• vom 10.09.2013, 15:50 Uhr

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Update: 10.09.2013, 16:00 Uhr

Employer Branding

Die richtigen Bewerber anziehen




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  • Was ein Unternehmen als Arbeitgeber ausmacht, sollte nicht nur in Stelleninseraten zu lesen sein
  • Employer Branding positioniert Firmen als attraktive Marke für Arbeitnehmer.

Wer als Arbeitgeber hervorsticht, hat gute Chancen, geeignete Kandidaten für offene Stellen zu finden.

Wer als Arbeitgeber hervorsticht, hat gute Chancen, geeignete Kandidaten für offene Stellen zu finden.© Foto: fotolia Wer als Arbeitgeber hervorsticht, hat gute Chancen, geeignete Kandidaten für offene Stellen zu finden.© Foto: fotolia

Wien. (sf) Was eine Marke wie Coca-Cola oder Darbo ausmacht, wissen die meisten. Davon unterscheidet sich jedoch, was Unternehmen als Arbeitgeber bieten. "Oft ist bei Bewerbern das Bild vom Arbeitgeber mit der Konsumentenmarke ident", sagt Charlotte Hager, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts Comrecon. "Hat das Unternehmen ein gutes Image, gibt es genug Bewerber. Ist die Konsumentenmarke wenig bekannt oder handelt es sich um ein Unternehmen im Business-to-Business-Bereich, fehlt es an richtigen Bewerbern", sagt sie und bezieht sich dabei auf Interviews mit Personalverantwortlichen von 40 Unternehmen, die sie für das Karriereportal Monster geführt hat.

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Nur wenige österreichische Betriebe formulieren ein Arbeitgeberversprechen, das ihnen im Kampf um die passenden Mitarbeiter gegenüber der Konkurrenz helfen kann. "Eine Arbeitgebermarke muss ehrlich und authentisch sein, sonst wird das Unternehmen schnell abgestraft", warnt Hager. Der professionelle Aufbau einer Arbeitgeberidentität brauche drei bis fünf Jahre.

95 Prozent der Betriebe zahlen laut Umfrage schlecht
Für das Employer Branding reicht es allerdings nicht, dass die grafische Gestaltung in den Unternehmensfarben sich in Stellenanzeigen und auf der Website widerspiegelt. Arbeitgeber müssen beschreiben, was Bewerber erwartet und für welche Werte das Unternehmen steht.

Das ist wichtig, weil Jobsuchende immer mehr darauf achten, dass sie Sinn in ihrer beruflichen Tätigkeit sehen. Vor allem junge Bewerber erwarten flexible Arbeitszeiten und legen Wert auf die Work-Life-Balance, die Loyalität zum Betrieb sinkt. Mit der passenden Beschreibung der Unternehmenskultur lassen sich zielgenauer Kandidaten finden: "Es geht nicht darum, mehr, sondern die richtigen Bewerber zu bekommen", betont Hager.

Mit dem Gehalt können die meisten Betriebe offenbar nicht punkten, wie die Befragung zeigt: 95 Prozent der befragten Unternehmensvertreter geben an, dass ihr Arbeitgeber schlecht zahlt.




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Dokument erstellt am 2013-09-10 15:53:04
Letzte Änderung am 2013-09-10 16:00:42



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