110112wohnen - © Simon Rosner

Wohnen

Der verschwindende Traum13

  • Kaum jemand hatte ihn nicht, den Traum vom eigenen Haus. Statistiken zeigen, dass er immer seltener realisiert wird.

Hallwang bei Salzburg. Es gibt sie noch. Jene, die sich den Traum vom Einfamilienhaus erfüllen. Der Bürgermeister von Hallwang, Johannes Ebner, ist so jemand. Der Mittdreißiger hat sich seinen Traum schon erfüllt, er lebt in einem Einfamilienhaus und sieht sich nicht als Einzelfall. "In meinem Freundeskreis haben alle ein Einfamilienhaus oder... weiter




Thermische Sanierung

Energie? Effizienz?18

  • Ist das Bauen mit leichten Dämmgespinsten wirklich der Weisheit letzter Schluss?

Im schweizerischen Niederöst stand ein einfaches, unscheinbares Holzhaus, das allerdings bereits im Jahr 1176 errichtet wurde und damit das älteste Holzhaus Europas war. Im Jahr 2001 wurde es abgetragen. Eine der Begründungen für den Abbruch war, dass dieses Haus nicht mehr energieeffizient sei... weiter




Thomas Weninger über Mobilität im Jahr 2017: "Handy und Laptop sind mitunter wichtiger als das Auto."Interview

Städtebund

"Wir haben keine Raumordnungspolitik"8

  • Städtebund-Generalsekretär Weninger über Mobilität als Hauptproblematik für ländliche Regionen.

Der Magnetismus, den Städte entwickelt haben, hat auch heuer nicht abgenommen. Im Gegenteil. Weiterhin zieht es viele Menschen in die urbanen Metropolen, und das nicht nur in Österreich. Wobei hierzulande nicht nur Wien wächst, auch Innsbruck, Eisenstadt, Graz und St... weiter




Als im Vorjahr binnen weniger Monate zigtausende Geflüchtete nach Österreich kamen, bildeten sich in den Gemeinden zivilgesellschaftliche Bewegungen, um zu helfen. - © apa/Hubert Neubauer

Intergration

Was wir 2016 über uns gelernt haben15

  • Die Unterbringung von Geflüchteten bedeutete für Gemeinden eine enorme Herausforderung - sie wurde bewältigt. In den kommenden Jahren werden die Aufgaben aber nicht weniger, denn nun gilt es, die Integration zu organisieren.

Im Spätherbst 2015 hatte die Quartierkrise bei der Unterbringungen von Geflüchteten ihren Höhepunkt erreicht. Bilder von hunderten Flüchtlingen, darunter auch Frauen und Kinder, die in Traiskirchen im Freien oder in hastig bereitgestellten Bussen übernachten mussten... weiter




- © Rosner

Handel

Warum der Greißler nicht mehr zurückkommt4

  • Wer hat den Greißler umgebracht? - Wir Konsumenten. Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie bitte weiter.

Bis in die 1960er Jahre war die Geschäftsstruktur im Bereich der Nahversorgung ziemlich stabil. Unzählige kleine und kleinste Geschäfte standen für den Konsumenten bereit. Unter ihnen war der Greißler der König. Während die anderen nur ein sehr eingeschränktes Sortiment hatten (zum Beispiel Obst und... weiter




Bodenverbrauch

Wer nicht baut, muss zahlen

  • Nach jahrelangen Verhandlungen geht das neue Salzburger Raumordnungsgesetz in Begutachtung. Es enthält eine Infrastrukturabgabe.

Salzburg. (sir) In den 119 Salzburger Gemeinden liegen mehr als 900 Hektar Grund brach. Sie werden - aus unterschiedlichen Gründen - nicht bebaut, obwohl sie als Bauland gewidmet sind. Auf der anderen Seite haben die Salzburgerinnen und Salzburger seit Jahren damit zu kämpfen... weiter




Seit drei Jahren regieren Wilfried Haslauer und Astrid Rössler in Salzburg. - © apa/Gindl

Landespolitik

Geteilter Blick aufs Land1

  • ÖVP und Grüne traten in Salzburg und Tirol an, um in neuem Stil zu regieren.
  • Nun trifft immer öfter urbanes Lebensgefühl auf Wünsche der Landbevölkerung.

Salzburg. "Der große Disput resultiert daraus, dass die Grünen den ländlichen Raum als Erholungsraum für die Städter sehen, wir sehen ihn als Entwicklungsraum für die ländliche Bevölkerung." Das sagte Wilfried Haslauer im September beim Parteitag der Salzburger ÖVP... weiter




Dr. Brigitte Karigl ist Leiterin der Abteilung Abfälle & Stoffflussmanagement des Umweltbundesamtes.

Ressourcenverbrauch

So gut wie neu2

  • Aus Abfallprodukten werden Gebrauchtwaren - der Trend zu Second Hand und Reparieren statt Wegwerfen schont wertvolle Ressourcen.

Was bei hochpreisiger Kleidung und teuren Accessoires gang und gäbe ist, setzt sich langsam auch in anderen Konsumsparten durch: Second Hand. Immer mehr kaufen teure Mode, Möbel oder Elektrogeräte gebraucht. Spezielle Internet-Plattformen boomen und vernetzen Privatpersonen... weiter




- © apa/EXPA/Martin Huber

Kirche

So wahr sie Gott helfen1

  • Ausländische Priester sind in keiner Diözese eine Seltenheit, die Herausforderungen der Kirche können sie aber nur kurzfristig lösen.

Wien. An einem kalten Dezembermorgen schlängelt sich ein Auto nach dem anderen auf den Parkplatz des Formel-1-Rings in Spielberg. Dabei liegt der Ring heute still, die Anreisenden wollen ganz woanders hin. Durch einen Tunnel unter der Rennstrecke hindurch und einen Serpentinenweg den Hang hinauf... weiter




Deregulierung

Bundesregierung entschärft Reform von UVP-Verfahren

Wien. (sir) Im November hat die Regierung ein Deregulierungspaket präsentiert, das auch eine Novelle des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes beinhaltet hat. Kollektives Entsetzen war die Folge. Erstens betrug die ursprüngliche Begutachtungszeit nur wenige Tage, zweitens gab es Punkte... weiter




Raumordnung

Die Kehrseite öffentlicher Sparpolitik8

  • Eine Antwort auf den "New Deal ländlicher Raum" - es braucht wieder einen regionalen Ausgleich.

Vor einer Woche forderte Gerald Mathis an dieser Stelle einen "New Deal für den ländlichen Raum". Er kritisierte, dass die bisherigen Programme der Regionalentwicklung kaum Wirkung zeigen, und mahnte Maßnahmen ein, um auch in ländlichen Regionen Arbeitsplätze zu schaffen... weiter




Der alltägliche Stau in der Ignaz-Harrer-Straße in Salzburg. - © FMT

Verkehrspolitik

Es hat sich vieles aufgestaut15

  • Die Landeshauptstädte Linz und Salzburg leiden unter akuten Verkehrsproblemen. Politische Untätigkeit gepaart mit starker Verkehrzunahme sind die Ursachen des Dauerstaus.

Salzburg und Linz leiden. Die beiden Landeshauptstädte stehen kollektiv im Stau. Da der Verkehrsinfarkt werktägliches Ritual ist, fallen die kleinen Absurditäten gar nicht mehr auf. Deshalb lohnt es, sie losgelöst vom täglichen Stauchaos zu beleuchten. In Salzburg ist das etwa das Stieglgleis... weiter




Gemeindefinanzen

Anstieg der Sozialausgaben3

  • Österreichs Gemeinden wirtschaften zwar solide, kämpfen aber mit Ausgaben für Pflege als Kostentreiber.

Wien. Der Blick in die jüngere Vergangenheit, konkret ins Jahr 2015, offenbart für die heimischen Gemeinden ein nicht gerade geringes Problem. Es wird allerdings erst heuer und dann im kommenden Jahr schlagend werden. Der Finanzbericht aller Gemeinden (ohne Wien) weist nämlich für das Vorjahr einen... weiter




Wahlsystem

"Mit starkem Rückhalt ins Amt"2

  • In sechs Bundesländern wählen die Bürgerinnen und Bürger ihren Ortschef, ihre Ortschefin direkt. Ob es gegenüber dem Listenwahlrecht das bessere System ist, darüber herrscht kein Konsens.

Bürgermeisterwahl ist hierzulande nicht gleich Bürgermeisterwahl: Neun Bundesländer, zwei Wahlsysteme. Direktwahl versus Listenwahl. Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Kärnten versus Wien, Niederösterreich und Steiermark. Die Länder haben in diesem Bereich die Gesetzeshoheit... weiter




- © Simon Rosner

Arbeitsmarktpolitik

New Deal für den ländlichen Raum11

  • Nur mit Arbeitsplätzen können Menschen im ländlichen Raum wohnen bleiben - die bisherigen Programme sind untauglich. Ein Gastkommentar.

"Unsere Gesellschaft ist schon lange gespalten. Flüchtlingskrise und Präsidentenwahl haben die Verwerfungen nicht verschuldet, sondern sie nur ans Tageslicht gebracht", sagte Politologe Peter Filzmaier bei den Kommunalen Sommergesprächen 2016 des Gemeindebundes in Bad Aussee... weiter




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Woher kommt der Ortsname?

Die Lösung lag im Kochbuch

- © Gemeinde Kukmirn Obwohl die südburgenländische Gemeinde Kukmirn schon im Hochmittelalter 1185 erste urkundliche Erwähnungen findet... weiter




Woher kommt der Ortsname

Ciao? Tschau!

- © Tschau Wer über die B3 in Kärnten in Richtung Italien fährt, könnte bei einem Schild vorbeikommen, das wie ein Abschiedsgruß klingt: Tschau... weiter





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