• vom 10.01.2017, 15:01 Uhr

Klassik/Oper


Elbphilharmonie

Häuser für den Wohlklang


Ein Ausnahmeprojekt mit Ausnahmeproblemen: Die Elbphilharmonie, eine "gläserne Welle", die auf drei Seiten von Wasser umgeben ist.  - © dpa/Christian Charisius  Vorbild des 1888 eröffneten Concertgebouw in Amsterdam war das Neuen Gewandhaus in Leipzig. Innen drin findet sich aber auch eine gehörige Portion Jugendstil.  Zum 125-jährigen Jubiläum 2013 verlieh Königin Beatrix dem Gebäude das Attribut Koninklijk (Königlich). - © Amsterdam Municipal Department for the Preservation and Restoration of Historic Buildings and Sites (bMA)  <div>Wegen ihrer eigentümlichen, zirkusartigen Bauform mit dem Konzertpodium in der Mitte wurde die Berliner Philharmonie bereits kurz nach Fertigstellung "Zirkus Karajani" genannt. Das Gebäude wurde 1963 mit Beethovens 9. Sinfonie in den Dienst gestellt. <br /></div> - © dpa/Klaus-Dietmar Gabbert  Auch die Symphony Hall in Boston nahm sich das Leipziger Gewandhauses zum Vorbild. Das Gebäude wurde 1900 eingeweiht. - © <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Piotrus">Piotrus</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC Attribution-ShareAlike 3.0</a>  Die futuristisch wirkende Los Angeles Walt Disney Concert Hall aus rostfreiem Stahl wurde von Frank Gehry entworfen und 2003 eröffnet. Es hat die Form eines großen Segelschiffes mit gebogenen und gewellten       Umrissen. Seinen Namen verdankt die Halle der Disney-Witwe, die 50 Millionen Dollar spendete. - © <a href="https://www.loc.gov/pictures/collection/highsm/">Highsmith Archive</a>  Unspektakulär sieht das Kultur- und Kongresszentrum (KKL) in Luzern aus, aber der Saal hat es in sich. Er fasst 1.800 Plätze und verfügt über ein raffiniertes, adaptierbares System von Klang- und Echokammern. - © Georg Anderhub, Lucerne Festival  Die Carnegie Hall in New York wurde 1891 von Tschaikowsky höchstpersönlich eingeweiht. Der Ziegelsteinbau wurde im italienischen Renaissancestil entworfen.  - © <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Simeon87">Simeon87</a> <a href="">CC BY-SA 3.0</a>  Die Suntory Hall in Tokyo wurde 1986 als eines der ersten Werke des japanischen Akustikers Yasuhisa Toyota eröffnet, der auch für die Akustik der Elbphilharmonie verantwortlich zeichnet. Benannt ist das Konzerthaus nach dem japanischen Getränkehersteller Suntory, der es finanzierte. Die Wandvertäfelung im großen Saal besteht, wie die Whisky-Fässer von Suntory, aus Eichenholz. Auf unserem Bild hält Präsident Obama gerade eine Rede. - © White House Photo, Pete Souza 



  • Sehenswert (1)




Von WZ Online (fez)

  • Konzerthäuser rund um die Welt

Es war ein Pleiten-, Pech- und Pannenprojekt. Gravierende Bauverzögerungen, Sinndebatten und exorbitante Kostensteigerungen begleiteten das Bauvorhaben, aber davon wird in ein paar Jahren keine Rede mehr sein.

Am 11. Jänner wird der unstrittig wichtigste Klassiktermin des Jahres 2017 begangen, wenn die Hamburger Elbphilharmonie endlich eingeweiht wird. Der spektakuläre Bau gilt schon jetzt als Hamburgs neues Wahrzeichen.

Auf einem alten Kaispeicher konzipierte das Schweizer Büro Herzog & De Meuron aus 1.096 Glaselementen das moderne Konzerthaus. Es ist mit einer Gesamthöhe von 110 Metern der höchste Bau Hamburgs.

Die Elbphilharmonie soll, geht es nach dem Willen der Bauherrn, in den Kreis der zehn besten Konzertsäle der Welt vorstoßen.





Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-01-03 15:48:13
Letzte Änderung am 2017-01-09 13:37:47


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Troll und Tod
  2. Fleiß, Herzblut, Achtsamkeit
  3. Seide, Eis und Zarathustra
  4. Das Glück ist rückläufig
  5. Beat Furrer erhält Ernst von Siemens Preis
Meistkommentiert
  1. Kurz besucht Berlin - "taz" kommentiert mit Biss
  2. "Wir sind ein dummes, gewalttätiges Land"
  3. Kunst- und Kulturverbände präsentieren Forderungen an die Regierung
  4. "Trocknen Sie die homogenen Sümpfe aus"
  5. Trübe Winkel

Werbung




Wissensdurstig, neugierig, seelenvoll und nachdenklich sieht David Bowie auf den Aufnahmen aus. Hier in August Wallas Zimmer.

Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. Zur ganzen Rede Ein Gruppenfoto der PreisträgerInnen.

CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey, Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte.


Werbung


Werbung