Der SF-Film "Arrival" behandelt die Differenz zwischen Natur- und Geisteswissenschaft. - © themovie

Wissenschaft

Unrentabel, aber sinnvoll8

  • Ökonomisch betrachtet, sind Geisteswissenschaften vor allem eines: teuer und kaum profitbringend. Dennoch sind sie nötig, denn sie tragen zu einem differenzierten Weltverständnis bei.

Stellen Sie sich vor, es wäre ein unidentifizierbares (sic!) Flugobjekt in einem entlegenen Teil Tirols gelandet. Niemand weiß, weshalb es dort rund drei Meter über der Erde schwebt. Niemand kann erklären, wie sich der Monolith zur Erde bewegt hat. In der Atmosphäre sind keinerlei Spuren zu finden. Nicht nur in Tirol... weiter




Wildgänse machen Rast auf ihrem Weg nach Süden. - © dpa/Patrick Pleul

Birdlife

Einer von drei kehrt nicht wieder9

  • Jedes Jahr werden 25 Millionen Zugvögel getötet – ein Birdwatch-Wochende soll Bewusstsein schaffen.

Wien. Etwa 500 Millionen Vögel ziehen über Österreich in südliche Winterquartiere. Gleichzeitig ist es ein Kampf ums Überleben: Rund ein Drittel kommt im nächsten Frühjahr nicht wieder, berichtete BirdLife Österreich am Freitag. Mit einer europaweiten Vogelbeobachtungs-Aktion möchte die Organisation Bewusstsein dafür schaffen... weiter




Ob die Schwarze Suppenschildkröte wie diese vor den Galapagos-Inseln eine eigene Art bildet, wird unter Zoologen diskutiert. Sicher sind sie sich jedenfalls, dass diese Gruppe vom Aussterben bedroht ist. - © Knauer

Nisterfolg

Aufwärtstrend für Meeresschildkröten4

  • Dauerhafter Schutz kann stark bedrohte Arten vor dem Aussterben retten.

Das massige Schildkröten-Weibchen schleppt seine vielleicht 100 Kilogramm mitten in der Nacht den Strand hinauf. Mehr als eine Stunde braucht das Tier für ein paar Meter, weil die Unechte Karettschildkröte im Laufe ihrer Entwicklung zu einem Meeresbewohner ihre Beine zu Flossen umgewandelt hat. Damit schwimmen die von Zoologen "Caretta caretta"... weiter




Für die Studie werden noch Teilnehmer gesucht, Voraussetzung dafür ist die Installation der App YLVI. Diese ist gratis über den google play store erhältlich und zeichnet nach Installation drei Wochen lang anonym die Nutzungsdauer von Apps auf. - © APAweb, dpa

Studie

Berufliche Smartphone-Nutzung fördert das Grübeln

  • Telefon und SMS wurden durchschnittlich nur je rund vier Minuten täglich aktiv verwendet.

Wien/St. Pölten. Rund alle 20 Minuten nehmen Smartphone-Besitzer im Laufe des Tages ihr Gerät zur Hand, hat eine Pilotstudie der Technischen Universität (TU) Wien und der Arbeiterkammer (AK) Niederösterreich ergeben. Nun will eine Forschungsgruppe untersuchen, wie sich die berufliche Nutzung von Smartphones auf die Schlafqualität auswirkt... weiter




Photovoltaik-Dächer und -Fassaden standen bisher im Mittelpunkt der Forschung. Auch Parkplätze könnten der Solarstrom-Erzeugung dienen. - © APA / dpa, Hendrik Schmidt

Verkehr

Das Solar-Dach als Stromtankstelle9

  • Würde man nur die Hälfte aller Großparkplätze überdachen, könnten 1,4 Millionen E-Autos versorgt werden.

Wien. Kommt es in naher Zukunft tatsächlich zum vermehrten Einsatz strombetriebener Autos in Österreich, stellt sich die Frage, woher die zusätzlich benötigte Energie herkommen soll. Würden rund 50 Prozent der Großparkplätze in Österreich mit Photovoltaik-Anlagen überdacht, könnten mit dem dort erzeugten Strom ungefähr 1... weiter




Am Tatort werden möglichst viele Spuren des Täters eingesammelt. - © Fotolia/Andreas Gruhl

Genetik

Von der Spur zum Täter2

  • Die Österreichische Nationale DNA-Datenbank wurde vor 20 Jahren gegründet.

Wien. Eine einzige Hautschuppe reicht, um ein DNA-Profil erstellen und damit einen Täter überführen zu können. Seit vor 20 Jahren die "Österreichische Nationale DNA-Datenbank" des Bundesministeriums für Inneres als dritte nationale DNA-Datenbank weltweit gegründet wurde, hat sich sowohl in der Bedeutung der Erbgutanalysen als auch in der Methodik... weiter




Astronomie

Sterbender Stern bläst Rauchringe heraus3

Wien. Einem Stern, dessen Leben sich in rund 800 Lichtjahren Entfernung von der Erde seinem Ende nähert, sehen Wissenschafter schon seit geraumer Zeit mit modernster Technik quasi beim Sterben zu. Im Fachblatt "Astonomy & Astrophysics" beschreibt das Team mit Wiener Beteiligung nun, wie sich "U Antliae" dabei verhält... weiter




Wenn man fremde Kaulquappen auf Rücken von Fröschen platziert, machen sich männliche und sogar weibliche Frosch-"Pflegeeltern" genauso zu Wasserstellen auf wie wenn diese sie selbständig aufgenommen hätten. - © Foto: Andrius Pasukonis

Pfeilgiftfrösche machen auf "Kommando" Brutpflege für fremde Kaulquappen2

  • Nach dem direkten Anbringen des falschen Nachwuchses auf den Rücken wurden Frösche mit einer kleinen Antenne ausgestattet und verfolgt.

Wien. Vor allem männliche Pfeilgiftfrösche sind sehr fürsorgliche Eltern. Schlüpfen ihre Kaulquappen, dann tragen sie diese Huckepack zu weit im Regenwald verstreuten Wasserstellen, damit sie nicht austrocknen. Ein Forschungsteam der Vetmeduni Vienna, der Universität Wien und der Harvard Universität konnte nun zeigen... weiter




Für die DNA-Datenbank wird nur im nicht codierenden Bereich der DNA untersucht. Dieser enthält keinerlei Informationen zu dem äußeren Erscheinungsbild oder Krankheiten. - © APAweb/AP, Bebeto Matthews

Kriminalistik

20 Jahre DNA-Datenbank: Zwischen Datenschutz und neuen Möglichkeiten

  • Erstellung eines genetischen Phantombildes theoretisch möglich, aber nicht sehr treffsicher.

Innsbruck. In der DNA-Analyse ist mittlerweile sehr viel möglich, nicht alles jedoch erlaubt. So könnte man beispielsweise aufgrund von Spuren an einem Tatort ein genetisches Phantombild des möglichen Täters erzeugen. Wegen rechtlicher Gründe und Einschränkungen bei der Treffsicherheit werden derzeit im Rahmen der Österreichischen Nationalen... weiter




Der Wunderstrauch ist Ursprung vieler Anwendungen. - © Fotolia/hjschneider

Genetik

Das Gift der Attentäter6

  • Eine Entdeckung von Wiener Forschern könnte Rizin-Gegengift ermöglichen.

Wien. Der Rizinusstrauch (Ricinus communis) erfreut sich unterschiedlichster Beliebtheit. Sein Öl etwa, das aus den Samen des tropischen Wunderbaums gewonnen wird, dient nicht nur als Rohstoff für Schmierstoffe und Lacke, sondern findet auch in der Kosmetik und Pharmazie ein großes Anwendungsspektrum... weiter




Erdatmosphäre

Wie der Sauerstoff aus den Ozeanen kam5

Bern/Vancouver. Während der ersten rund 1,5 Milliarden Jahre war unser Planet frei von Sauerstoff - zumindest von Sauerstoff, der nicht in chemischen Verbindungen vorlag. Das änderte sich erst in einem Zeitraum von vor drei bis 2,4 Milliarden Jahren, als freier Sauerstoff erst in den Ozeanen, dann in der Atmosphäre auftauchte... weiter




Genetik

Die Sprache der Stammzellen

  • Die Kommunikation zwischen den Zellen lenkt diese in falsche Bahnen.

Wien. Stammzellen sind Alleskönner, die in der Therapie etwa kranke Blut-, Hirn- und Herzmuskelzellen ersetzen sollen. Doch manchmal geraten sie auf Abwege und bilden Tumore. Dazu müssen sie aber auf umliegende Zellen "einreden" und sie zu Mittätern machen, berichten Wiener Forscher im Fachblatt "Nature Communications"... weiter




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23. September 1817
23. September 1817

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