• vom 15.08.2017, 17:25 Uhr

Stadt & Land

Update: 16.08.2017, 16:42 Uhr

Bezirkshauptmannschaften

Geniale Einrichtung




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Spezialisierung bedeutet
eine Herausforderung

Die Auflassung von Standorten würde in diesen zu einem Verlust qualifizierter Arbeitsplätze führen und die Entleerung des ländlichen Raums fördern. Nicht zuletzt deshalb wurde bei der Gebietsreform in der Steiermark die aufgelassene Bezirkshauptmannschaft als Zweigstelle der neuen Bezirkshauptmannschaft beibehalten. Dies schmälert zwar den Effizienzvorteil aus der Zusammenlegung, ist aber ein Instrument, um eine Ausgewogenheit der Entwicklung der Landesteile und Bürgernähe der Verwaltung zu erhalten.

Reformen dürfen auch an der Bezirksverwaltung nicht vorübergehen. Die zunehmende Spezialisierung in der öffentlichen Leistungserbringung stellt auch die Bezirkshauptmannschaften, die klassische "Generalisten" sind, vor Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob statt Zusammenlegung von Standorten Schwerpunktbildungen als Antwort auf das Spezialisierungsproblem sinnvoll sind. Spezifische Aufgaben können bei bestimmten Behörden konzentriert werden. Dadurch könnten die Standorte erhalten werden, ohne Qualitätsansprüche zu verlieren. Dieser Prozess steckt aber erst in den Anfängen.

Gastkommentar

Peter

Bußjäger

ist Universitätsprofessor in Innsbruck. Er leitet dort das Institut für Föderalismus. Er ist zudem Forschungsbeauftragter für Recht am Liechtenstein-Institut in Bendern. WZ, Walter Hämmerle

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-08-15 17:30:08
Letzte Änderung am 2017-08-16 16:42:07



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