Vermessungen

So beginnt die "Tatort"-Folge "Angezählt: Der 12-jährige Ivo richtet seine mit Benzin gefüllte Spritzpistole auf die rauchende Julia . . . - © Foto: kommentatort.ch, ORF

Tatort

Was uns erspart bleibt2

  • Obwohl allabendlich gestorben wird, ist der Tod in Spielfilmen und TV-Serien ein ausgeblendetes Geschehen. Versuch einer empirischen Annäherung an das Unzeigbare anhand einer "Tatort"-Folge.

"Weißt du, was das Wichtigste im Leben ist? Das Wichtigste im Leben ist, dass du Spaß hast!" Die Berechtigung für ihre erfolgreiche Familienunterhaltung am Sonntagabend könnten ORF und ARD nicht besser begründen als mit dieser Weisheit aus dem Mund eines Verdächtigen in der Sendung "Tatort" vom 15. September 2013... weiter




In der TV-Serie "Real Humans" übernehmen "Hubots" (Human + Roboter) vielerlei Tätigkeiten. - © Foto: SVT

TV-Serien

Mein Freund, der Roboter

  • Wir und unsere technischen Begleiter: TV-Serien wie "Real Humans" und "Almost Human" erfinden das Wechselspiel zwischen Mensch und Maschine nicht neu, verorten es aber im alltäglichen sozialen Raum.

Wer von uns hat nicht ein technisches Gerät, mit dem er mehr Zeit verbringt als mit seinen Liebsten und/oder Freunden? Und wer von uns kennt nicht jemanden, der symbiotisch mit seinem Gerät derart verschmolzen ist, dass es Teil seiner Identität geworden ist? Die technischen Geräte sind mehr als emotionale Platzhalter... weiter




Auf der "Tattoo and Body Art Convention", 2014 in Schaffhausen. - © apa/Keystone/Ennio Leanza

Tattoo

Die Haut als Leinwand

  • Millionen von Europäern sind tätowiert. Damit ist eine Tradition aus anderen Teilen der Welt zur Massenerscheinung der westlichen Kultur geworden. Doch warum?

Sie lassen sich symbolisch vom Krokodil fressen und wieder ausspucken, weil sie dem Tier ähnlich sein wollen. Jeden Schnitt, den die Rasierklinge auf ihrer Haut hinterlässt, denken die Mitglieder vom Stamm der Kaningara als Zähne des gefährlichen Reptils. Auf ihrer Brust, dem Bauch und dem Rücken verteilt sich das Muster der Einschnitte... weiter




Kann man nicht einfach nur gehen, ohne gleich nach Heilung, Erleuchtung oder Weltrettung zu streben? - © Foto: apa/dpa/Carsten Rehder

Essay

Schritt für Schritt zum Glück?11

  • Gehen erlebt in den letzten Jahren eine Art Renaissance und wird gerne mit philosophischen und heilsamen Bedeutungen "existenziell aufgeladen". - Eine kleine Kulturgeschichte der natürlichsten Fortbewegungsart.

Eigentlich, so möchte man meinen, ist das doch ganz einfach mit dem Gehen. Es handelt sich um "ein komplexes Zusammenspiel von Bewegungen der Gelenke, selektiv gesteuerter Aktivität der Muskeln und Positionswahrnehmung, die es einem Menschen ermöglichen, sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit in eine von ihm gewählte Richtung zu bewegen"... weiter




Zeitgenossen

"Ich habe viel gelernt über Ausflüge in andere Charaktere - und ich habe auch gelernt, dass man sich ihnen voll und ganz hingeben muss. Nur dann bekommst du Kraft und Leidenschaft zurück." Adele Neuhauser - © Foto: Robert Wimmer

Adele Neuhauser im Interview

"Ich habe einen irren Spieltrieb"11

"Wiener Zeitung": Frau Neuhauser, Sonntag wird nach der Sommerpause wieder ein neuer "Tatort" ausgestrahlt. Sie ermitteln zum nunmehr achten Mal als Kommissarin Bibi Fellner an der Seite von Harald Krassnitzer. Die neue Folge heißt "Paradies". Worum geht es? Adele Neuhauser: Es geht um das Thema Altersarmut beziehungsweise um den Versuch... weiter




Rainer Bauböck: "Ich war unzufrieden mit einer politischen Philosophie, die sich von realen Problemen, wie etwa der Migration, weit entfernt hatte." - © Foto: Saskia Blatakes

Interview

Rainer Bauböck: "Föderalismus der Parlamente wäre interessant"9

"Wiener Zeitung": Herr Bauböck, in Ihrem jüngsten - noch unveröffentlichten - Aufsatz schreiben Sie, dass sich Grenzen von Mauern und Barrikaden zu "Membranen" entwickeln sollten, die zwar nicht offen, aber stabil und durchlässig sind. In der Migrationsforschung spricht man gern vom "liberalen Paradox": Der Markt verlangt offene Grenzen... weiter




"Ein Esel ist besser als jedes Anti-Depressivum, er heilt alle Krankheiten dieser Welt", sagt Anna Gavalda, in deren neuem Roman es u.a. um Eselstouren geht. - © Foto: Le Dilettante

Interview

Anna Gavalda: "Meine Figuren sind meine Droge"26

"Wiener Zeitung": Frau Gavalda, in Ihrem neuen Buch geht es unter anderem um Eselstouren in den französischen Cevennen, die seit einigen Jahren gerade bei Familien mit Kindern sehr beliebt sind. Haben Sie das selbst ausprobiert? Anna Gavalda: Ehrlich gesagt, nein, ich stelle es mir jedoch sehr lustig vor: all diese hippen Großstädter aus Paris... weiter





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Marlies Schild beendet ihre aktive Laufbahn.

Bundespräsident Heinz Fischer (links) mit Bundeskanzler Werner Faymann (Mitte) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner bei der Angelobung der neuen Regierungsmitglieder. 1.9.2014: Ein Bub vom Stamm der Musqueam im Norden von Vancouver, Kanada.

Die Ausstellung 'Transmutaciones', in Guayaquil, Ecuador zeigt unter anderem ein Teeservice von Alexandra Cedeno aus menschlicher Plazenta angefertigt. Link: <a href="http://www.museodeguayaquil.com/  " target="_blank"> Museo de Guayaquil </a> Alejandro Gonzalez Inarritu.