• vom 17.11.2017, 17:35 Uhr

Pop/Rock/Jazz


Pop-CD

Überwältigend




  • Artikel
  • Lesenswert (4)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Gerald Schmickl

  • Die Briten Nothing But Thieves kommen mit ihrem zweiten Album nach Wien.



Der Beginn des neuen, zweiten Albums der britischen Band Nothing But Thieves, die mit ihrem selbstbetitelten Debüt 2015 einen fulminanten Start hingelegt hatte, ist gleich wieder überwältigend: Die ersten beiden Songs, "I Was Just A Kid" und vor allem das flirrend treibende "Amsterdam", fegen wie ein Orkan über den Hörer hinweg, und zeigen, dass hier - vor allem, was den nicht gerade ökonomischen Umgang mit Pathos & Bombast angeht - Wesensverwandte von Muse und den Killers auf der Überholspur unterwegs sind. Danach, bei der enorm einschmeichelnden Hymne "Sorry", wird ein paar Gänge runtergeschalten. Sie gibt es am Ende noch einmal in akustischer Version.

Information

Nothing But Thieves

Broken Machine

(RCA/Sony)

Live am 1. Dezember in der Wiener Arena.

Aus dem Rest, der sich teils funky, teils knüppelhart gibt, sticht vor allem das majestätisch als Ballade beginnende und nach einer rockigen Parenthese ebenso erhaben endende "Afterlife" hervor. Tolle Nummer. Starke Platte.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-11-17 16:14:10
Letzte nderung am 2017-11-17 17:22:14




Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Moonwalk in die Ewigkeit
  2. Ozeanische Gefühle
  3. Schwarze Weihnachten
  4. Irrlichtern im Hades der Dichtkunst
  5. Kurz und schmerzvoll
Meistkommentiert
  1. Karajan und kein Ende
  2. Die Zukunft gehört den Singles
  3. Sophie Rois ärgert sich über "Peniszulage"
  4. Die Kamera als Schutz
  5. "Ohne Polen kollabiert London"


Quiz


CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.


Werbung


Werbung