• vom 26.09.2017, 16:20 Uhr

Pop/Rock/Jazz

Update: 27.09.2017, 15:31 Uhr

Pop-Festival

Entdeckungstour und Spielwiese des Underground




  • Artikel
  • Lesenswert (2)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Andreas Rauschal


    Einige der vielen Künstlerinnen und Künstler beim Festival. - © https://unsafeandsounds.com/artists/

    Einige der vielen Künstlerinnen und Künstler beim Festival. © https://unsafeandsounds.com/artists/

    Wien. Die 2013 eingeläutete große Anbindung an den Osten ist trotz des beibehaltenen Mottos "East Meets West" ebenso Geschichte wie das "Waves Bratislava" nach einem finanziellen Debakel im Vorjahr. Darüber hört man vonseiten des Veranstaltungsmutterschiffs "Waves Vienna" zwar nichts. Immerhin aber demonstriert das Club- und Showcase-Festival in seiner siebten Saison, dass es noch existiert - wenn auch nach der Abwanderung aus dem zweiten Bezirk mit all seinen Venues in reduzierter Form mit dem WUK als Hauptaustragungsort.

    Rund 100 überwiegend noch zu entdeckende Acts und den einen oder anderen bekannteren Namen als Aufputz gibt es auch diesmal zu erleben. Mit erneutem Länderschwerpunkt (heuer: Italien und Tschechien) geht es im Rahmen der angeschlossenen Musikkonferenz zwischen Donnerstag und Samstag außerdem wieder um den Austausch von Know-how und um Networking.

    Information


    Independent-Szene
    Als spannende Alternative findet das bereits seit 22. September laufende "Unsafe+Sounds"-Festival statt, das sich in seiner vierten Saison als Underground-Spielwiese etabliert.

    "Radikal-progressive musikalische Statements (. . .) jenseits konventioneller Ästhetiken" verspricht der Pressetext in bestem Donaufestival-Sprech. An sechs Locations zwischen Gürtel (Venster99) und Erdberg (Arena) bringt das Programm experimentelle Elektronik und im Fall der Stockhausen-Aufführung "Mikrophonie" moderne Klassik durch das Black Page Orchestra - und Podiumsdiskussionen, hier zu Themen der Independent-Szene.




    Schlagwörter

    Pop-Festival, Festival, Wien

    Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-09-26 16:24:06
    Letzte ─nderung am 2017-09-27 15:31:28




    Werbung



    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. Möge die Schlacht mit uns sein
    2. Im Reisebüro der Fantasie
    3. Friends in Stockerau
    4. Disney sagt Netflix & Co. den Kampf an
    5. Kein "Irrer mit der Bombe"
    Meistkommentiert
    1. Sophie Rois ärgert sich über "Peniszulage"
    2. Die Kamera als Schutz
    3. "Ohne Polen kollabiert London"
    4. Nothung, neidliches Brotmesser
    5. Unter Druck


    Quiz


    CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

    Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

    Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.


    Werbung


    Werbung