• vom 15.11.2016, 16:05 Uhr

Stadt & Land

Update: 15.11.2016, 16:21 Uhr

Woher kommt der Ortsname?

Rum in Tirol - Mit der Mure leben lernen




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief








    Rum beginnt dort, wo Innsbruck endet. Beziehungsweise, wo die Landeshauptstadt hingewachsen ist, jenseits des Inns. Dort, am Rande der Gemeinde, wurden für die Winterspiele 1964 und 1976 die Olympischen Dörfer errichtet, die zu einem beträchtlichen Bevölkerungszuwachs von Rum geführt haben - von 3100 Einwohnern im Jahr 1961 zu aktuell mehr als 9000.

    Besiedelt dürfte das Gemeindegebiet allerdings schon um Christi Geburt gewesen sein, der Ortsname taucht in einer Urkunde dann erstmals im Jahr 1153 auf - als Rumme, später auch als Rumb. Der ursprüngliche Dorfkern ist auf dem Schuttkegel einer Mure errichtet worden. Auch gab es immer wieder Murereignisse in Rum. Das blaugraue Wappen der Gemeinde zeigt heute stilisiert die Lawinen- und Murverbauung, die das Siedlungsgebiet vergrößerte.

    Werbung

    Namensforscher orteten die Wurzeln im Rätischen oder Etruskischen, jüngere Forschung geht eher davon aus, dass der Name aus der vorrömischen Zeit stammt, etwa vom indogermanischen reup, das so viel wie "zerreißen" bedeutet, was auf die Gewalt von wildem, ungebändigtem Wasser hinweist.




    Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2016-11-15 16:08:09
    Letzte ─nderung am 2016-11-15 16:21:38



    Werbung




    Werbung


    Werbung