• vom 21.05.2012, 16:23 Uhr

Konsum & Gesellschaft

Update: 21.05.2012, 17:01 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (3)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Stadt Wien will mit einem System der elektronischen Zustellung Kosten sparen und Mitarbeiter entlasten

Das Einschreiben im E-Postfach



Unternehmen stehen im Fokus der Anstrengungen
Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Wirtschaft: "Die Privatperson hat im Durchschnitt 1,4 Behördenkontakte pro Jahr, Unternehmen und andere Kommunikationspartner kommen da auf ein Vielfaches", erklärt Lutz. Mit Foldern, Anschreiben und mündlicher Information bemüht sich die Stadt, jenen Kommunikationspartnern, mit denen der intensivste Austausch besteht, die Vorzüge der elektronischen Erreichbarkeit schmackhaft zu machen.

"Die Nachfrage ist in der Wirtschaft deutlich größer als in Privathaushalten", weiß auch Josef Schneider, Geschäftsführer der Firma Hpc Dual, die als Versand-Partner der Stadt die technischen Lösungen entwickelt. Der Grund für dieses Interesse liegt für Schneider auf der Hand: "Die elektronische Zustellung hat für Unternehmen deutliche Prozesskostenvorteile." Die Bearbeitungsprozesse, die in den meisten Betrieben längst digital erfolgen, würden mit einer angeschlossenen elektronischen Versendung deutlich günstiger werden. Beim Versand von Schriftstücken sieht Schneider ein Einsparungspotenzial von bis zu 90 Prozent.

Die Pläne, die das Unternehmen rund um die elektronische Zustellung hat, gehen dabei noch weiter. Als nächster Schritt soll aus der einseitigen Zustellung von Behördenschreiben eine wechselseitige elektronische Kommunikationsstruktur entstehen, die im Gegensatz zum Email einen sicheren und garantierten Versand und Empfang von Schriftstücken erlaubt. "Wir wollen weg von der Einwegkommunikation und hin zum elektronischen Dialog", umschreibt Schneider das Ziel, Unternehmen und Privatpersonen zum kompletten Umstieg auf die elektronische Kommunikation zu ermuntern. Als Beispiel nennt Schneider das Produkt Brief.Butler, ein Programm, das elektronische Zusendungen automatisiert abholt, aber etwa auch das sofortige elektronische Bezahlen integriert - für Schneider nicht nur eine Frage der Kostenreduktion, sondern auch des Komforts, zumal die
Aktivierung dafür einfach auf sendstation.at zu bewerkstelligen ist.

Ganz so rasant sieht Lutz den kompletten Umstieg nicht kommen. Zwar sei es durchaus ein Ziel, den Anteil der elektronisch erreichbaren Kommunikationspartner deutlich zu erhöhen, "aber das wird noch lange dauern", gibt sich Lutz realistisch.




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-21 16:29:06
Letzte Änderung am 2012-05-21 17:01:20


Beliebte Inhalte



Wildwasser-Bootstour mit dem Chef: Ein zu anspruchsvolles Sportprogramm beim Betriebsausflug kann auf Mitarbeiter abschreckend wirken. - Foto: fotolia
  • Zu viel Kulturprogramm oder Extremsportarten nerven Mitarbeiter.
  • weiter

Wer eine GmbH gründen will, wird in Zukunft billiger starten können. - APAweb/RENERGIE
  • Mindeststammkapital sinkt von 35.000 auf 10.000 Euro und auch die Nebenkosten fallen.
  • weiter

Michael Hummel ist bei T-Mobile Abteilungsleiter. T-Mobile T-Mobile Neuer Bereichsleiter der Abteilung Networks bei T-Mobile Austria ist Heinrich Lakatha. Der 47-Jährige ist für die gesamte Netzplanung...weiter

Karrieresprung für den Wiener Felix Thun-Hohenstein. - 3M Winterthur Technologie AG Der 53-jährige Felix Thun-Hohenstein, bisher Managing Director der 3M Alpine Region (Österreich und Schweiz)...weiter

Usetwice wirbt damit, dass man dort buchstäblich "alles" mieten und vermieten kann. Derzeit werden auf der Plattform in erster Linie Haushaltsgegenstände wie Beamer und Bohrer angeboten. - usetwice
  • Nach Erfolgen in den USA hält die Sharing Economy in Österreich Einzug.
  • weiter

Verdauungsbeschwerden verursachen können Milchzucker und Weizen. Ernährungsexperten raten davon ab, ohne ärztliche Diagnose auf Lactose und Gluten zu verzichten. - fotolia
  • Die Industrie macht mit der teuren Spezialnahrung ein gutes Geschäft.
  • weiter



Werbung



Die besten Wirtschaftssimulationen


Immobilienpreise in Österreich
Bundesländervergleich Immopreisatlas.at


Werbung