacht und seine Frau, die Sopranistin Kristine Opolais, mit auf Tournee genommen - wovon nicht nur Nelsons, sondern auch das Publikum profitiert. Denn die Sängerin ist es... weiter




Igor Levits Spiel ist eindringlich. - © Daniel Pilar/laif/picturedesk.com

Konzertkritik

Intensität durch Klangzauber

  • Igor Levit, ein Pianist mit individueller Klangsprache.

Igor Levit ist ein Fixstern unter den jungen Pianisten. In Wien kennt man ihn als Rising Star und erfolgreichen Einspringer. Jetzt spielte er sein erstes reguläres Recital im Großen Musikvereinssaal. Levit, 1987 in Russland geboren und mit acht Jahren nach Deutschland gezogen, präsentierte sich einnehmend locker... weiter




"Musik der Hoffnung" im römischen Amphitheater von Palmyra.  - © APAweb/REUTERS

Syrien

Sinfoniekonzert in Palmyra6

  • Der russische Dirigent Waleri Gergijew leitete das Konzert in der antiken Stadt.

Palmyra/Moskau. Sechs Wochen nach der Befreiung von Palmyra aus der Hand der Terrormiliz Islamischer Staat hat der russische Dirigent Waleri Gergijew ein Sinfoniekonzert in der syrischen Stadt geleitet. Das Konzert stand auch im Zusammenhang mit intensiven PR-Bemühungen Russlands, die Weltöffentlichkeit auf eigene militärische Erfolge in Syrien... weiter




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"Europa arbeitet in Deutschland" 

Titelbild einer NS-Propagandabroschüre zum Einsatz ausländischer Zwangsarbeiter in Deutschland, 1943.  

Robert de Niro machte dem Filmfestival Cannes am Montag seine Aufwartung, als sein neuer Film, das Boxerdrama "Hands of Stone", präsentiert wurde. Die re:publica öffnet zum zehnten Mal ihre Pforten in Berlin.

Vor dem Apollo Theater in Harlem, New York legen Fans des US-Sängers Prince Blumen und Erinnerungsstücke nieder. Ruth Beckermann hat den Großen Diagonale-Spielfilmpreis für ihre Arbeit "Die Geträumten" über die Liebesbeziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan erhalten. Sie ist damit die erste Künstlerin, die sowohl Spielfilm- wie auch Dokumentarfilmpreis gewann - letzteren 2014 für "Those Who Go, Those Who Stay".


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