Wien. (apa/fh) Österreich ist wahrlich kein Land der mutigen Unternehmensgründer. Im EU-Vergleich liegt Österreich nur im hinteren Bereich: Gerade einmal 6,9 Prozent der heimischen Firmen sind Neugründungen, wurden also innerhalb der vergangenen fünf Jahre ins Leben gerufen. Wenn es nach Finanzministerin Maria Fekter und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner geht, soll sich das künftig ändern: Mit zwei neuen Fördermaßnahmen sollen die Neugründungen bis 2020 auf zehn Prozent steigen.
In den nächsten sechs Jahren will die Regierung 87,5 Millionen Euro dafür zur Verfügung stellen. Mit der Beteiligung von privaten Investoren soll die Fördersumme insgesamt auf 110 Millionen Euro anwachsen. Konkret sehen die Pläne der Regierung vor, dass sich die öffentliche Hand über einen Fonds bei Jungunternehmen beteiligt und als "strategischer Investor" agiert.
Bei der zweiten Initiative sollen etablierte Firmen, sogenannte "Business Angels", ihre Expertise an aufstrebende Unternehmer weitergeben. Finanziert werden die Maßnahmen aus Dividenden von staatlichen Unternehmen wie OeNB, Verbund oder Asfinag.
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