• vom 07.12.2017, 16:46 Uhr

Pop/Rock/Jazz

Update: 07.12.2017, 17:31 Uhr

Pop-CD

Eigenwillig




  • Artikel
  • Lesenswert (3)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Andreas Wirthensohn

  • Die schräge, originelle, nie langweilige Sangeskunst des Karl Blau.



Seit 20 Jahren macht Karl Blau aus Anacortes im US-Bundesstaat Washington Musik. Er hat zig Platten beim Kollektiv-Label Knw-Yr-Own/K Records veröffentlicht und seine Songs über eine Art Abodienst namens "Kelp Lunacy Advanced Plagiarism Society" vertrieben. Kurz: Um Geld oder Ruhm ging es ihm nie. Insofern war es fast ein wenig überraschend, dass Bella Union ihn unter Vertrag nahm und 2016 mit "Introducing Karl Blau" einer größeren Hörerschaft präsentierte.

Information

Karl Blau
Out Her Space
(Bella Union/Pias)

Lustigerweise hatte Blau auf diesem Album nur Klassiker des Nashville-Country der 1970er Jahre gecovert, sodass erst die neuen acht Songs sein eigentliches Bella-Union-Debüt darstellen: "Out Her Space" bietet eine recht eigenwillige Mischung aus Folkpop, Blues, Afrobeats und Jazzbläsern, dazu ein wenig Progrock-Anleihen (mit einem Cover von Aphrodite’s Child) und Dub-Sound.

Das ist schräge, originelle, nie langweilige Sangeskunst, bei der einem alles das Gefühl vermittelt: Hier ist ein Musiker am Werk, der sich und der Welt nichts beweisen muss.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-12-07 16:50:09
Letzte ─nderung am 2017-12-07 17:31:59




Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. ÖVP/FPÖ sorgen für Zweidrittelmehrheit im ORF
  2. "Kultur in harten Kämpfen verschonen"
  3. Preisträger von 2013 verarmt verstorben
  4. "Es wird nie mehr wie es war"
  5. Ein Königreich für einen Pariser
Meistkommentiert
  1. Armin Wolf klagt FPÖ wegen Facebook-Posting
  2. ÖVP/FPÖ sorgen für Zweidrittelmehrheit im ORF
  3. Die Drohkulissen
  4. "Kultur in harten Kämpfen verschonen"
  5. "Frauen verstehe ich besser als Männer"


Quiz


Bille August.

Am Donnerstag, 15. Februar 2018, ging die Eröffnung der 68. Berlinale über den roten Teppich. Zahlreiche Stars aus nah und fern waren mit dabei.

Wissensdurstig, neugierig, seelenvoll und nachdenklich sieht David Bowie auf den Aufnahmen aus. Hier in August Wallas Zimmer. Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. Zur ganzen Rede


Werbung


Werbung