Die erste Frau und der erste Österreicher mit Fields-Medaille: Maryam Mirzakhani und Martin Hairer . - © apa/epa/Mirzakhani/Stanford/Xue-Mei Hairer

Fields-Preise 2014

Mathematiker rechnen nicht...8

  • ...sie beweisen. Davon ist Martin Hairer überzeugt. Der Österreicher erhielt den höchsten Mathematik-Preis.

Wien/Seoul. (apa/est) Fragt man Martin Hairer über sein Fach, räumt er gleich mit einem Irrglauben auf: "Mathematiker rechnen nicht" - es gehe eher ums Beweisen. Nun hat der an der britischen Universität Warwick tätige Österreicher bewiesen, dass er zur Weltspitze gehört: Am Mittwoch erhielt der 38-jährige Professor in Seoul die Fields-Medaille... weiter




So ähnlich könnte die Stadt der Zukunft aussehen, mit Sonnenpaneelen auf jedem Dach. - © mens/corbis

Vision Smart City

Scharf auf smart

  • Smart Citys stellen die Gesellschaft vor Herausforderungen, die Experten bei den Technologiegesprächen Alpbach erörtern.

Wien. "Smart City Wien", verkünden Plakate an den Einfahrtsstraßen in die Bundeshauptstadt. Das englische Wort bedeutet klug. Doch wofür rührt die Stadt die Werbetrommel und was ist eine kluge Stadt? "Der Begriff ,smart‘ wird seit den Neunzigerjahren von Unternehmen in den Energie-, Gebäude- und Informationstechnologien verwendet... weiter




Ein neues Mittel lässt Malariakranke hoffen. - © APAweb / Reuters, Mary F Adams

Gesundheit

Neues Mittel gegen Malaria weckt große Hoffnungen

  • Soll Engpässe in der Behandlung von Malariakranken eindämmen.

London. Der französische Pharmakonzern Sanofi läutet eine neue Phase im Kampf gegen die gefährliche Tropenkrankheit Malaria ein. Sanofi lieferte in sechs betroffene afrikanische Länder die ersten Großsendungen mit einem Medikament aus, an das sich große Hoffnungen knüpfen. Es soll Engpässe in der Behandlung von Malariakranken eindämmen... weiter




Öko-Tourismus

Kleine Gruppe Walhaie auf den Malediven bringt Millionen Euro

  • Im kristallklaren Wasser sind sie auch für Schnorchler sehr gut sichtbar.

Male. Eine kleine Gruppe Walhaie bringt den Menschen auf den Malediven jährlich mehr als sieben Millionen Euro ein. Die größten Haie der Welt seien eine enorme Attraktion in dem Tropen-Paradies, "aber so hohe Zahlen haben wir nicht erwartet", berichten Wissenschafter im Fachjournal "PeerJ".    Sie berechneten... weiter




Der Wirkstoff hindert die Proteine Myc (rot) und Max (blau) daran, an der DNA anzudocken. - © Wikimedia

Krebs

Eine gegen (fast) alle1

  • Neue Substanz im Kampf gegen den Krebs ist laut Experten sehr vielversprechend.

Wien/Innsbruck/La Jolla. Schon seit Jahren steht das sogenannte Myc-Protein als wichtiger Akteur beim Zellwachstum im Fokus der Krebsforschung. Nun ist es US-amerikanischen Forschern in Zusammenarbeit mit einem Team der Universität Innsbruck erstmals gelungen, dieses Krebsprotein zu hemmen und damit das Tumorwachstum zu stoppen... weiter




Eisbeben

Auch im ewigen Eis kann die Erde beben1

Atlanta. Auch das ewige Eis kann beben. US-Geowissenschafter haben die Folgen eines Erdbeben untersucht, das im Jahr 2010 nicht nur die chilenische Region Maule in ein Katastrophengebiet verwandelte und mehrere Nachbeben sowie einen Tsunami auslöste. Sondern es reagierten auch die Eisschilde in der Antarktis auf die weit entfernten Erschütterungen... weiter




Die Hoffnung auf einen Impfstoff gegen Ebola lebt. - © APAweb / AP, Michael Duff

Epidemie

Ebola-Impfstoff wird noch heuer getestet

  • Wird aber frühestens nächstes Jahr zur Verfügung stehen.

London. GlaxoSmithKline (GSK) will in diesem Jahr mit klinischen Tests eines Impfstoffes gegen Ebola beginnen. Ein Sprecher des britischen Pharmakonzerns äußerte sich nicht genauer zum Zeitplan. Auf der Website der US-Gesundheitsbehörde Niaid hieß es allerdings, die Phase-I-Prüfung könne bereits "im Herbst 2014" beginnen... weiter




Jeder zweite Fisch auf unserem Teller wächst inzwischen in einer Aquakultur auf - so wie diese Tilapia-Fische. - © Foto: dpa/Miachel Kappeler

Extra

Barsche düngen Tomaten7

  • Um der Überfischung der Meere entgegen zu wirken, werden immer mehr Fische in Aquakulturen gezüchtet. Wissenschafter arbeiten zurzeit vermehrt an ökologisch sinnvollen Aquakulturkreisläufen.

Betritt der Besucher das Gewächshaus im Garten des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei, blickt er auf zwölf Wassertanks und eine ganze Reihe Tomatenpflanzen in Wannen. In den kreisrunden Tanks schwimmen Tila-pien, das ist eine afrikanische Buntbarsch-Art. Es ist warm. Tomaten und Fische mögen Luft oder Wasser bei 26... weiter




Pumpspeicherwerke in Skandinavien, wie hier "Ulla Forre" in Westnorwegen, sind in der Lage, Strom aus regenerativen Energien in Europa zu speichern. - © Foto: Ilja C. Hendel/Visum/picturedesk.com

Extra

Europäische Batterie gesucht2

  • Mit Wasser betriebene Pumpspeicherkraftwerke könnten die Lösung sein, wenn es um die Zwischenlagerung schwankenden Ökostroms geht. Aber noch ist man sich in Europa nicht einig, wo sie stehen sollen.

Wind- und Solarenergie sollen die Zukunft der Stromversorgung sein. Sie sind aber großen Schwankungen unterworfen: Mal ist es windstill und bedeckt - dann gibt es zu wenig Strom. Mal bläst der Wind und die Sonne scheint pausenlos - dann gibt es zu viel. Zum Ausgleich der Schwankungen braucht es Zwischenspeicher: Batterien... weiter




Ein Glas Milch ist für Kinder ein ungetrübter Genuss. - © fotolia/st-fotograf

Laktoseunverträglichkeit

Milchfrust3

  • Eine Laktoseunverträglichkeit macht vielen Erwachsenen schwer zu schaffen.

Wien. Bei Temperaturen wie den vorherrschenden an einem Eisgeschäft vorbeizugehen, kostet Überwindung. Doch die Grundzutat des köstlichen Gefrorenen sowie diverser Shakes ist großteils Milch. Und diese drückt vielen Menschen auf den Magen beziehungsweise den Darm. Denn rund 20 Prozent der Österreicher leiden unter einer Laktoseunverträglichkeit... weiter




Der sich selbst entfaltende Roboter in drei Stadien. - © Seth Kroll/Wyss Institute

Technologie

Origami-Roboter4

  • Eine neue Technik ermöglicht einem flachen Etwas, sich selbst zu entfalten und sich fortzubewegen - mit Video

Wien/Cambridge. Nach Verschütteten zu suchen, gestaltet sich aufgrund unzureichender Zugänge immer wieder als besonders schwierig bis unmöglich. Manchmal ist der Zutritt zu eingestürzten Häusern zu gefährlich oder zu verschütteten Minen erst gar nicht möglich. Auch Rettungshunde passen nicht immer durch die häufig sehr engen Passagen... weiter




Lernen wird durch "Big Data" nicht abgeschafft, aber ziemlich sicher effizienter. - © Simon Jarratt/corbis

Big Data

Wie wir unser Wissen erwerben2

  • Mit "Big Data" sind auf hoher Wahrscheinlichkeit basierende Vorhersagen darüber möglich, wie "der Mensch" lernt.

Mit Big Data gewinnen wir einzigartige Erkenntnisse darüber, wie "der Mensch" lernt, aber vor allem, wie jeder Einzelne von uns Wissen erwirbt. Doch diese Einblicke in die Bildung sind nicht vollkommen. Was wir "über das Lernen lernen", ist probabilistisch. Wir können mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vorhersagen... weiter




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23. August 1814
23. August 1814

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