• vom 09.08.2017, 16:28 Uhr

Pop/Rock/Jazz

Update: 09.08.2017, 16:45 Uhr

Todesfall

Nostalgie im Kuchlradio




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  • Zum Tod des US-Countrysängers Glen Campbell.


© Reuters/Phil Mccarten © Reuters/Phil Mccarten

(a.r.) Erst im Juni erschien sein letztes Album "Adiós". Es entstand ab 2012, als Glen Campbell gerade noch arbeitsfähig war. Der 1936 geborene Musiker ging damit zurück zum Ursprung - um über rasch verblassende Erinnerungen an seine Mutter und den Opa, von dem er seine erste Gitarre bekam, eine Aufstiegsgeschichte zu erzählen, die eine Karriere durch sechs Jahrzehnte zeitigen sollte.

2011 kam von Campbell das Alzheimeralbum "Ghost On The Canvas" auf den Markt. Es markierte den Höhepunkt eines Comebacks, das nach Alkohol- und Drogenproblemen und langen Jahren in der Versenkung 2008 mit Coverversionen begann. Die Welt erinnerte sich wieder an einen begnadeten Sänger zwischen Country, Pop und Schlagerschmelz, von dem nostalgische Kuchlradiolieder wie "By The Time I Get To Phoenix" (1967), "Wichita Lineman" (1968) und "Galveston" (1969) (alle von Jimmy Webb) sowie "Rhinestone Cowboy" (1975) oder "Southern Nights" (1977) geblieben sind - und bleiben.


Den Einstieg ins Geschäft aber schaffte Campbell als Sessionmusiker, der sich nicht nur auf "Strangers In The Night" von Frank Sinatra oder dem "Pet Sounds"-Album der Beach Boys verewigt hat. Bei Letzteren vertrat er 1964/1965 Brian Wilson auch kurz als Tourmitglied.

Am Dienstag ist Glen Campbell seiner Erkrankung erlegen. Der Vater von acht Kindern wurde 81 Jahre alt.




Schlagwörter

Todesfall, Glen Campbell

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-08-09 16:34:09
Letzte ─nderung am 2017-08-09 16:45:05




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