• vom 13.08.2017, 09:00 Uhr

Pop/Rock/Jazz


Jazz-CD

Nahost-Berückung




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Christoph Irrgeher

  • Das dritte Album des ibanesischen Quartetts Masaa.



Information

Masaa

Outspoken

(Traumton/Indigo)

Wenn sich Jazzer aus dem Nahen Osten ihrer Wurzeln besinnen, heißt es aufhorchen: Nicht selten gedeihen bei solchen Gelegenheiten raffinierte Rhythmen, schillernde Harmonien und ziselierte Melodielinien. Auf israelischer Seite haben der Bassist Avishai Cohen und der Pianist Omer Klein (zuletzt mit "Sleepwakers") fantastische Fusionen hervorgebracht; auf libanesischer liefert die Band Masaa Entsprechendes: Das Quartett rund um den gebürtigen Libanesen und Wahl-Deutschen Rabih Lahoud hat soeben sein drittes Album vorgelegt. Wie bei Cohen treibt auch hier oft ein federnder, ungerader Rhythmus die Nummern voran und verwebt sich mit einem ziselierten Beckenspiel.

Lahoud lässt seine hellrauchige Stimme dazu schweben und singt französische oder arabische Texte, im Verbund mit Trompete und Klavier wird der Hörer bald durch eine gefühlspralle Hymne versöhnt, bald mit einer Art Wiegenlied-Ballade besänftigt oder mit einem knackigen Beat und arabischen Zickzack-Gesängen ("Fuädi") förmlich zum Tanzen gezwungen: eine Empfehlung.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-08-10 18:18:05
Letzte nderung am 2017-08-12 14:46:57




Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Ein radikaler Schnitt
  2. In den Ferien überwacht
  3. Ein ewiger Anfänger
  4. Eskalation im Pazifik
  5. liebe
Meistkommentiert
  1. Betörende Brautschau
  2. Wie gewonnen, so verschwunden?
  3. Peter Turrini mit Kulturpreis des Landes Kärnten ausgezeichnet
  4. Ist da jemand?
  5. Ein ewiger Anfänger


Quiz


CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.


Werbung


Werbung