Laut Eckmann sei es "normal", dass der Bart im Laufe der Zeit lose werden könne. Zuletzt sei der Bart 1941 beim Restaurieren der Maske fixiert worden. - © APAweb/dpa/Daniel Karmann

Konservator

Experte bestätigte Beschädigung von Tutanchamun-Maske

  • Abgebrochener Bart wieder angeklebt und "lässt sich beheben".

Kairo. Experten haben bestätigt, dass der Bart der berühmten Totenmaske des Pharao nun doch beim Reinigen abgebrochen und wieder angeklebt wurde. Der auf Metall spezialisierte deutsche Konservator Christian Eckmann habe die Maske in Kairo untersucht und die Schäden bestätigt, berichtete die ägyptische Staatszeitung "Al-Ahram" am Sonntag... weiter




Bevor er sich freiwillig ins damalige Gefangenenlager Auschwitz begab, war Witold Pilecki (hier 1939) Kavallerieleutnant. - © Foto: wikipedia

Auschwitz

Protokollant des Grauens3

  • Am 27. Jänner 1945 befreiten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz. Der polnische Offizier und Häftling Witold Pilecki hatte seit 1941 Berichte aus dem NS-Vernichtungslager geliefert. Sie blieben folgenlos.

Am 19. September 1940 fand im besetzten Warschau eine Lapanka , eine Razzia, statt. 2000 Polen wurden verhaftet, in einer Baracke der Wehrmacht gefoltert und die Überlebenden, darunter ein Mann mit Namen Thomas Serafinski, in das deutsche Gefangenenlager bei Oswiecim (deutsch: Auschwitz) in der Nähe von Krakau, das sich damals im Aufbau befand... weiter




Kulturerbe in Krisenregionen

"Geraubtes Kulturgut nützt dem Terror"3

  • Ägyptologin Wafaa El Saddik appelliert daran, keine Kulturgüter aus Kampf- und Kriegsgebieten zu kaufen,
  • erneuert ihre Forderung nach einem Obolus für Nofretete und gibt Aufschluss über des Pharaos Bart.

"Wiener Zeitung": Sie engagieren sich stark für den Schutz von Kulturgütern in Kampf- und Kriegsgebieten. Welche Aktivitäten stehen auf Ihrer Liste an oberster Stelle? Wafaa El Saddik: Viele Menschen in Ägypten wissen nicht, was Kulturerbe bedeutet. Ich habe vor 15 Jahren einen Verein gegründet, über den deutsche Experten in ägyptischen Museen... weiter




Die Silhouette des Churchill-Denkmals in London behauptet sich auch 50 Jahre nach dem Tod des Politikers noch markant neben Big Ben. - © Bild: Jean-Pierre Lescourret/Corbis

Winston Churchill

Der letzte Löwe des Empire6

  • Vor 50 Jahren, am 24. Jänner 1965, starb Englands Jahrhundertpolitiker Winston Churchill, dessen Politik sich vor allem durch Kühnheit und Weitsicht ausgezeichnet hat.

Politiker wurde er früh, Staatsmann erst spät. Seine Stunde schlug, als sein Land in höchster Not war. Da stand er bereits im 65. Lebensjahr. Am 10. Mai 1940 - Hitler marschierte gerade in Frankreich ein - bezog Winston Spencer Churchill als Premierminister einer Allparteienkoalition zum ersten Mal den englischen Regierungssitz Downing Street Nr... weiter




Der Komet 67P/Tschurjuumow/Gerasimenko - lockere Ansammlung von Eis und Staub? - © ESA/MPS/Osiris

Kometenmission Rosetta

Die bizarre Welt von Tschuri2

  • Komischer Komet: 67P/Tschurjuumow/Gerasimenko ist ein Leichtgewicht und aktiver als gedacht.

Göttingen/Graz. (est/apa) Im November schrieb die europäische Raumfahrt Geschichte, als ihr Roboter Philae erstmals auf einem Kometen landete. Das Gerät konnte jedoch nur einen Teil der geplanten Messungen durchführen, da es im Schatten zum Stehen kam und sich nach 48 Stunden in einen Dornröschenschlaf begab... weiter




Der Urmensch Australopithecus africanus. - © corbis/Regis Bossu

Urmensch

Werkzeuggebrauch eine halbe Million Jahre früher als gedacht3

  • Schon Australopithecus africanus hantierte vor zwei bis drei Millionen Jahren mit Hilfsmitteln, lebte jedoch auch in Bäumen.

Wien. Urmenschen hantierten schon früher als bisher angenommen mit Werkzeugen. Dies zeigt der innere Aufbau von Mittelhandknochen von Australopithecus africanus, einer Urmensch-Art, die vor zwei bis drei Millionen Jahren lebte. Dieser Aufbau verändert sich je nach Belastung und ist jenem von Neandertalern und modernen Menschen ähnlicher als dem von... weiter




Beschädigte Totenmaskel

Totenmaske des Tutanchamun: Bart abgebrochen2

Kairo. Auch Museumsstücke müssen von Zeit zu Zeit bewegt werden. So auch die weltberühmte, 3300 Jahre alte, blau-goldene Totenmaske von Tutanchamun. Doch offenbar ist sie Mitarbeitern des Ägyptischen Museums in Kairo heruntergefallen, wie die US-Nachrichtenagentur AP berichtet. Dabei sei der blaue Spitzbart abgebrochen und hastig wieder angeklebt... weiter




Den TU-Forschern ist es gelungen, zwei Analysemethoden direkt zu kombinieren: die sogenannte Kapillarzonenelektrophorese (CZE) und eine Art der Gasphasen-Elektrophorese (GEMMA). - © APAweb/dpa, Peter Endig

Qualitätssicherung

Neue Analytik-Kombo spürt Bio-Nanopartikel auf1

  • An der Technischen Universität (TU) Wien wurde nun ein Verfahren entwickelt, das zwei Analysemethoden kombiniert.

Wien. Biologische Proben wie Arzneimittel, Umweltproben oder Lebensmittel beinhalten oft unzählige verschiedene Bio-Nanopartikel, etwa Antikörper, Viren oder Proteine. An der Technischen Universität (TU) Wien wurde nun ein Verfahren entwickelt, das zwei Analysemethoden kombiniert und damit erlaubt, solche Partikel in Größe von fünf bis 200... weiter




Klimawandel

Schmelzwasser-Seen unter Grönlandeis1

  • Der Klimawandel weicht den Eisschild Grönlands noch stärker auf als angenommen.

Nuuk. Forscher haben unter Grönlands Eisschild Hinweise auf große Schmelzwasser-Seen gefunden, die sich innerhalb von kurzer Zeit entleeren und wieder auffüllen können. Das berichten zwei US-Teams in den Fachmagazinen "Nature" und "The Cryosphere". Die in den Schmelzwasser-Massen gespeicherte Wärme drohe Teile des Eisschilds innen auszuhöhlen... weiter




Modell des österreichischen Kleinsatelliten "Pegasus": Im Jänner 2016 startet das 10x10x20 Zentimeter große und nur zwei Kilo schwere Gerät ins All. - © FH Wiener Neustadt

Raumforschung

Satellitenschwarm erforscht Klimawandel1

  • Österreichischer Kleinsatellit "Pegasus" soll in einer Flotte von 50 ähnlichen Geräten ins All starten.

Wien. Mit Pegasus verbinden die meisten Menschen ein geflügeltes Pferd, das Kind des griechischen Meeresgottes Poseidon und der Gorgone Medusa. Für Dominik Kohl steht der Name jedoch für etwas anderes, vielleicht sogar größeres. "Pegasus" ist für den Studenten der Technischen Universität Wien so etwas wie sein erster Flug... weiter




Der Grenzwert betrage nun vier Mikrogramm anstelle der bisherigen 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Bisphenol A wurde schon vor einiger Zeit aus Babyprodukten verbannt. - © Foto: obs/Klein & More/Lifefactory

Gesundheitsrisiko

EU-Lebensmittelamt senkte Grenzwert für umstrittenes Bisphenol A1

  • Maximal vier Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag.

Brüssel. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat den "sicheren Grenzwert" für die in Verpackungen vorkommende umstrittene Chemikalie Bisphenol A (BPA) gesenkt. Der Grenzwert betrage nun vier Mikrogramm anstelle der bisherigen 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, erklärte die im italienischen Parma ansässige EFSA am Mittwoch... weiter




Einfach fit - so sollte wohl jedes Baby zur Welt kommen. - © Corbis/Alastair Macpherson

Künstliche Befruchtung

Retortenbabys heute gesünder1

  • Die Art der künstlichen Befruchtung hat Einfluss auf die Gesundheit der geborenen Kinder.

Wien/Kogenhagen. Ein gesundes Baby zur Welt zu bringen, ist wohl der dringlichste Wunsch aller werdenden Eltern. Doch allein der Weg zur werdenden Mutter ist nicht immer der einfachste. Denn vielen Paaren ist es unmöglich, auf natürlichem Weg ein Kind zu zeugen. Als letzte Chance wird dann häufig die In-vitro-Fertilisation (IVF) zur Hilfe genommen... weiter




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26. Januar 1815
26. Januar 1815

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