• vom 25.04.2012, 16:09 Uhr

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Update: 25.04.2012, 16:27 Uhr
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Die Hofburg Vienna behauptet sich auf dem weltweiten Kongress-Markt

Wertschöpfung für Wien


Von Cathren Müller

  • Wiener Hofburg: Internationales Marketing für eine lokale Größe.

Die Welt kommt zu ihr: Die Tirolerin Renate Danler ist seit 2007 Geschäftsführerin der Hofburg.

Die Welt kommt zu ihr: Die Tirolerin Renate Danler ist seit 2007 Geschäftsführerin der Hofburg.Foto: Hofburg Vienna Die Welt kommt zu ihr: Die Tirolerin Renate Danler ist seit 2007 Geschäftsführerin der Hofburg.Foto: Hofburg Vienna

Wien. Die Geschäftsführerin der Hofburg Vienna, Renate Danler, über internationales Marketing und Corporate Identity.

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"Wiener Zeitung": Sie repräsentieren als Geschäftsführerin der Hofburg Vienna einen der wichtigsten Veranstaltungsorte Österreichs. Was fasziniert Sie selbst an Ihrer Arbeit?

Renate Danler: Jede Veranstaltung ist für den Kunden etwas Besonderes, und deshalb ist sie es auch für uns: Ob es der Kaffeesiederball ist oder das World Economic Forum. Faszinierend ist dabei das Zusammenspiel von Hunderten von Menschen. Es ist eine internationale Arbeit, die Welt kommt zu Ihnen.

Gibt es Orte, mit denen Sie sich vergleichen?

Die Hofburg ist einzigartig. Es gibt weltweit keine ehemalige Kaiserresidenz, die heute ein Kongress- und Veranstaltungszentrum ist. In Wien gibt es nur zwei weitere große Veranstaltungsorte, die Reed-Messe und das Austria Center Vienna, die aufgrund ihrer Kapazitäten ein anderes Segment ansprechen. Wir konzentrieren uns auf Veranstaltungen ab 250 Personen, so ergänzen wir die Konferenz-Hotellerie.

Welche Konkurrenten gibt es für die Kongressstadt Wien auf internationaler Ebene?

Information

Zur Person

Renate Danler stammt aus Tirol und ist seit 2007 die Geschäftsführerin der Wiener Kongresszentrum Hofburg Betriebsgesellschaft mbH. Danler war Tourismusdirektorin in Kitzbühel und Alpbach, wo sie das Kongresszentrum mit konzipierte und leitete.

Zum Veranstaltungsort Hofburg Vienna

Die Hofburg Vienna erwirtschaftete 2011 einen Nettoumsatz von über 10 Millionen Euro. Jährlich werden etwa 320 Veranstaltungen mit rund 330.000 internationalen Gästen betreut. Für 2012 sind bereits 21 große Kongresse gebucht, viele davon im Bereich Medizin, so zum Beispiel der MedicRes World Congress Anfang Juni. Der internationale Kongress des European Resuscitation Councils im Oktober wird über 1.900 Mediziner anziehen. Zu dem neuen Silvesterball Le Grand Bal werden 3000 internationale Gäste erwartet.
Website Hofburg Vienna

Wien ist eine sehr gute Destination. Wenn Kongresse in ein anderes Land gehen, liegt das oft daran, dass die Verbindungen des Veranstalters zu der Stadt enger sind, weil vielleicht das Unternehmen dort seinen Sitz hat. Nicht ohne Grund ist aber Wien in den internationalen Kongressstatistiken an erster Stelle.

Was macht Wien so beliebt?

Wien liegt sehr zentral und wird immer noch als Gateway in den Osten gesehen, wir haben auch mehr und mehr Kunden aus dem östlichen Raum. Zudem ist Wien für Wissenschaft und Forschung sehr wichtig. Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen internationalen Organisationen. Firmen brauchen immer einen Konnex, sie kommen nicht allein, weil Wien schön ist.

Was hat Wien von der Hofburg?

Sehr viel! Wir, die Hofburg, machen zehn bis elf Millionen Euro Umsatz jährlich, das Catering sechs Millionen. Wir bringen aber auch Wertschöpfung nach Wien: Gemeinsam mit der OSZE 190 Millionen Euro: Hotelunterkünfte, Gastronomie, Einkäufe. Das bringt Steuereinnahmen für das Land. Das sind die Hard Facts, aber wichtiger ist die Reputation Wiens als Wissenszentrum, das die Stadt sich damit aufbaut.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-25 16:14:03
Letzte Änderung am 2012-04-25 16:27:01


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