Wien. (ede) In Wien-Floridsdorf erstrahlt seit kurzem die erste Filiale der Österreichischen Post AG im neuen Design. Moderne Warentische ersetzen die alten Regale, eine Telekommunikationszone lädt zum Ausprobieren von Handys und Tablet-PCs sein. Am Schalter stehen nach dem Prinzip der "clean desk policy" keine Computer mehr zwischen Kunde und Postmitarbeiter, und gemäß dem neuen Kundenleitsystem gibt es auch nur mehr eine einzige Warteschlange.
In einer separaten Selbstbedienungszone, die 24 Stunden am Tag geöffnet ist, können Post- und Bankgeschäfte erledigen werden. Ab dem Sommer soll es dort auch Frankierautomaten geben, kündigte Post-Vorstand Walter Hitziger am Donnerstag vor Journalisten an.
Die Post hat derzeit österreichweit 1878 Niederlassungen. Davon werden 1266 als Post-Partner betrieben. Von den 612 selbst betriebenen Filialen werden bereits 353 gemeinsam mit der Bawag P.S.K. geführt.
Ziel der Post sind rund 1500 Post-Partner sowie 515 gemeinsame Post/Bank-Filialen im neuen Design. Letztere sollen laut Hitziger mittelfristig ein zumindest leicht positives Ergebnis bringen. Die Umgestaltung der Filialen kostet die Post rund 15 Millionen Euro.
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