• vom 08.04.2014, 13:06 Uhr

Job

Update: 08.04.2014, 17:03 Uhr

Workbeat

Abendessen für Job-Empfehlung




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Von Sophia Freynschlag

  • Wer über das Karriereportal Workbeat ein Stellenangebot an einen Freund vermittelt, wird mit einem Essensgutschein belohnt.

Die WU-Studenten Patrick Blaha (l.) und Lukas Gutwinski haben selbst von spannenden Jobs häufig von Freunden erfahren.

Die WU-Studenten Patrick Blaha (l.) und Lukas Gutwinski haben selbst von spannenden Jobs häufig von Freunden erfahren.© Workbeat Die WU-Studenten Patrick Blaha (l.) und Lukas Gutwinski haben selbst von spannenden Jobs häufig von Freunden erfahren.© Workbeat

Wien. Die Website Workbeat wirkt auf den ersten Blick wie eines von vielen Online-Karriere-Portalen. Doch es steckt mehr dahinter. Wer die Seite besucht, findet dort nicht nur Stellenangebote, sondern kann sich unter Umständen auch ein "Goodie" verdienen, indem er interessante Jobs an Freunde weiterempfiehlt. Gelingt die private Stellenvermittlung, gibt es einen Gutschein für einen Frühstücksbrunch oder ein Abendessen. Wer etwa einem Freund über Workbeat einen Traineeplatz für Sales und Marketing bei Philips verschafft, kann den neuen Job bei einem Abendessen für sechs Personen im Wiener Hotel "25 hours" feiern. Diese Belohnung zahlt der Arbeitgeber als Dankeschön für die Vermittlung.

Die Idee, Weiterempfehlung als zentrales Element in eine Stellenbörse einzubinden, stammt von den WU-Studenten und ehemaligen Schulkollegen Lukas Gutwinski und Patrick Blaha. "Patrick hat vor einem Jahr auf großen Internet-Karriereportalen einen Job gesucht. Schließlich hat er durch mich eine Stelle gefunden, auf die ich in einem Gespräch mit einem Start-up aufmerksam geworden bin", erzählt Gutwinski, der "Strategy, Innovation and Management Control" studiert und gerade an seiner Masterarbeit schreibt, die Entstehungsgeschichte der Workbeat GmbH. Unterstützung bekamen die beiden von einer Studienkollegin, die sich um das Marketing kümmert, sowie zwei Freelancern für Design und Website. Zielgruppe sind Wirtschaftsstudenten und -absolventen. Natürlich können sich Interessierte auch selbst bewerben, betont Gutwinski.


Namhafte Firmen an Bord

Über Empfehlungen werden auch Kandidaten auf Stellenangebote aufmerksam, die nicht aktiv nach einem Job suchen.

Über Empfehlungen werden auch Kandidaten auf Stellenangebote aufmerksam, die nicht aktiv nach einem Job suchen.© fotolia/tpx Über Empfehlungen werden auch Kandidaten auf Stellenangebote aufmerksam, die nicht aktiv nach einem Job suchen.© fotolia/tpx

Eine Woche nach dem Start sind auf www.workbeat.at Stellen von Unternehmen wie der Sberbank, dem Tourismuskonzern TUI, dem Berater Accenture und dem Wirtschaftsprüfer und Berater Deloitte sowie der Steuerberatungskanzlei LeitnerLeitner und Moore Stephens verfügbar. Auch Fotos und Videos können eingebunden werden. Die Unternehmen schalten Stellenangebote kostenlos auf dem Portal und zahlen eine Erfolgsgebühr, wenn sich über Workbeat ein neuer Mitarbeiter findet. Die Höhe der Gebühr ist laut Gutwinski "mit anderen Karriereportalen vergleichbar".

Findet ein Nutzer ein Jobangebot, das für einen Freund interessant sein könnte, gibt er seine E-Mail-Adresse ein und kann den Link mit Code zur Stellenanzeige per E-Mail, Facebook, LinkedIn, Twitter oder Google+ versenden. Bewirbt sich jemand mit diesem Code und bekommt die Stelle, erhält der Empfehler einen Essensgutschein. Bis Jahresende sollen so mindestens 20 Stellen pro Monat besetzt werden.

"Empfehlungen im Kommen"
"Mitarbeiter-Empfehlungen sind im Kommen", verweist Gutwinksi auf zahlreiche Gespräche mit Personalverantwortlichen von Unternehmen. Mit Workbeat könnten Arbeitgeber nicht nur die Kontakte ihrer Mitarbeiter nützen, sondern gelangen auch an jene Kandidaten, die gerade nicht aktiv auf der Jobsuche sind.

"Ein Unternehmen zu gründen hat mich immer schon gereizt", sagt Gutwinski. Seit längerem tüftelte er mit Blaha an einer Idee, um gemeinsam ein Start-up zu gründen. Nach einigen anderen Geschäftsideen haben sie nun die Gründung mit dem Karriereportal gewagt: Die Idee habe überwiegend positives Feedback bekommen, erzählt der Co-Gründer, der gemeinsam mit Blaha das Konzept rund 30 Unternehmen präsentierte. In dem Start-up sehen die beiden Gründer auch ihre berufliche Zukunft nach dem Studium, so Gutwinski: "Langfristig ist unser Ziel, österreichweit die erste Anlaufstelle für Wirtschaftsstudenten, -absolventen und Young Professionals zu sein und bei Erfolg mit Workbeat in andere zentraleuropäische Länder zu expandieren."




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2014-04-08 13:11:11
Letzte nderung am 2014-04-08 17:03:25



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