• vom 23.05.2012, 12:14 Uhr

Konsum & Gesellschaft

Update: 23.05.2012, 13:28 Uhr
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ÖAMTC zieht ernüchternde Bilanz

Kostspieliges Tanken am langen Wochenende



  • Empfehlung zum Blick auf den Spritpreisrechner.

Wien. Die Kritik ist alt und doch nicht überholt: Die Mehrheit der Tankstellenbetreiber nützt lange Wochenenden, um die Spritpreise überproportional zu erhöhen, wie der ÖAMTC nach eingehender Beobachtung der Preisentwicklung am vergangenen langen Wochenendes feststellt.

Am Donnerstags-Feiertag waren die Durchschnittspreise am höchsten, urteilt die ÖAMTC-Verkehrsexpertin Elisabeth Brandau in einer Aussendung. Nur die Billiganbieter hätten sich dem Wettbewerb gestellt. Danach seien die Preise wieder zurückgegangen.

Aus den Daten des Spritpreisrechners können alle Preisentwicklungen analysiert werden. Brandau verlangt Konsequenzen, wenn die Konsumenten "nur mit Preisverwirrung bedient werden".

Beobachtung der Preise wird empfohlen
Der ÖAMTC verspricht, die Spritpreise zu Fronleichnam sehr genau zu beobachten: Dann gilt eine neue Spritpreis-Verordnung wonach an bestimmten, reisestarken Wochenenden die Preise, die am Tag zuvor um 11 Uhr gelten, bis zum Ende des Wochenendes "eingefroren" werden. Für kleinere Tankstellen gelten Ausnahmen.

Analysen des Clubs zeigen, dass viele Tankstellen schon an "normalen" Tagen zum erlaubten Zeitpunkt um 12 Uhr die Preise oft "mehr als notwendig" erhöhen, damit danach ein größerer Spielraum für Preissenkungen übrig bleibe. An reisestarken Wochenenden werde die hohe Nachfrage von den meisten Mineralölfirmen noch stärker ausgenutzt.

Hohe Spritpreise sind zurzeit auch in Österreichs Nachbarländern, insbesondere in Italien und Deutschland, ein großes Thema. Daher rät die ÖAMTC im Urlaub in Österreich vollzutanken und vor allem die teuren Autobahntankstellen kurz vor den Staatsgrenzen zu meiden.




Schlagwörter

Tankstellen, Spritpreis

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-23 12:29:41
Letzte Änderung am 2012-05-23 13:28:30


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