Pop/Rock/Jazz

04.12.2012, 13:15 Uhr
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Musik aus Mali


  • Ein altes Warenlage als Proberaum in Bamako. (Aufname aus dem Jahr 2004) - APAweb/EPA Kasse Mady Diabaté zählt zu den einflussreichsten Sänger in der Tradition der Griots, der fahrenden Sänger, die ab dem 13. Jahrhundert durch die Gegenden in und rund um Mali zogen.  2003 bekam er den BBC Radio 3 Preis für Weltmusik.  (Aufnahme aus dem Jahr 2004) - EPA Diabaté ist ein häufiger Name und weist auf die Griots hin. Im Bild: der Sänger Abdoulaye Diabaté mit seiner Band bei einem Auftritt in Mexiko. (Aufnahme aus dem Jahr 2010). - APAweb / EPA/Leopoldo Smith Murillo Der zurzeit wohl berühmteste Diabaté: Toumani Diabaté mit seiner Kora, einer Art Kürbisharfe. 2006 bekam er für sein mit dem Gitarristen Ali Farka Touré eingespieltes "In The Heart Of The Moon" den Grammy für das beste Album in der Kategorie Traditionelle Musik. Touré konnte den Preis leider nicht mehr entgegennehmen, er starb im März 2006 im Alter von 66 Jahren an Knochenkrebs. - APAweb / EPA/EDUARDO ABAD Toumani Diabaté istaich bekannt für siene vielen musikalischen Zusammenarbeiten, unter anderem mit Björk oder mit dem britischen Musiker Damon Albarn (hier bei einem Auftritt in Saragossa, Spanien,  2008) - APAweb/EPA/JORGE ZAPATA Cheick Hamala Diabaté wiederrum zählt zu den bekanntesten Ngoni-Spielern weltweit. (Das Saiteninstrument "Ngoni" ähnelt dem amerikanischen Banjo.), ein Grammy blieb ihm trotz vieler Nominierungen bisher verwehrt. - APAweb /  EPA/PAUL BUCK Dafür gewannein anderer Diabaté einen: nämlich Mamadou Diabaté 
2010, den Grammy für das beste Album in der Kategorie "Traditionelle Musik". - APAweb / EPA/ANDREW GOMBERT International nicht minder berühmt ist die singer/songwriterin Rokia Traoré (hier bei einem Konzert in Warschau, 2012). 1997 gewann sie den Preis "Entdeckung des Jahres von Radio France Internationale. - APAweb / EPA/JACEK TURCZYK Rokia Traoré (links im Bild) war bereits einige Male zu Gast in Österreich, zuletzt  im Rahmen der Wiener Festwochen 2011. - APAweb/GEORG HOCHMUTH Mariam Doumbia (links im Bild) und Amadou Bagayoko wiederum erhielten 2006 für ihr Album "Dimanche à Bamako" den BBC Radio 3 Preis für Weltmusik. (Im Bild bei einem Auftritt in der Schweiz, 2006) - APAweb / EPA/SALVATORE DI NOLFI Die Gruppe "Afrocubism" mit Musikern aus Mali und Kuba (hier im  Bild  in der Stravinski Halle während des diesjährigen Montreux Jazz Festival). - APAweb / EPA/SANDRO CAMPARDO Der Sänger Salif Keita (rechts im Bild) bekam bereits 1977 durch Sékou Touré den Nationalorden Guineas (Officier de l’Ordre National de Guinée) verliehen. (im Bild  bei einem Auftritt in Dakar, Senegal, 2005). - APAweb / EPA/NIC BOTHMA Die Sängerin Oumou Sangaré gastierte heuer beim spanischen Musikfestival in Murcia, Sie ist vor allem bekannt für ihre Interpretation von traditionellen Jagdliedern. - APAweb / EPA/JUAN FRANCISCO MORENO Eine Szene wie diese gehört mittlerweile der Vergangenheit an: Ein Kassettenverkaufer während des "Festival in the Desert" im Norden Malis, (Aufnahme aus dem Jahr 2008). Im August haben dort islamistische Banden weltliche Musik verboten. - APAweb / EPA/TUGELA RIDLEY Zwei Sänger von Takoba, einer Tuareg Blues-Band  (Aufnahme aus dem Jahr 2011). - APAweb / EPA/TUGELA RIDLEY
  • Eyadou Ag Leche, Bassist der international wohl berühmtesten Tuareg-Band Tinariwen. Vor kurzem gab er der deutschen Wochenzeitung ein Interview über die Tuareg-Rebellen und Islamisten: http://bit.ly/V60IYM - APAweb / EPA/LAURENT GILLIERON
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Der Kora-Spieler Toumani Diabaté, die Sängerin Rokia Traoré und die Tuareq-Band Tinariwen zählen zu den bekanntesten  Aushängeschildern der aktuellen Musikszene Malis. Sie stehen für Tradition, Innovation und Inspiration - und für allem für Qualität. Sehen Sie eine kleine Auswahl an Musikerinnen und Musikern Malis.

Siehe auch: Koran statt Musik: In Norden Malis haben islamistische Banden die Macht übernommen, Musiker flüchten.

Einen kurzer Überblick zu den traditionellen Instrumenten und zur Kulturgeschichte der Musik Malis finden Sie auf Klänge der Welt.


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