• vom 02.05.2012, 16:36 Uhr

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Update: 02.05.2012, 16:49 Uhr
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Olympia ist "werbefrei" - Sponsoren kaufen aber millionenteure Rechte für Werbung mit den fünf Ringen

Das Geschäft mit Olympia


Von Sophia Freynschlag

  • Kontrollen sollen Trittbrettfahrer hindern, Event für ihre Marke zu nutzen.

Die olympischen Ringe dürfen nur offizielle Sponsoren verwenden.

Die olympischen Ringe dürfen nur offizielle Sponsoren verwenden. Die olympischen Ringe dürfen nur offizielle Sponsoren verwenden.

Wien. Für die Sportler läuft noch der Countdown bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele in London, für die Sponsoren hat hingegen die heiße Phase schon begonnen: Die offiziellen Olympia-Partner schmücken sich derzeit in ihren Werbekampagnen mit den olympischen Ringen.

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Manche Sponsoren unterstützen die sportlichen Wettkämpfe schon seit Jahrzehnten: Der Getränkehersteller Coca Cola ist seit 1928 offizieller Partner der Olympischen Bewegung, der aktuelle Vertrag läuft bis 2020. "Ein wesentlicher Teil der Mission unserer Marke ist es, Menschen zu einzigartigen und unvergesslichen Momenten zu inspirieren", erklärt Coca Cola sein Engagement.

McDonald’s ist bereits seit 1976 als Sponsor an Bord und trägt den Titel "Official Restaurant" der Olympischen Spiele. Die Fast-Food-Kette wird vier Restaurants im Olympischen Dorf betreiben - unter den rund 2000 Mitarbeitern sind auch zwei Restaurant Manager aus Österreich.

P&G ändert für Olympia seine Marketingstrategie
Offiziell ist Olympia "werbefrei". In den Wettkampfstätten ist Werbung verboten, auch jene von offiziellen Sponsoren. Auf den Fernsehbildern werden also die Firmenlogos nicht zu sehen sein. "Rein aufgrund der Medialeistung durch die TV-Ausstrahlung wäre es für Unternehmen weniger attraktiv, Olympia zu sponsern. Für viele Sponsoren ist aber ausschlaggebend, sich mit ihrem Können und Know-how den Massen zu präsentieren sowie mit dem prestigeträchtigen Event in Verbindung gebracht zu werden, oder Kontakte zu anderen Unternehmen zu knüpfen", sagt Veit Wolff, Sales Director Austria des Beratungsunternehmens Sport + Markt.

So kann sich etwa die Uhrenmarke Omega damit schmücken, die größte Sportveranstaltung der Welt bei der Zeitmessung zu unterstützen. Panasonic ist exklusiver Fernsehausrüster, Samsung ist offizieller Mobilfunkausrüster.

"Die Sponsoren kaufen sich das Recht, sich offizieller Partner nennen und mit den Ringen werben zu dürfen. Entscheidend ist, wie sie ihre begleitende Kommunikation zum Sport-Event gestalten", sagt Wolff.

Der neue Sponsor Procter & Gamble (P&G) hat 100 Tage vor Eröffnung der Olympischen Spiele eine weltweite Werbekampagne gestartet, mit der der Konsumgüterkonzern allen Müttern dankt. Die Kampagne ist laut eigenen Angaben die größte in der nahezu 175-jährigen Unternehmensgeschichte und wird bis zum Ende der Olympischen Spiele 2012 laufen. In dieser Zeit werden auch Produkte der P&G-Marken wie Ariel, Pampers und Gilette mit dem Olympia- sowie dem Konzern-Logo versehen. Der Konsumgigant lädt zudem 122 Athleten-Mütter nach London ein, um bei den Wettkämpfen vor Ort zu sein. In einer Begegnungsstätte erhalten die Mütter kostenloses Make-up, Verpflegung und Internet.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-02 16:41:11
Letzte Änderung am 2012-05-02 16:49:13


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