• vom 07.03.2017, 15:50 Uhr

Klassik/Oper

Update: 07.03.2017, 21:46 Uhr

Konzertkritik

Die zwei Gesichter des Pjotr Iljitsch Tschaikowski




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Von Daniel Wagner


    Dirigent Fedosejev.

    Dirigent Fedosejev.© apa/Hochmuth Dirigent Fedosejev.© apa/Hochmuth

    Ein spannendes Programm rund um seinen Namenspatron hatte das Tschaikowski-Symphonieorchester Moskau mit Chefdirigent Vladimir Fedosejev im Musikverein im Gepäck: Früher und reifer Tschaikowski lautete die Devise.

    Erst das hochromantische Opernfragment "Undina" mit der auch in Deutschland beliebten Geschichte von der unerfüllbaren Liebe zu einer Wassernixe: Im Goldenen Saal tat sich durch die bezaubernden Partiturreste - inklusive Introduktion, Hochzeitsmarsch und Finale - eine quirlige Wasserwelt auf, durch die Peter Matić als Erzähler führte. Den Solisten Anna Aglatova (Sopran) und Sergei Radchenko (Tenor) gelang überzeugend der "Rettet Euch!"-Höhepunkt. Phänomenal agierten die Damen und Herren des Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien unter Chorleiter Johannes Prinz. Und immer wieder lugten deutlich "Schwanensee"-Motive durch. Nicht ganz unvermittelt folgte dem Fragment eine Suite des erwähnten Balletts, die Fedosejev selbst zusammengestellt hat. Das Finale fesselte mit großem, lautem Drama - reichlich Applaus.

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    Konzert

    Tschaikowski-Symphonie-

    Orchester Moskau

    Wiener Musikverein





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-03-07 17:24:04
    Letzte ─nderung am 2017-03-07 21:46:08



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    CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

    Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

    Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.


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