Malaria übertragende Mücken könnten unschädlich gemacht werden. - © Corbis/Centers for Disease Control

Genetik

Der Eingriff ins Leben1

  • Mit "Gene Drive" lassen sich Organismen verändern - Wissenschafter fordern Sicherheitsmaßnahmen.

Wien. So manche Insekten übertragen tödliche Krankheiten wie Malaria, manche Schädlinge wiederum sind resistent gegenüber Pestiziden. Und invasive Arten, wie die in Australien ursprünglich zur Schädlingsbekämpfung angesiedelte Aga-Kröte, bedrohen lokale Ökosysteme. Der Eingriff in das Erbgut von wild lebenden Organismen könnte hier Abhilfe schaffen... weiter




Die Eisberge des Pluto haben Gesellschaft bekommen: "New Horizons" hat einen weitere Bergkette entdeckt. - © NASA/JHUAPL/SWRI

Raumfahrt

"New Horizons" entdeckt zweite Bergkette auf Pluto4

  • Die von der Sonde gesichteten Berge des Zwergenplaneten sind bis zu 1,5 Kilometer hoch.

Washington. Die Sonde "New Horizons" hat auf dem Zwergplaneten Pluto eine neue Bergkette gesichtet. Sie liege nordwestlich der bereits bekannten eisigen Gipfel und sei vermutlich etwas niedriger, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Auch die neu entdeckten Berge seien eisbedeckt. Das neue Foto hatte "New Horizons" in der vergangenen Woche aus... weiter




Raketenschub: Dinge wie etwa Navigationssysteme sind der Forschung im All zu verdanken. - © epa/cns

Interview

"Weltraum bringt Innovation"4

  • Simonetta di Pippo, Direktorin des UN-Weltraumbüros, über Nachhaltigkeit und Weltraumforschung.

Dass das Weltraumprogramm eines Landes ein nützliches Mittel zur Selbstbewerbung ist, weiß die Welt bereits seit dem sogenannten "Space Race" innerhalb dessen sich die USA und die UdSSR während des kalten Krieges im Bereich Raumfahrt zu übertrumpfen versuchten. Die Direktorin des Büros für Outer Space Affairs der Vereinten Nationen (Unoosa) betont... weiter




Weltraum

Starphysiker auf der Suche nach Aliens1

  • Russischer Investor investiert 100 Millionen Dollar in Projekt "Breakthrough Listen".

London/Toulouse. Zehn Jahre, 100 Millionen Dollar und hoffentlich ein Signal von Außerirdischen: Starphysiker Stephen Hawking macht sich für eine private Initiative zur Suche nach Leben im All stark. Das Projekt "Breakthrough Listen" unter Leitung renommierter Astronomen wird von dem russischen Investor Yuri Milner finanziert... weiter




So nahe hat kein Mensch zuvor Pluto gesehen. - © NASA

New Horizons

Rendezvous mit Pluto7

  • Raumsonde "New Horizons" rast knapp am Zwergplaneten vorbei.

Cape Canaveral/Washington. Knapp fünf Milliarden Kilometer von der Erde entfernt fand am Dienstag eine der spektakulärsten Weltraummissionen der vergangenen Jahre ihrem Höhepunkt. So lang die Reise war, so kurz ist ihr eigentlicher Höhepunkt: Nur etwa zwei Tage hat die Sonde beim Vorbeiflug Zeit, um den Zwergplaneten Pluto aus der Nähe zu... weiter




Die Untersuchung von Muskeln Verstorbener hätte einige Vorteile. - © APAweb/EPA/THOMAS JEFFERSON UNIVERSITY

Zellbiologie

Eruierung des Todeszeitpunkts durch Muskelproteine2

  • Durch deren Analyse kann der Todeszeitpunkt bis zu 240 Stunden nach dem Ableben bestimmt werden.

Wien/Salzburg. Abbauprodukte von Muskelproteinen könnten selbst noch nach Tagen eine exakte Bestimmung des Todeszeitpunkts ermöglichen. Derzeit gibt es nach 36 Stunden keine zuverlässige Möglichkeit dafür. Entwickelt wird die Methode von Forschern der Uni Salzburg, die darüber bei der Jahrestagung der Society for Experimental Biology in Prag und im... weiter




Alle guten Dinge sind drei: "Progress" 60 hat angedockt. - © NasaTV

Raumstation ISS

Dostojewski im All2

  • "Progress"-Frachter erreicht Internationale Raumstation mit Lebensmitteln, Geräten und Filmen.

Moskau. Nach zwei schweren Pannen hat ein russischer Transporter erstmals seit April wieder Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS gebracht. Der unbemannte "Progress"-Frachter mit rund 2,5 Tonnen Lebensmitteln und Ausrüstung dockte am Sonntag problemlos am Außenposten der Menschheit an, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilte... weiter




"De revolutionibus orbium coelestium": Diesem epochalen Werk seines Lehrers Nikolaus Kopernikus ebnete Georg Joachim Rheticus mit seiner "Narratio prima" den Weg.Foto: Christian Pinter

Astronomie

Neue Architektur des Kosmos

  • Vor 475 Jahren machte der Vorarlberger Rheticus mit seinem Druckwerk "Narratio prima" erstmals die Grundzüge der kopernikanischen Lehre publik.

Georg Joachim Rheticus, geboren am 16. Februar 1514 in Feldkirch, hat eine schwierige Aufgabe vor sich. Er will den Menschen klarmachen, dass sie beim Blick zum Himmel ihren Augen nicht mehr trauen dürfen. Er möchte den Gelehrten zeigen, dass die bestehenden Modelle vom Aufbau des Universums schon im Ansatz falsch sind... weiter




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