Kitzelt findig die Ohren: Daniil Trifonov. - © Dario Acosta/DG

Konzertkritik

Der Virtuos bei seiner Capell

  • Der Pianist Daniil Trifonov bei den Salzburger Osterfestspielen.

"Capell-Virtuos" ist ein schöner Titel. Nicht mehr wert, aber irgendwie besser klingend als "Künstler des Jahres", zu dem das Magazin "Gramophone" den 1991 in Nischni Nowgorod geborenen Daniil Trifonov als pianistischen Senkrechtstarter gekürt hat. Jetzt also hat die Staatskapelle Dresden ihren "Capell-Virtuos" zu den Salzburger Osterfestspielen... weiter





Geschärfte Beethoven-Exegese: Christian Thielemann. - © afp

Konzertkritik

Eine neue Welt - und eine ganz andere2

  • Salzburger Osterfestspiele: Konzerte mit Christian Thielemann und Myung-Whun Chung.

Es wird nicht gekleckert zum 50-Jahr-Jubiläum der Osterfestspiele. Die Wiener Philharmoniker, Christian Thielemann und Beethovens Neunte: Das gab es am Montag quasi als Vorspann zum Hauptabendprogramm. Um 17 Uhr war das Große Salzburger Festspielhaus rammelvoll, das Abendkonzert (mit dem Requiem von Gabriel Fauré und der Orgelsymphonie von Camille... weiter




Konzertkritik

Debussy als Glanzlicht

  • Der Pianist Vesselin Stanev im Brahms-Saal.

Auf Vesselin Stanev ist Verlass. Einmal pro Jahr gibt der Bulgare im Brahms-Saal einen Klavierabend, veranstaltet von der Firma "Melos Konzerte" und mit der "Wiener Zeitung" als Medienpartner. Stanev tritt dabei gern mit einer virtuosen Kollegin in Dialog - der Flötistin Eva Oertle etwa oder der Geigerin Ekaterina Frolova... weiter




Konzertkritik

Eine Passion mit dem Furor des Death Metal

Wie Peitschenschläge schnarren die harten Akzente, mit denen der Kontrabass der kaltblütig vorwärtsdrängenden Kreiselbewegung eine frappierende Aggressivität verleiht. Es ist keine schöne Geschichte, die hier erzählt wird - das steht nach wenigen Takten fest. Fest steht auch, dass Bachs "Johannes-Passion" selten so brutal geklungen hat... weiter




Konzertkritik

Ostern am Dach mit zwei Männern im Konzerthaus

Der Abend hält, was der Titel verspricht. "No tenors allowed" lautet dieser, und genauso "lustig" präsentiert sich das Programm dieses Great-Voices-Konzerts. Die großartigen Stimmen, das sind jene von Thomas Hampson und die von Luca Pisaroni. Da darf man sich beruhigt zurücklehnen und auf Schmalz einstellen... weiter




Die österreichische Komponistin Olga Neuwirth erhält den Deutschen Musikautorenpreis. - © APAweb/HANS KLAUS TECHT

Klassik

Preis für Olga Neuwirth

  • Die österreichische Komponistin wird für ihr sinfonisches Schaffen ausgezeichnet.

Berlin/Wien. Die Komponistin Olga Neuwirth und Sängerin Kerstin Ott gehören zu den Gewinnerinnen des Deutschen Musikautorenpreises 2017. Ott wurde für ihren Song "Die immer lacht" als erfolgreichstes Werk ausgezeichnet, die Österreicherin Neuwirth für ihr sinfonisches Schaffen, teilte die musikalische Verwertungsgesellschaft Gema als Preisstifterin... weiter




New Yorker Philharmoniker

Vom sanften Leben

  • Die New Yorker Philharmoniker im Konzerthaus.

Die Wiener und die New Yorker Philharmoniker teilen sich nicht nur das Geburtsjahr (1842). Auch einige Erzieherfiguren sind ihnen gemein: Dirigenten wie Gustav Mahler, der nach seinen Chefjahren in Wien zum Orchester-Vis-à-vis in Übersee stieß. Nachgezeichnet werden diese Querverbindungen in der kleinen Schau "2 x 175 Jahre Philharmoniker"... weiter




Schafft Aufmerksamkeit: die Philharmoniker-"Rakete" im Foyer. - © apa/Punz

Wiener Philharmoniker

Ein Kind der Liebe1

  • Die Wiener Philharmoniker sind soeben 175 geworden und feiern das etwas unrunde Jubiläum mit einer Ausstellung im Haus der Musik. Geehrt werden dabei auch die gleichaltrigen Kollegen aus New York.

Man kennt das ja. Erst klopft es unschuldig an der Tür. Dann sieht der Nachbar hilflos drein. Dann bittet er um einen Schraubenzieher. Und dann ist das Ding für Jahrzehnte verschwunden. Den Wiener Philharmonikern ist etwas Ähnliches passiert. Genau lässt es sich zwar nicht rekonstruieren, Tatsache ist aber: Ein früher Druck von Gustav Mahlers "Lied... weiter




Konzertkritik

Kokette Bescheidenheit aus Venezuela

Wenn Gustavo Dudamel und das Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela in den Musikverein laden, darf man durchaus ein musikalisches Feuerwerk erwarten. Aber erstens, kann man sagen, kommt es anders und zweitens, als man denkt. Denn Dudamel zeigte sich zum Auftakt seines Beethoven-Zyklus‘ keineswegs von seiner energischsten Seite... weiter




Saisonvorschau

Geballter Glanz7

  • Der Wiener Musikverein bietet auch nächste Saison so gut wie alle Klassik-Stars auf - und feiert drei Tonsetzer.

Wien. (irr) Ob Opernlieblinge wie Jonas Kaufmann und Diana Damrau, Pianisten wie Mitsuko Uchida und Daniil Trifonov oder Pultstars wie Riccardo Muti oder Christian Thielemann: Der Wiener Musikverein erweist sich auch in der Saison 2017/18 als Kompetenz-Zentrum der Klassikwelt; und er ist darin jener Hafen, den die meisten Gastorchester ansteuern... weiter




Konzertkritik

Kreativ innovativ3

  • Irish Chamber Orchestra im Konzerthaus.

Den Genuss eines vielfältigen Programms, gespickt mit Überraschungen, bot der Abend mit dem Irish Chamber Orchestra unter Jörg Widmann. Um genau zu sein, war jedes Werk ein eigener Höhepunkt für sich. Das erste Mal aufhorchen durfte man, als Mozarts Ouvertüre zu "Don Giovanni" und sein Adagio und Fuge für Streicher in c-Moll ohne auch nur einmal... weiter




Tenöre verboten: Bassbariton Pisaroni (l.) und Bariton Hampson beehren das Konzerthaus. - © Jiyang Chen

Interview

"Eigentlich kannst du nur versagen!"7

  • Der Bassbariton Luca Pisaroni über seine Furcht vor der Rolle des Don Giovanni, sein Faible für den Sänger Dean Martin, Schwiegervater Thomas Hampson und sein Wesen als Opernnarr.

"Wiener Zeitung": Sie treten mit Ihrem Schwiegervater Thomas Hampson demnächst im Konzerthaus auf. Warum heißt der Abend wie eine CD, die Hampson schon vor rund 20 Jahren herausgebracht hat? Und gibt es das gleiche Programm? Luca Pisaroni: Nein. Thomas hat "No Tenors Allowed" 1999 im Duo mit dem Bass Samuel Ramey aufgenommen... weiter




Konzerthaus-Chef: Matthias Naske - © apa/Georg Hochmuth

Wiener Konzerthaus

Ein Wienerlied auf die Politik

  • Konzerthaus-Chef Naske mit neuem Programm und Kritik an der Stadt Wien.

Wien. (jubel) Der polarisierende Dirigenten-Star Teodor Currentzis mit dem Freibrief für einen eigenen Zyklus, alle Beethoven-Streichquartette und Symphonien und ein Wienerlied über die Kultursubventionen: Der programmatische Bogen, den das Wiener Konzerthaus für die kommende Saison spannt, ist ein breiter... weiter




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Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

Während einer Protestveranstaltung gegen Polizeigewalt vor dem Police Department von Baton Rouge, Louisiana, USA, am 9. Juli 2016, stellt sich die Aktivistin Ieshia Evans den vorrückenden Polizisten entgegen und streckt ihre Hände aus, bereit, sich verhaften zu lassen. Georgeund Amal Clooney gehörte die Aufmerksamkeit am Wochenende. Die gemeinsamenZwillinge blieben jedoch daheim bei der Nanny.

Matt Damon mit seiner Frau Luciana Barroso. "Downsizing", in dem Damon die Hauptrolle spielt, hat die 74. Festspiele von Venedig eröffnet. Der US-amerikanische Rapper Kendrick Lamar wurde sechsfach ausgezeichnet. Der wichtigste Preis: Sein Hit  "Humble" wurde zum Video des Jahres gewählt.


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