• vom 17.03.2017, 16:30 Uhr

Pop/Rock/Jazz


Music

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Von Christoph Irrgeher




     Vom heimischen Label Col legno weiß man vor allem: Die Firma verdient Respekt. Immerhin bringt sie regelmäßig die Musik zeitgenössischer Komponisten heraus und produziert damit, von einer kommerziellen Warte betrachtet, Profit-Verhütungsmittel in Serie.

    Information

    iris electrum
    (col legno)

    Angesichts dieses Kurses wundert es nicht, wenn einen auf "iris electrum" gleich zu Beginn strenge Streicherdissonanzen anfahren. Doch Überraschung: Das Debütalbum des Wiener Komponisten und Schlagzeugers Johannes Wakolbinger entpuppt sich als Pop unter Beimischung raffinierter Mittel. Ein 13-köpfiges Kollektiv mit der Sirenenstimme von Mira Lu Kovacs entrollt einen Patchwork-Teppich aus tröstlichen Bläsersätzen, schillernden Electro-Flächen, Minimal-Music-Gefrickel, jazzigen Versenkungen und vor allem Passagen, in denen sich Musik zur Magierin des Moments aufschwingt.





    Schlagwörter

    Music, Col legno, iris electrum, Pop, CD, Extra

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-03-17 12:57:05
    Letzte ńnderung am 2017-03-17 13:25:18




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    CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

    Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

    Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.


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