Forschung in Asien

Singapurs Top-Down-Strategie in der Wissenschaft2

  • Die Technische Universität Nanjang klettert in Forschungsrankings nach oben. Dahinter steht eine Menge Geld, sagt Präsident Bertil Andersson.

Alpbach/Wien. Flächenmäßig ist Singapur einer der kleinsten Staaten Südostasiens. Während die europäische Wissenschaft jedoch unter Sparzwang leidet, tätigt der Inselstaat enorme Forschungsinvestitionen. Singapur zählt zu den Top drei der innovativsten Länder der Welt und ist innerhalb des Verbandes südostasiatischer Staaten Spitze... weiter




Das Ziel vor Augen beim Ausfüllen von Förderanträgen: im Bild eine Hightech-Plastik-Fabrik. - © corbis/Ginter

Interview mit Stanford-Professor Curtis Frank

Rauer Wind für US-Forschung

  • Immer mehr US-Forscher werden nur dann gefördert, wenn ihre Erkenntnisse auch Anwendungen bringen.

Länder mit hoher Innovationskraft zeichnen sich durch eine freie, von Neugier getriebene Grundlagenforschung aus: Nur so können unerwartete, radikal neuartige Ergebnisse zustande kommen, heißt es. Doch je knapper das Geld, desto interessierter sind Fördergeber am konkreten Nutzen der Wissenschaft, sagt Curtis Frank... weiter




"Zentrum am Berg" ist der Name des neuen geologischen Forschungszentrums im Erzberg. Obwohl unter Tag geforscht wird, musste ein Name gefunden werden, der sich nicht wie die "Zeit im Bild" mit "ZiB" abkürzen lässt . - © fotolia/Karin Zaiser

Forschungszentrum im Erzberg

Der Erzberg wird zum Labor6

  • Geologisches Forschungszentrum im Erzberg drohte an fünf Millionen zu scheitern - doch nun zeichnet sich eine Einigung ab.

Alpbach/Wien. Fast drei Jahre lang wurde verhandelt, mehr als ein Jahr spießte es sich an den Kosten und nun zeichnet sich ein Beschluss ab: Im steirischen Erzberg entsteht ein neues Forschungszentrum von europäischem Zuschnitt. Das "Zentrum am Berg" unter der Federführung der Montanuniversität Leoben soll den Geowissenschaften und der... weiter




Pilotfabriken sollen den Weg in das Zeitalter der selbstverwaltenden Industrie weisen. - © apa/Barbara Gindl

Die Zukunft der Industrieproduktion

Die Fabrik steuert sich selbst

  • Experten diskutieren über die "vierte Industrierevolution" auf der Basis gigantischer Datenmengen.

Wien. Schon 1977 beschrieb der Club of Rome in seinem Bericht "Ziele der Menschheit" Systeme, die von sich aus agieren. Sie verwalten sich selbst, reparieren sich selbst und erledigen dabei die Bürokratie. Der Mensch schaut weitgehend zu, denn die computergesteuerten Systeme benötigen bloß Programmierer... weiter




Graduierungszeremonie an der Harvard Business School in Boston (USA). Akademische Abschlüsse führen in der Wissenschaftsgesellschaft von heute in alle Welt. - © Rick Friedman/rickfriedman.com/Corbis

Technologiegespräche Alpbach

"Forschungsgelder haben kein Mascherl"

  • Wissenschaftsforscherin Helga Nowotny zu notwendigen Budgeterhöhungen, Drittmitteln und Offenheit im Wissenschaftsbetrieb.

"Wiener Zeitung": Kürzlich hat der erste Österreicher den Fields-Preis, die höchste Auszeichnung für Mathematik, bekommen. Martin Hairer ist Professor an der britischen Universität Warwick. Er sagt, er sehe keinen Grund, in sein Heimatland zurückzukehren, da ihm in England mehr Möglichkeiten offenstünden... weiter




Helmut Buschhausen, 1985 in Rom. - © V. Auenhammer-Pirker

Extra

Heiterer Professor und heiliger Asket2

  • Eine Erinnerung an den in diesem Sommer verstorbenen Kunsthistoriker und Byzantinisten Helmut Buschhausen, der mit dem Fund der Mumie des ägyptischen Kopten Aba Kafka ein wichtiges Forschungskapitel schrieb.

Die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts galten als Endzeit aller Ideologien, und einseitige wissenschaftliche Methodik verwandelte sich in einen pluralistischen Methodenkanon. Nur am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien hing man weiter der Formalanalyse an, die seit der berühmten ersten "Wiener Schule der Kunstgeschichte" nach 1900... weiter




Je nach Belichtungszeit hält die Fotografie bei einer Sonnenfinsternis rosafarbige Protuberanzen oder die silbrige Korona fest, wie hier zum Beispiel bei der Finsternis 1981 in Sibirien. - © Pinter

Extra

Himmelskundler im Feindesland

  • Am 21. August 1914 gab es eine totale Sonnenfinsternis: Deutsche Astronomen wollten den Himmel auf der Krim beobachten, wurden aber vom beginnenden Weltkrieg daran gehindert - und landeten in Mistelbach.

Europa im Frühjahr 1914: Noch herrscht Frieden. Astronomen fiebern der totalen Sonnenfinsternis vom 21. August entgegen. Der Schatten des Mondes soll in weniger als zweieinhalb Stunden von Nordkanada aus nach Ostindien marschieren - über Grönland, den Nordatlantik, Norwegen, Schweden, Russland, die Türkei, Persien und Pakistan... weiter




Max-Planck-Gesellschaft, Generalverwaltung in München: Das System prüft sich selbst. - © MPG

Max-Planck-Gesellschaft

Untreue im Olymp der Forschung?4

  • In der Max-Planck-Gesellschaft wurden womöglich Forschungsgelder in Millionenhöhe veruntreut.

München/Dresden/Wien. 17 Nobelpreisträger und Grundlagenforschung auf internationalem Spitzenniveau: Dafür ist die 1948 gegründete Max-Planck- Gesellschaft (MPG) bekannt. Tausende Forscher arbeiten in über 60 Instituten an unterschiedlichen Projekten und Erfindungen. Das Jahresbudget liegt bei zwei Milliarden Euro und es kommt zu 80 Prozent aus... weiter




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Bundespräsident Heinz Fischer (links) mit Bundeskanzler Werner Faymann (Mitte) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner bei der Angelobung der neuen Regierungsmitglieder. 1.9.2014: Ein Bub vom Stamm der Musqueam im Norden von Vancouver, Kanada.

Die Ausstellung 'Transmutaciones', in Guayaquil, Ecuador zeigt unter anderem ein Teeservice von Alexandra Cedeno aus menschlicher Plazenta angefertigt. Link: <a href="http://www.museodeguayaquil.com/  " target="_blank"> Museo de Guayaquil </a> Alejandro Gonzalez Inarritu.