• vom 03.12.2017, 14:00 Uhr

Pop/Rock/Jazz


Jazz-CD

Breite Balladen




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Von Christoph Irrgeher

  • Gregory Porter singt die größten Hits von Nat King Cole.



Ein Weihnachtsalbum ist es nicht geworden, vermittelt aber genau so viel Wohlbehagen: Gregory Porter, Spitzenkraft des Jazzgesangs, führt sein reiches, rauchiges Timbre für die größten Hits des Nat King Cole ins Treffen und wird bei diesem Gedenkdienst von einem satten Orchestersatz umschmeichelt. Mit "Mona Lisa" geht es dabei gleich anfangs in die Vollen: Ein Gewoge aus Sehnsucht und Innigkeit, Träumerei und Operntragik rührt einem die Seele auf. Stimmt zwar - unter der opulenten Mitwirkung des London Studio Orchestras geht es manchmal etwas zu sehr in Richtung Puccini-Pathos; das traurige "Smile" von Charlie Chaplin erzielt mit einem enormen Mitteleinsatz eben leider nicht eine kolossale Wirkung.

Information

Gregory Porter

Nat "King" Cole & Me

(Blue Note)

Doch auch wenn hier nicht jedem Song das rechte Arrangement auf den Leib geschneidert wurde, leistet Porters Überwältigungsstimme doch verlässliche Dienste. Und am Ende gibt es tatsächlich "The Christmas Song".





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-12-01 16:32:13
Letzte ─nderung am 2017-12-01 17:42:09




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