Wien. Jon Bon Jovi im Regen: Kaum betrat die US-Band am Freitagabend um exakt 20.15 Uhr die gigantische Bühne in der Wiener Krieau, nieselte es auch schon herab. Und dazu passend sang Jon Bon Jovi "That's what the water made me" aus dem aktuellen Album "What about now". Es folgte eine ausgelassene Show... weiter
Wieder hat ein Originalklängler den Weg ans Pult der Wiener Philharmoniker gefunden. Just zur Eröffnung der musikalischen Feiern für das Konzerthaus debütierte Marc Minkowski bei dem Vorzeigeensemble. Minkowski machte sich in den letzten Jahrzehnten unter anderem mit dem eigenen Ensemble "Les Musiciens du Louvre" einen Namen als Experte für... weiter
Sein Name ist Programm: Seit den 1990ern arbeitet der Norweger Geir Jenssen an ambienten Klangsszenerien, die er in dubbiges Licht taucht. Mit einem satten sonischen Pinsel kreiert er seine Soundlandschaften, die selbst in unwirtlichen Gefilden Platz für Rückzug und Introspektion erlauben. Die wabernden Biosphere-Stücke lassen auch gern vergessen... weiter
Sie dreht an ihren Knöpfen, reißt, zieht und zupft an den Steckern und Kabeln, schiebt an den Reglern, und dabei singt, schnauft und tanzt sie auch noch. Klingt nicht weiter aufregend und außergewöhnlich, sofern man nicht sieht, dass die Geräteaccessoires und Stromgeber nicht brav auf einem Tisch liegen, sondern Teil eines raffiniert geschneiderten... weiter
Dass es beim Liedvortrag nicht allein um den Gesang, sondern fast ebenso um die darstellerische Leistung geht, ist eine Binsenweisheit. Selten aber ist die Unterscheidung zwischen Lied und Oper so obsolet wie bei Patricia Petibon, deren spanisch-französisches Recital im Konzerthaus sich streckenweise in einen Varietéabend ersten Ranges verwandelte... weiter
Wien/Krems .(cra) Es muss nicht immer alles zuckersüß sein, schon eine verfeinernde Note kann Berge versetzen, auch in der Musik. Beim Donaufestival standen heuer unter dem Motto "Krèms brûlée" knapp 100 Veranstaltungen zwischen Musik, Performance und bildender Kunst am Programm, manches aufwändig produziert oder an den Massengeschmack... weiter
Wien. Es ist nicht ganz ironiefrei, wenn Sinéad OConnor ihren Auftritt im Wiener Konzerthaus mit einer Coverversion von John Grants "Queen Of Denmark" eröffnet. Erste Worte: "I wanted to change the world / but I could not even change my underwear / And when the shit got really really out of hand / I had it all the way up to my hairline " Nach... weiter
Bewundernswert, mit wie viel Verve sich in Tagen des Originalklangzeitalters Orchester mit modernem Instrumentarium noch an die Altmeister heranwagen. So bei einer philharmonischen Konzertreihe mit dem langjährigen Pultfreund Mariss Jansons geschehen. Zu Beginn der Serie, die auch nach Amsterdam führt... weiter
Bezeichnend, dass Europas führender Flötist Emmanuel Pahud seinem Instrument gemeinsam mit Orchestermusikern aus der Hauptstadt des Flötenkönigs Friedrich II. von Preußen huldigt. Einige Berliner Philharmoniker nahmen neben dem Schweizer-französischen Musiker am Podium Platz: Maja Avramović (Violine)... weiter
Was ist schon normal im Leben? Häusl bauen am Land. Mitglied werden im Sparverein. Sonntags Spaziergang plus Hund. Am Montag ins Büro einem Job nachgehen gehen, für den man zwar kein Talent braucht, dafür aber Mut. Dann vielleicht doch lieber spinnert bleiben und etwas neben der Spur wie Mark Oliver Everett alias E von den Eels... weiter
Es beginnt mit einem Signal an die Jugend, die den Weg in die Wiener Stadthalle dann doch nicht gefunden hat, um lieber drüben beim Baumeister partyzurocken. Mit "Ruf mich an" wird das von James Last am Abend seines 84. Geburtstags gegebene, zweite Konzert seiner "The Last Tour" schließlich von einem Song eröffnet... weiter
Die Verdi-Oper vom historischen Herrscher Simon Boccanegra und jede Menge Stargeflüster - ausnahmsweise nicht an der Staatsoper, und auch nicht mit dem neuen Parade-Dogen Plácido Domingo. Diesmal fand sich Thomas Hampson in der Titelrolle im Wiener Konzerthaus ein, ihm zur Seite gesellten sich die höchst erquicklich agierenden Symphoniker und eine... weiter
(irr) Jede Zeit hat ihre Heilsbringer. Rein menschlich betrachtet, ist Ludovico Einaudi ein solcher. Der italienische Pianist will jener "Hektomatik-Welt", die STS schon 1985 diagnostiziert hatten, ein kostbares Gut zurückgeben: Ruhe. Einaudi, Enkel eines Staatspräsidenten und Sohn eines Verlagshausgründers... weiter
Die Band auf der Bühne darf getrost als Ausnahmeerscheinung bezeichnet werden. Zwar mochten The xx aus London mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum im...
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Die Fans mit den strahlenden Augen in den ersten drei Reihen sind davon überzeugt, dass sich das Burgtheater heute schon zur Halbzeit leeren wird...
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Konsequenz: Wenn ein einziges Wort gibt, das die US-Band Shellac beschreiben kann, dann dieses. Denn Shellac sind konsequente Musiker in Takt...
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