• vom 07.05.2017, 15:10 Uhr

Pop/Rock/Jazz

Update: 08.05.2017, 18:13 Uhr

Donaufestival Krems

Laute Tage in Krems - Bilder vom Donaufestival


Fesselndes am letzten Wochenende in Krems: "Durational Rope" von Quarto brachten Seile unter anderem zum Tanzen. - © david visnjic  Mit Identitätssuche und Komplizenschaft setzte sich Colin Self in "Siblings" auseinander: Der in New York und Berlin lebende Künstler wollte mehr über "Transfiguration und die globale Unsicherheit" vermitteln. - © david visnjic  Und gemeinsam mit Claudia Basrawi und Justus Köhncke lotete der deutsche Regisseur Stephan Geene zwischen theatralem Essay und Comeback-Konzert die Geschichte des Musikers mit libanesischen und französischen Wurzeln aus. - © david visnjic  In Krems zu sechst: "This is not This Heat". - © david visnjic  Fokussiert, zackig und treibend: Charles Hayward und ... - © david visnjic  ... Charles Bullen, die beiden Gründungsmitglieder von This Heat. - © david visnjic  Düster Melancholisches vom norwegischen Sänger Stian Westerhus. - © david visnjic  Und die Schwedin Klara Lewis ließ die kleine Halle am festivalgelände erbeben. Derweil speist sie eigentlich nur Sounds ihrer Umgebung in ihre Musik ein. - © david visnjic   George Clarke von den Rock-Metallern Deafheaven, ebenfalls am letzten Festivaltag in Krems. - © david visnjic  Und mit dem Ambient-Star Ben Frist war das Festival dann zu Ende. - © david visnjic  Mit Radian ging am 1. Mai das Festival in seinen vierten Tag. - © david visnjic  Später gesellten sich noch Billy Roisz und dieb13 zum Wiener Trio hinzu und lieferten verschwommene Welten ab. - © david visnjic  Eher dem Romantischen zugetan: Ian William Craig in der Minoritenkirche, - © david visnjic, donaufestival  UNd zur Abwechslung gab es auch mal leise Musik - von <span lang="DE">US-Folk-Chanteuse Josephine Foster.</span> - © david visnjic  Zum Abschluss von Woche eins kamen die Einstürzenden Neubauten nach Krems. - © david visnjic, donaufestival  Sänger Blixa Bargeld. - © david visnjic, donaufestival  Bassist Alexander Hacke. - © david visnjic, donaufestival  Der zweite Tag begann mit einer Neuerung: Erstmals wurde die Dominikanerkirche in der Kremser Altstadt bespielt. - © david visnjic, donaufestival  Dort lud die österreichische Choreografin Doris Uhlich zu einer mehrstündigen Meditation im Adams- und Evaskostüm. - © david visnjic, donaufestival  Einen harten Bruch setzte wenig später Yves Tumor am Messegelände. Der in Turin lebende Musiker, bald auch bei den Wiener Festwochen zu Gast, jagdte aggressiv sterile Drumpatterns ins Publikum. - © david visnjic, donaufestival  Anders verhielt es sich mit dem weibliche Rap-Doppel aus Moor Mother und Tommy Genesis. - © david visnjic, donaufestival  Zwei Musikerinnen, die sich mal mit harscher Elektronik und expliziten politischen Ansagen an das Publikum richteten und das Spannungsfeld zwischen Hip-Hop-Klischees, feministischem Ansatz sowie projizierten Erwartungen ausloteten. - © david visnjic, donaufestival  Zum Auftag des dritten Tages ließ ein besonderes Duo die Minoritenkriche beben: Heather Leigh an der Pedal-Steel-Guitar ... - © david visnjic, donaufestival  ... improvisierte mit Free-Jazz-Meister Peter Brötzmann. - © david visnjic, donaufestival  Das Publikum begeisterte wenig später am Messegelände die US-Combo Horse Lords aus Baltimore. Nicht zu sehen: Der Zahnstocher von Gitarrist Owen Gardner (links im Bild).  - © david visnjic, donaufestival  Bassist Max Eilbacher, oft auch mit der US-Gruppe Matmos unterwegs. - © david visnjic, donaufestival  Tag 1: Die Erwartungen waren hoch: von Sex-Metal bis Goth-Lolita und Noise-Geisha hörte man das Publikum verheißungsvoll wispern. Und dann: Weder die erhofften durchsichtige Kleidchen noch DIY-Reishüte am Kopf waren zu sehen, sondern pechschwarz und kabukihaft kam das japanische Duo Group A auf die Bühne. Im Bild: Sayaka Botanic tönt effektvoll auf ihrer Violine. - © David Visnjic/donaufestival  Das Duo bot Industrial und dunklen Synth-Wave vom Feinsten, samt Stahlklänge und düstere Visuals. - © David Visnjic/donaufestival  Ganz anders im Stadtsaal zuvor: Sänger Green Gartside fiel mit Scritti Politti ziemlich aus dem Rahmen, ... - © david visnjic  ... mit den dub-lastigen Pop-Songs vor allem aus den späten 1970ern, die so manchen  Festival-Besucher in sichtbares Staunen versetzten. - © David Visnjic/donaufestival  Zuvor schwingten in der kleineren Halle 2 viele ihre Beine zu den vertrackten Beats von James Whipple alias M.E.S.H., der nach einem Weilchen auch in Fahrt kam. - © David Visnjic/donaufestival  Die amerikanische Produzentin und Musikerin Elysia Crampton wiederum gab beatgeladene Musikkollagen zum Besten.. - © David Visnjic/donaufestival  Zum Auftakt in der Minoritenkriche: Sote with Tarik Barri, Arash Bolouri & Behourz Pashaei und ihr Versuch einer "persischen Techno Apokalypse". - © David Visnjic/donaufestival  Auch die Performancecs ließen sich sehen (und hören): Im Bild: Die  österreichische Erstaufführung von "The Empire Strikes Back: Kingdom Of The Synthetic" von Ariel Efraim Ashbel und Kollegen, das Science-Fiction und Popkultur, Futurismus und Moderne zusammenführt. - © David Visnjic/donaufestival  Zelebration der langen Streifen: Uraufführung von "Würfeln III" von Karner und Samaraweerova. - © David Visnjic/donaufestival  Ihre Performance geriet dabei zu einem Ausflug in eine andere Welt, an eine eher unheimliche Version der Teeparty aus "Alice im Wunderland" erinnernd.  - © david visnjic  Ligia Lewis' "minor matter": Die aus der Dominikanischen Republik stammende Choreografin, die vor zwei Jahren bei ImPulsTanz ausgezeichnet wurde, nutzte mit zwei Kollegen die räumliche Tiefe des Forum Frohner, um die Gegensätzlichkeit von Zu- und Abneigung und das Spannungsverhältnis von Individuum und Gruppe zu zeigen. - © David Visnjic/donaufestival 



  • Sehenswert (6)




Von WZ Online, cra

  • Pechschwarzer Industrial, süßer Dub, gemischt mit apokalyptischer Elektronik und langen Streifen...

Krems. Wenig war es nicht, was beim donaufestival in Krems geboten wurde. Niedliche Maschinen, nackte Körper, essbare Landschaften oder tanzende Doppelgänger loteten das Motto "Du steckst mich an" aus. Und doch kam der für viele eigentliche Höhepunkt ganz am Ende: Montagabend beschlossen die Einstürzenden Neubauten einen mehr als gelungenen Auftakt. Fotos von den beiden Festival-Wochenenden.

Mehr dazu:  Die aus der Reihe tanzen - die Band ohne Zugpferd begeisterte am Tag drei beim Donaufestival in Krems.

Aus alt mach nicht neu: Zum Finale kamen This Is Not This Heat, Deafheaven und Solokünstler.

 Wutprobe und Mitgefühl: Das erste Wochenende ging mit den Einstürzenden Neubauten zu Ende

 Link: donaufestival.at





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-04-29 17:13:57
Letzte Änderung am 2017-05-08 18:13:57



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