Sich kreuzende DNS-Stränge, aufgenommen mit einem Rasterkraft-Mikroskop (Archivbild von 1999). - © APAweb/dpa/Saar-Universität/al/gr

DNS

Erbgut-Analyse blickt auf 5.000 Jahre europäische Frühgeschichte4

  • Kultur und Erbgut veränderten sich in etwa zeitgleich, dies deutet auf den Einfluss fremder Populationen hin.

Dublin. Kulturelle Entwicklungen gingen in der europäischen Frühgeschichte mit großen Veränderungen im menschlichen Erbgut einher. Dies zeigt eine Untersuchung des Genoms von 13 Menschen aus dem 6. bis 1. Jahrtausend vor Christus in Mitteleuropa. Die Ergebnisse stützten die Hypothese, dass kulturelle Neuerungen durch Vermischung einzelner... weiter




Die digitalen Medien aus der jüngeren Vergangenheit stehen laut Nowotny durch den technischen Fortschritt oder andere äußere Einwirkungen wie Schädlingsbefall "unter Bedrohung". - © APAweb, Barbara Gindl

Archivierung

"Memory of Austria": Heimische UNESCO-Liste für Dokumentenerbe

  • "Es ist leichter, eine Urkunde aus dem 13. Jahrhundert zu erhalten als die digitalen Medien aus jüngster Zeit."

Wien. "Es ist leichter, eine Urkunde aus dem 13. Jahrhundert zu erhalten als die digitalen Medien aus jüngster Zeit." Mit dieser Aussage machte Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission anlässlich der Vorstellung des "Österreichischen Memory of the World"-Registers auf den "größten Gefahrenpunkt" in der Archivierung von... weiter




Medizin

Erstmals verletztes Rückenmark "zusammengeflickt"3

Warschau/London. Dank einer revolutionären Zelltherapie kann ein einst gelähmter Mann wieder gehen: In Polen wurden dem Bulgaren Darek Fidyka mit Unterstützung britischer Forscher Nervenzellen aus der Nase ins verletzte Rückgrat eingesetzt, wie das Fachjournal "Cell Transplantation" am Dienstag berichtete... weiter




Lingua franca der Universitäten: Wenn alles auf Englisch stattfindet, fallen Sprachbarrieren für internationale Forscher. - © TU Graz/Lunghammer.

Internationalisierung

Englisch für Anfänger

  • Die Technische Universität Graz stellt ihre Master-Studien auf Englisch um. Vizerektor Horst Bischof erklärt, was das bedeutet.

Boston/Graz/Wien. Im Wettbewerb um die besten Forscher aus aller Welt hat sich die Technische Universität (TU) Graz ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Im Rahmen einer Internationalisierungsstrategie stellt sie sukzessive ihre Master-Studien auf Englisch um. Seit diesem Semester werden Vorlesungen und Seminare in englischer Sprache abgehalten und müssen... weiter




Speiseplan der Gladiatoren: Getreide und Bohnen. - © Corbis/H. Vladev

Gladiatoren

Aschetrunk als Iso-Drink2

  • Ungewöhnliche Ernährungsgewohnheiten römischer Gladiatoren.

Wien/Bern. Denkt man an Filme wie "Ben Hur", könnte man annehmen, dass Gladiatoren besonders viel Fleisch gegessen haben, um ihren Körper für die Kämpfe zu stählen. Immerhin ist - vor allem tierisches - Eiweiß ein besonders wichtiger Bestandteil zum Aufbau von Muskelmasse. Doch das Gegenteil scheint der Fall gewesen zu sein... weiter




Wenn Schul- und Komplementärmedizin Hand in Hand gehen. - © Corbis/Elmira Amirova

Krebs

Komplementär gegen Krebs5

  • Verbesserung der Lebensqualität führt zu Therapietreue und vermutlich auch zu einer Lebensverlängerung.

Wien. Das Immunsystem besitzt mit seinen Killerzellen die Fähigkeit, krankhaft veränderte Körperzellen zu erkennen und zum Wohle der Gesundheit effizient aus dem Weg zu räumen. Dies passiert tagtäglich in unserem Organismus. "Bei an Krebs Erkrankten ist es jedoch so, dass diese Fähigkeit an einem Punkt oder in einem System des Körpers versagt"... weiter




"Die wenigen natürlich erhaltenen Flussjuwelen wie die Soca in Slowenien, der Tagliamento in Italien oder Lech und Isel in Österreich müssen deshalb unter wirksamen Schutz gestellt und für die Nachwelt erhalten werden", fordert der WWF. - © APAweb, Helmut Fohringer

Ökosysteme

Nur einer von zehn Flüssen des Alpenbogens intakt

  • Erhebliche Beeinträchtigungen laut WWF auch in Österreich.

Wien. Nur knapp 6.500 Kilometer der Flüsse des Alpenbogens sind laut WWF in unversehrtem ökologischen Zustand. Demnach kann nur einer von zehn Flüssen seine natürlichen Funktionen als Lebens- und Erlebnisraum, Trinkwasserreservoir sowie für den natürlichen Hochwasserschutz erfüllen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine im Auftrag des WWF Österreich... weiter




Der Komet durch die Linse des Hubble-Teleskops  (Originalaufnahme und weiterverarbeitet Aufnahme). - © NASA, ESA, and J.-Y. Li (Planetary Science Institute)

Komet

Siding Spring raste am Mars vorbei

  • Mit mehr als 200.000 km/h und in nur knapp 140.000 Kilometer Entfernung

Washington. Rendezvous im All: Der Komet "Siding Spring" ist am Sonntagabend (MESZ) in nur knapp 140.000 Kilometer Entfernung am Mars vorbeigerast. Zur Zeit der größten Annäherung um 20.27 Uhr MESZ bewegte sich der Komet im Verhältnis zum Roten Planeten mit einer Geschwindigkeit von 203.000 Kilometern in der Stunde... weiter




Nicht so akut vom Aussterben bedroht sind die Südlichen Breitmaulnashörner, die in mehreren europäischen Zoos gezüchtet werden. - © APA / dpa, Holger Hollemann

Kenia

Letztes Nördliches Breitmaulnashorn der Welt gestorben11

  • Der Bulle ist im Reservat Ol Pejeta in Kenia eines natürlichen Todes gestorben.

Prag. In Kenia ist eines der letzten Nördlichen Breitmaulnashörner der Welt gestorben. Der Bulle mit dem Name Suni sei "wahrscheinlich das letzte fortpflanzungsfähige männliche Tier" seiner Art gewesen, teilte am Samstag der Zoo im tschechischen Dvur Kralove mit, in dem Suni 1980 geboren worden war. Der Bulle sei im Reservat Ol Pejeta in Kenia... weiter




Kein Aprilscherz: Elektroschocks gegen das Verhalten, als notwendig aber unangenehm empfundene Arbeiten immer wieder zu verschieben, anstatt sie zu erledigen. - © APAweb, dpa/Marcus Brandt

Prokrastination

Was du heute kannst besorgen ...2

  • US-Firma entwickelt Armband für Elektroschocks gegen Aufschieben mit Vibration und Schocks mit bis zu 340 Volt.

Boston. Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber Realität: Mit einem  Elektroschock-Armband will eine Firma aus den USA Menschen ihr Aufschiebeverhalten austreiben. Das in Boston entwickelte Gerät soll einen kleinen Elektroschock abgeben, wenn es feststellt, dass der Träger entgegen seiner Pläne noch im Bett ist... weiter




Der Komet Siding Spring rast durchs All und verfehlt am Sonntag nur knapp den Mars. - © Nasa

Mars

Fast-Kollision im Weltraum4

  • Komet wird den Mars streifen - Nasa-Sonden nehmen Schweifstern Siding Spring ins Visier.

Göttingen/Washington. (apa/afp) Gäbe es intelligentes Leben auf dem Mars, würden den Marsianern aufregende Tage bevorstehen. Am Wochenende bekommt der Rote Planet seltenen Besuch: Ein Komet rast derzeit auf den Mars zu und wird ihn am Sonntag nur um Haaresbreite verfehlen. Weltweit warten Wissenschafter gespannt auf diesen kosmischen Streifschuss... weiter




Eine Magnetschwebebahn mit 500 Kilometern in der Stunde soll zum Jahr 2027 die Hauptstadt Tokio mit der Industriestadt Nagoya verbinden. - © APA/EPA, KIMIMASA MAYAMA

Mammutprojekt

Mit 500 km/h im Zug unterwegs

  • Japanische Bahn startete neue Magnetzug-Pläne, bis 2045 soll Strecke bis zur Millionenstadt Osaka ausgebaut werden.

Tokio. Die Hightech-Nation Japan läutet ein neues Zeitalter für Hochgeschwindigkeitszüge ein. Eine Magnetschwebebahn mit 500 Kilometern in der Stunde soll zum Jahr 2027 die Hauptstadt Tokio mit der Industriestadt Nagoya verbinden.    Die Regierung gab der Bahngesellschaft Central Japan Railway (JR Tokai) am Freitag grünes Licht zum Bau... weiter




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25. Oktober 1814
25. Oktober 1814

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25.10.2014: Eine Orangutan-Mama mit ihrem Nachwuchs im Zoo von San Diego.

Jessica Hausner (links) mit ihren Darstellern Christian Friedel und Birte Schnöink eröffneten die Viennale mit dem Todessehnsuchtsdrama "Amour Fou", in dem Heinrich von Kleist gemeinsam mit seiner Partnerin seinen Doppelselbstmord plant. Die Nacktmulle haben Nachwuchs.Am 21. August sind vier Jungtiere zur Welt gekommen. Die Tiere, die dem Kindchenschema so wenig entsprechen, leben im Wüstenhaus in einem 70 Meter langen Höhlenlabyrinth.

Die kanadischen Einsatzkräfte suchten am Mittwoch nach weiteren Mittätern. Beim Erdrutsch Anfang Mai in der Provinz Badachschan wurden 2.000 Menschen getötet, rund 700 Familien verloren ihre Bleibe und leben nun in Zeltstädten. Die Sonne scheint immer seltener, langsam wird es kalt.

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