Wien. Ein Investitionsvolumen von 2,37 Milliarden Euro hat die staatliche Förderbank Austria Wirtschaftsservice (AWS) 2011 mit ihren Förderungen in Form von Krediten, Haftungen und Zuschüssen in Höhe von 834 Millionen Euro ausgelöst, berichtete Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am Mittwoch vor Journalisten. Heuer könne die AWS die Unternehmen mit rund einer Milliarde Euro unterstützen.
"2011 war für uns ein Normaljahr", sagte AWS-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister. 2009 und 2010 habe man eine Reihe von Krisenmaßnahmen gesetzt, daher seien die AWS-Instrumente auch stark nachgefragt worden. Die Anzahl der Förderfälle sei um 25 Prozent höher gewesen als im langjährigen Durchschnitt. 2011 sei die Anzahl der Fälle um 20 Prozent gegenüber diesem hohen Niveau zurückgegangen.
"Flotter zum Schotter"
Auch die Ablehnungsquote ging 2011 zurück, "weil wir für klare Spielregeln gesorgt haben", so Sagmeister. Insgesamt seien die Kunden mit der Förderabwicklung sehr zufrieden. Wo es noch hapere, sei der Aufwand der Fördereinreichung und die Dauer der Abwicklung. Man habe aber die Bearbeitungszeit in den vergangenen zwei Jahren bereits deutlich verringert und arbeite an einer weiteren Verkürzung. "Unser Motto lautet ,Flotter zum Schotter‘", erklärte AWS-Geschäftsführer Johann Moser.
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