Vermessungen

Elisabeth Lichtenberger im Jahr 1984 auf einer Exkursion, die im Rahmen des Internationalen Geographenkongresses in Wien stattfand. - © Andreas Fischer Innsbruck/Wikimedia Commons

Wissenschaft

Innovative Stadtforschung5

  • Sie war eine produktive und durchsetzungskräftige Wissenschafterin und eine inspirierende Lehrerin: Erinnerungen an die Wiener Geographin Elisabeth Lichtenberger (1925-2017).

Der Begriff "Stadtforscher" hat seit mehr als einem Jahrzehnt auch hierzulande Konjunktur. Zahlreiche freiberufliche Architekten, Urbanisten und Kulturwissenschafter haben dieses Label mittlerweile für sich entdeckt, bezeichnen damit ihr weit gespanntes Tätigkeitsfeld ebenso wie die Pluralität ihrer Arbeitsmethoden... weiter




Hubert Christian Ehalt, Spiritus Rector der Wiener Vorlesungen, mit Ruth Klüger, die mehrmals im Rahmen der Vorlesungen referiert hat. - © Wiener Vorlesungen

Wissenschaft

Geballtes Wiener Wissen2

  • Die "Wiener Vorlesungen" feiern heuer ihr 30-jähriges Jubiläum. Der große wissenschaftliche Ertrag dieser Veranstaltung ist in neun Schriftenreihen dauerhaft dokumentiert worden. Eine Rückschau.

Heuer feiern wir 30 Jahre Wiener Vorlesungen. Seit der ersten Vorlesung am 6. Mai 1987 ist Hubert Christian Ehalt der Planer und Koordinator dieses Programms - eine enorme Verpflichtung, die mit bewundernswerter Konsequenz erfüllt wurde. Mit Recht hat Ehalt geschrieben, die Wiener Vorlesungen seien "dem Projekt der Aufklärung verbunden"... weiter




Paul Cézanne: Cézannes Sohn als Harlekin (1888). - © Kunstmuseum Basel/Martin P. Bühler

Kunstgeschichte

Dilettantische Genies3

  • Paul Cézanne war ein unbegabter Zeichner, der sich seine Kunst durch Beharrlichkeit erkämpfte. Darin glich er dem "naiven" Maler Henri Rousseau.

Im Zeitalter der fast schon perfekten Reproduktionstechnik - viel besser wird es nicht mehr werden (nämlich mit Rücksicht auf unsere Auffassungsgabe) - scheint es völlig sinnlos geworden, noch irgendwo hinzureisen, um Bilder im Original zu sehen, ja sehen zu dürfen! Es ist im Ernstfall dann doch das Dürfen... weiter




Diese Statue zeigt Franklin D. Roosevelt mit Mantel sitzend, ganz, wie er sich selbst gern sah. - © Loop Images/ Getty

Stadtrundgang

Symbolischer Sitz der Präsidenten

  • In Washington DC zeigt sich die politische Geschichte der USA in Monumenten, Memorials und Museen. Auch Donald Trump hinterlässt erste Spuren.

Washington DC ist das politische Zentrum der USA, daher verwundert es nicht, dass die Hauptstadt viele Orte aufweist, die mit Symbolen aufgeladen sind. Dazu gehören die Denkmäler ebenso wie die Museen. In ihrer Summe erzählen sie die Geschichte der Vereinigten Staaten und rund um das Gewässer des Tidal Basin finden sich die Statuen und Memorials... weiter




Zeitgenossen

Gottfried Boehm, emeritierter Professor an der Universität Basel. - © Johannes Gutenberg Universität,Mainz

Kunstgeschichte

Faszination durch das Sichtbare4

  • Der Kunsthistoriker Gottfried Boehm erforscht die Wirkungsmacht der Bilder und entwickelt dabei eine eigenständige "Philosophie vom Bild". Am 16. September wird er 75 Jahre alt.

Was können Bilder, was die begriffliche Sprache nicht mehr zu leisten vermag? Mit dieser Frage beschäftigt sich der in Basel tätige Kunsthistoriker Gottfried Boehm in seiner wissenschaftlichen Arbeit. Boehm hat in den vergangenen Jahrzehnten die Diskussionen um die Frage, was eigentlich ein Bild sei, wesentlich mitgeprägt... weiter




"Was jeder Lehrer in der Schule können muss - den Stoff so aufzubereiten, dass es die ihm Anvertrauten verstehen -, das fehlt in der Politik vollkommen." (Peter Zellmann) - © Philipp HutterInterview

Zukunftsforscher

"Ich bin Hiob, nicht die Botschaft"23

  • Warum es Entscheidungsträgern so schwer fällt, den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.

"Wiener Zeitung": Bedingungsloses Grundeinkommen, Gesamtschule, Wert-Schätzung der Dienstleistungen: In Ihrem neuen Buch, "Die Zukunft, die wir wollen", adressieren Sie viele Forderungen und Vorschläge an die Politik. Um sie zu verwirklichen, müssten Politiker aber über den nächsten Wahltermin hinaus denken und handeln... weiter




Wir mögen die Vorgärten unserer Seele, aber für die Hinterhöfe genieren wir uns - für unsere Ängste, Schwächen und Unzulänglichkeiten (Tobias Ballweg)., - © PruggerInterview

Psychologie

"Poesie ist ein Türöffner zur Seele"27

  • Psychologe Tobias Ballweg: Wie literarische und philosophische Texte bei stressbedingten Krankheiten helfen können.

"Wiener Zeitung": Herr Ballweg, wir befinden uns hier im Sanatorium Kilchberg am Zürichsee, einer bekannten psychiatrischen Klinik, die heuer ihr 150-jähriges Bestehen feiert. Sie sind als Leitender Psychologe vor allem für Burnout-Patienten zuständig, wobei Sie den Ausdruck Burnout-Klinik vermeiden. Warum... weiter




Geschichten

Diesem Bild aus dem Jahr 1960 entnahm der Fotograf den berühmten Ausschnitt. - © A. Korda / Wikimedia

Fotogeschichte

Wie ein Heldenbild entsteht

  • Vor 50 Jahren starb Ernesto Che Guevara. Ein Porträt, das den Revolutionär in heroischer Pose zeigt, wurde zum wahrscheinlich meistreproduzierten Foto aller Zeiten. Die Geschichte einer linken Ikone.

Vor etwa einem Jahr erzielte der Fotoapparat eines gewissen Alberto Díaz Gutiérrez bei einer Auk- tion den erstaunlichen Preis von 18.000 Euro. Wer war dieser Mann? Und was machte seine Kamera, eine Leica, so wertvoll... weiter




Faszination Flugplatzrennen: Veranstalter Martin Pfundner winkt 1960 in Zeltweg den damaligen Sieger Stirling Moss auf der Ziellinie ab. - © Pfundner privat

Sportgeschichte

Bolzerei ums Heustadelwasser2

  • Der Motorrennsport war nach dem Krieg das Terrain der harten Männer und ein Ort der Sehnsucht nach Unterhaltung und Abwechslung. Ein Rückblick.

Es sind Namen wie Wolfgang Denzel, Otto Mathé, Martin Schneeweiß, Fritz Dirtl und Rupert Hollaus, deren Bekanntheit sich bis heute erhalten hat und die man untrennbar mit dem Motorsport der Nachkriegszeit in Verbindung verbringt... weiter




Alex Beer am Tor zu Wiens Unterwelt (Litfasssäule). - © Rebhandl

Stadtspaziergang

Wiener Untergrund1

  • Schriftstellerin Alex Beer hat einen Krimi über das Wien nach dem Ersten Weltkrieg geschrieben: "Der zweite Reiter". Eine Wanderung zu den Schauplätzen.

Ich treffe Schriftstellerin Alex Beer an einem der Schauplätze ihres Krimis "Der Zweite Reiter", der im Wien nach dem Ersten Weltkrieg angesiedelt ist. Wir stehen vor einer Litfasssäule gegenüber dem Eislaufverein... weiter





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