Forschung sucht Geld - der Finanzrahmen für das Budget bis 2020 steht aber schon fest. - © Luiza Puiu

Zentrums für Stammzellenforschung

15 Millionen an nur ein Institut

  • Öffentliche Förderung für neues Zentrum für Stammzellforschung in Wien ist jetzt fix.

Wien. 15 Millionen Euro an eine Person und eine einzige Forschungseinrichtung: Das Institut für Molekulare Biotechnologie (Imba) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) bekommt ein neues Zentrum für Stammzellforschung an seinem Standort im Vienna Biocenter. In den kommenden fünf Jahren sollen insgesamt 27 Millionen Euro für Kosten... weiter




Autofahren wie in einer Kutsche, doch der Preis der Bequemlichkeit ist das selbstbestimmte Fahren. - © apimages

Autonome Autos

Der Mensch denkt und das Auto lenkt

  • Österreich startet die erste Teststrecke für selbstfahrende Autos und will diese sobald wie möglich in den Verkehr bringen.

"Es denkt? Ein Auto denkt?", fragt Michael Knight ganz perplex, als er den Schlüssel zum fahrenden Ritter bekommt. "Wir bezeichnen es gerne als ‚unser‘ Auto", antwortet sein Boss Devon Miles: "Ein Zusammenstoß ist ausgeschlossen - wenn Sie das System einschalten. Sein Zweck ist ausschließlich, menschliches Leben zu schützen - Ihr Leben... weiter




Der Mensch ist aus der Todeszone Tschernobyls verschwunden. Er griff 30 Jahre nicht in die Natur des Gebietes ein. "Als die Menschen gingen, kam die Natur", sagt der Biologe Denis Wischnewski. - © APAweb / Helmut Fohringer

Tschernobyl

"Als die Menschen gingen, kam die Natur"1

  • Heute leben seltene Tierarten in der menschenleeren Region um Tschernobyl.

Tschernobyl. Bären, Wölfe, Luchse und Elche - wer solche in Europa selten gewordenen Tiere sehen möchte, kann nach Tschernobyl kommen. In den 30 Jahren seit der Atomkatastrophe im Jahr 1986 hat die Natur die Todeszone zurück erobert. "Als die Menschen gingen, kam die Natur", sagt Denis Wischnewski, der als Biologe im Sperrgebiet rund um den... weiter




bemannte Raumfahrt

"Moonwalk" auf Test-Mars in Spanien

  • Österreichische Forscher und Designer arbeiten an Wohnmodul für den Roten Planeten.

Wien. (est) Bemannte Raumfahrt-Missionen zu anderen Planeten sind teuer und gefährlich, aber faszinierend: "Der Mensch will dahin, wo er hin kann", sagte jüngst Wolfgang Baumjohann, Direktor des Grazer Instituts für Weltraumforschung, bei einer Diskussion des Wissenschaftsministeriums in Wien. Die Raumfahrtbehörden Europas und Russlands... weiter




Die Zecken werden aktiv, wenn die Bodentemperatur auf rund sieben Grad Celsius ansteigt. - © Corbis/CDC

Infektionen

Der Zeck ums Eck6

  • Medizinuni Wien entwickelt neuen Test zur Früherkennung der Lyme-Borreliose.

Wien. Wenn die Kinder, weil sie gerne im Wald spielen, mindestens einmal pro Woche mit einem Zeck nach Hause kommen, könnte man sich als Elternteil schon Sorgen machen. Immerhin überträgt statistisch gesehen jeder dritte bis vierte Zeck die viel gefürchtete Lyme-Borreliose. Während es möglich ist, sich gegen das... weiter




Infektionen

WHO warnt vor Zika-Virus auch in Europa

Paris. Mit den ansteigenden Frühlingstemperaturen werden - auch in Europa - Mückenarten, wie die Tigermücke, aktiv, die das Zika-Virus übertragen könnten, warnte die Vizegeneraldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Marie-Paule Kieny, am Montag bei der International Zika Summit 2016 des Instituts Pasteur in Paris... weiter




Unterwegs im irischen Bürgerkrieg: Maud Gonne (ganz rechts) in Dublin, 1922. - © gemeinfrei

Geschichte

Die Heilige Johanna Irlands1

  • Die gebürtige Engländerin Maud Gonne kämpfte unermüdlich für die irische Unabhängigkeit. Und sie war die Muse des Dichters William Butler Yeats.

Auf dem irischen Nationalfriedhof in Dublins Stadtteil Glasnevin liegen 1,5 Millionen Menschen: Iren, Anglo-Iren, Engländer, Menschen mit (jeder) und ohne Konfession, auch Selbstmörder und ledige Mütter. Felder von Hochkreuzen aus grauem Granit, überragt von einem Rundturm über der Grabstätte des Politikers Daniel O’Connell... weiter




Der gebürtige Wiener Walter Kohn musste vor dem Nationalsozialismus fliehen. - © apa/Georg Hochmuth

Nobelpreis

Wissenschafter und Mahner

  • Chemie-Nobelpreisträger Walter Kohn ist 93-jährig in Kalifornien verstorben.

Santa Barbara. Mit der Zuerkennung des Nobelpreises für Chemie rief der bekannte Physiker Walter Kohn 1998 als Erster seinem ursprünglichen Heimatland Österreich den Verlust wissenschaftlicher Exzellenz durch den Nationalsozialismus ins Gedächtnis. Am Dienstag ist der in Wien geborene Kohn im Alter von 93 Jahren in seinem Wohnort Santa Barbara in... weiter




Die Gletscher , wie die Hohen Tauern, retten zu können, sei eine Illusion, so die Forscher. - © Fotolia/Ilmberger

Klimawandel

Wetter, Gletscher und "Deep Impact"

  • Forscher trafen sich zur Generalversammlung der European Geosciences Union in Wien.

Wien. Mit der globalen Erwärmung, Naturkatastrophen, Weltraumprojekten und Rohstoffen stand diese Woche ein breiter Themenbogen auf dem Programm der Generalversammlung der European Geosciences Union in Wien. Dabei warnten die Forscher nicht nur vor der Zunahme von Wetterextremen und Gletscherschmelze... weiter




2012 erhielt Walter Kohn das Ehrendoktorat der Universität Wien. - © APAweb / Georg Hochmuth

Todesfall

Chemie-Nobelpreisträger Walter Kohn verstorben3

  • Der Physiker war 1939 aus Österreich in die USA geflohen, wo er sich für jüdische Projekte engagierte.

Santa Barbara. Der aus Österreich stammende Physiker und Chemie-Nobelpreisträger Walter Kohn ist nach Angaben der University of California am Dienstag im Alter von 93 Jahren in Santa Barbara (USA) gestorben. Der 1939 mit einem Kindertransport vor den Nazis aus Österreich geflüchtete jüdische Wissenschafter war 1998 für die Entwicklung der... weiter




Vulkanismus

Eruptionen und Klima-Epochen4

  • Vulkan-Bögen steuern Treibhaus- und Eis-Zeitalter.

Vulkan-Bögen steuern Treibhaus- und Eis-Zeitalter. weiter




Der Weg zum Medikament dauert oft Jahrzehnte. - © Fotolia/PhotoSG

Grundlagenforschung

Das freie Spiel der Ideen

  • Gerade in der Krebsmedizin kommt der Grundlagenforschung eine besonders wichtige Rolle zu.

Wien. Medizinische Innovationen haben ihren Ausgangspunkt im Labor, kommen allerdings erst am Krankenbett zum Tragen. Dieser oft Jahrzehnte in Anspruch nehmende Weg bis zu einem wirksamen Produkt ist aber häufig kein direkter. Viele Ideen von Grundlagenforschern landen in einer Sackgasse. Nicht so beim US-Immunologen James P. Allison... weiter




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