Céline Cousteau mit einem Kind vom Stamm der Marubo im Vale do Javari in Brasilien. - © Vonderhaar/COFS

ERDgespräche in Wien

"Wir sind nur eine Spezies von vielen"

  • Mit Filmen über gefährdete Völker und Gebiete will die Meeresforscherin Céline Cousteau auf die Umwelt aufmerksam machen.

Wien. Winzige Frösche, riesige Buckelwale und bunte Korallen: Die Weltmeere beheimaten unzählige Tiere und Pflanzen und sind grundlegend für das Leben auf der Erde. Die Filmemacherin Céline Cousteau, Enkelin des Pioniers der Meeresforschung Jacques Cousteau, dokumentiert die Rolle der Ozeane im Alltag von Völkern und Gemeinschaften... weiter




Ein schrecklicher Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis). - © Von Wilfried Berns - first upload in de wikipedia on 10:37, 28. Apr 2006 by Wilfried BernsTierdoku.com, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=750827

Biologie

Frösche mit Elefantengedächtnis4

  • Pfeilgiftfrösche finden selbst in einem komplexen Lebensraum wie dem Regenwald gute Brutplätze wieder.

Wien. Pfeilgiftfrösche legen ihre Eier an Land ab und transportieren nach dem Schlüpfen die Kaulquappen am Rücken zu weit verstreuten kleinen Wasserstellen im Regenwald. Dabei verfügen sie offenbar über ein Elefantengedächtnis, um in einem so komplexen Lebensraum wie dem Regenwald gute Brutplätze wiederzufinden... weiter




Astronomie

Merkurdurchgang und 3 Abendplaneten: Mars, Jupiter, Saturn

Sonnenchronik: Nun werden die schon sehr langen Lichten Tage immer weniger schnell länger, vom 1. mit 14 Stunden 34 bis 31. mit 15 Stunden 47 Minuten. Ab Sonnenuntergang verlängert sich die Bürgerliche Dämmerung bis zum Erscheinen der ersten Sterne bei 6 Graden Sonnentiefe vom 1. mit 35 bis 31. mit 40 Minuten und ebenso verlängert sich die... weiter




Der Kontakt mit guten Freunden fördert unsere körperliche und geistige Gesundheit. - © Corbis/Laura Doss

Emotionen

Droge Freundschaft2

  • Menschen mit größeren sozialen Netzwerken profitieren von mehr schmerzlindernden Endorphinen.

Oxford/Wien. Treffen wir gute Freunde, steigen das Wohlbefinden und die Zufriedenheit. Diesen positiven Einfluss haben wir den Endorphinen zu verdanken. Diese vom Körper selbst produzierten Botenstoffe wirken aber auch schmerzlindernd. Menschen, die einen größeren Kreis an Freundschaften pflegen, scheinen daher eine höhere Schmerztoleranz zu... weiter




Paläontologie

Frühmenschen dienten Raubtieren als Nahrung1

Wien. (est) Vorfahren des modernen Menschen vor 500.000 Jahren dienten Raubtieren als Nahrung. Das berichten französische Forscher im Fachjournal "Plos One". Das Team um Camille Daujeard vom Nationalen Naturhistorischen Museum hat den Oberschenkelknochen eines Frühmenschen untersucht, der in einer Höhle nahe Casablanca in Marokko gefunden worden... weiter




Geschlechter

Der Sex-Appeal von Männerstimmen4

  • Eine tiefere Tonlage verleiht Attraktivität und Dominanz.

Harrisburg. Für Frauen scheinen tiefere Stimmen bei Männern ein Ausdruck von Attraktivität zu sein. Männer selbst verbinden damit dominantere Typen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher um Davit Puts von der Pennsylvania State University in einem Experiment mit mehr als 400 Versuchsteilnehmern. Demnach gebe es auch einen Zusammenhang zwischen der... weiter




Forschungsförderung

9800 Projekte und 765 Millionen Euro in 50 Jahren

Wien. (est) Der Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) feiert heute, Mittwoch, sein 50-jähriges Gründungsjubiläum. Bisher wurden insgesamt 9800 Forschungsprojekte aus Wirtschaftswissenschaften, Medizinischen Wissenschaften und Sozial- und Geisteswissenschaften mit 765 Millionen Euro unterstützt... weiter




Insekten

Hybride Gelsen8

Eine Kreuzung zweier nordeuropäischer Hausgelsenformen haben Wiener Forscher erstmals in Österreich nachgewiesen. Der Hybrid saugt im Gegensatz zu den beiden Formen, aus denen er entstanden ist, sowohl Blut von Vögeln als auch vom Menschen – das birgt die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern... weiter




Forschung sucht Geld - der Finanzrahmen für das Budget bis 2020 steht aber schon fest. - © Luiza Puiu

Zentrums für Stammzellenforschung

15 Millionen an nur ein Institut

  • Öffentliche Förderung für neues Zentrum für Stammzellforschung in Wien ist jetzt fix.

Wien. 15 Millionen Euro an eine Person und eine einzige Forschungseinrichtung: Das Institut für Molekulare Biotechnologie (Imba) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) bekommt ein neues Zentrum für Stammzellforschung an seinem Standort im Vienna Biocenter. In den kommenden fünf Jahren sollen insgesamt 27 Millionen Euro für Kosten... weiter




Autofahren wie in einer Kutsche, doch der Preis der Bequemlichkeit ist das selbstbestimmte Fahren. - © apimages

Autonome Autos

Der Mensch denkt und das Auto lenkt

  • Österreich startet die erste Teststrecke für selbstfahrende Autos und will diese sobald wie möglich in den Verkehr bringen.

"Es denkt? Ein Auto denkt?", fragt Michael Knight ganz perplex, als er den Schlüssel zum fahrenden Ritter bekommt. "Wir bezeichnen es gerne als ‚unser‘ Auto", antwortet sein Boss Devon Miles: "Ein Zusammenstoß ist ausgeschlossen - wenn Sie das System einschalten. Sein Zweck ist ausschließlich, menschliches Leben zu schützen - Ihr Leben... weiter




Der Mensch ist aus der Todeszone Tschernobyls verschwunden. Er griff 30 Jahre nicht in die Natur des Gebietes ein. "Als die Menschen gingen, kam die Natur", sagt der Biologe Denis Wischnewski. - © APAweb / Helmut Fohringer

Tschernobyl

"Als die Menschen gingen, kam die Natur"1

  • Heute leben seltene Tierarten in der menschenleeren Region um Tschernobyl.

Tschernobyl. Bären, Wölfe, Luchse und Elche - wer solche in Europa selten gewordenen Tiere sehen möchte, kann nach Tschernobyl kommen. In den 30 Jahren seit der Atomkatastrophe im Jahr 1986 hat die Natur die Todeszone zurück erobert. "Als die Menschen gingen, kam die Natur", sagt Denis Wischnewski, der als Biologe im Sperrgebiet rund um den... weiter




bemannte Raumfahrt

"Moonwalk" auf Test-Mars in Spanien

  • Österreichische Forscher und Designer arbeiten an Wohnmodul für den Roten Planeten.

Wien. (est) Bemannte Raumfahrt-Missionen zu anderen Planeten sind teuer und gefährlich, aber faszinierend: "Der Mensch will dahin, wo er hin kann", sagte jüngst Wolfgang Baumjohann, Direktor des Grazer Instituts für Weltraumforschung, bei einer Diskussion des Wissenschaftsministeriums in Wien. Die Raumfahrtbehörden Europas und Russlands... weiter




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