• vom 16.09.2017, 15:00 Uhr

Pop/Rock/Jazz


Pop-CD

Atmosphärisch




  • Artikel
  • Lesenswert (2)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Andreas Rauschal

  • In Horrorhochform: der Arrangeur Lukas Lauermann.



Information

Lukas Lauermann

How I Remember Now I Remember How

(Col Legno)

Live am 27.9. im Wiener TAG.

Ob sich Lukas Lauermann auf den deutschen Komponisten Helmut Lachenmann und dessen Cellostück "Pression" bezieht, wenn er auf seinem Solodebüt "How I Remember Now I Remember How" eine "Sterile Pression" in gleich neunfacher Ausformung zum Besten gibt, ist weder überliefert noch ausgeschlossen. Immerhin findet man auch in Lauermann einen Freund des damit einst im fernen Jahr 1970 kultivierten alternativen Instrumentengebrauchs und der neuen Spieltechniken. Lauermann, Jahrgang 1985, hat bereits Bühnen- und Filmmusik geschrieben und reicht so auch hier mitunter auf das Geräusch Live am 27.9. im Wiener TAG.fokussierte Miniaturen im Dienst der Atmosphäre, die an einer Stelle zu nervös-aufgeriebener Horrorhochform auflaufen.

Andererseits kennt man den gebürtigen Wiener als äußerst umtriebigen Arrangeur für zahllose Acts wie nicht zuletzt Anja Plaschg alias Soap&Skin, an die man sich erinnert fühlt, wenn moor-sumpfige Streicherelegien für Gemütsschwere sorgen - und doch noch eine Ahnung von Licht spürbar bleibt.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-15 16:00:08
Letzte nderung am 2017-09-15 16:14:40




Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. liebe
  2. Ist da jemand?
  3. Möge die Schlacht mit uns sein
  4. Disney auf dem Weg zur medialen Allmacht
  5. Vom Kunstgewerbe zur Kunstpille
Meistkommentiert
  1. Sophie Rois ärgert sich über "Peniszulage"
  2. Die Kamera als Schutz
  3. "Ohne Polen kollabiert London"
  4. Neun US-Medien sind "ausländische Agenten"
  5. am grabstein


Quiz


CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.


Werbung


Werbung