Pilotfabriken sollen den Weg in das Zeitalter der selbstverwaltenden Industrie weisen. - © apa/Barbara Gindl

Die Zukunft der Industrieproduktion

Die Fabrik steuert sich selbst

  • Experten diskutieren über die "vierte Industrierevolution" auf der Basis gigantischer Datenmengen.

Wien. Schon 1977 beschrieb der Club of Rome in seinem Bericht "Ziele der Menschheit" Systeme, die von sich aus agieren. Sie verwalten sich selbst, reparieren sich selbst und erledigen dabei die Bürokratie. Der Mensch schaut weitgehend zu, denn die computergesteuerten Systeme benötigen bloß Programmierer... weiter




Graduierungszeremonie an der Harvard Business School in Boston (USA). Akademische Abschlüsse führen in der Wissenschaftsgesellschaft von heute in alle Welt. - © Rick Friedman/rickfriedman.com/Corbis

Technologiegespräche Alpbach

"Forschungsgelder haben kein Mascherl"

  • Wissenschaftsforscherin Helga Nowotny zu notwendigen Budgeterhöhungen, Drittmitteln und Offenheit im Wissenschaftsbetrieb.

"Wiener Zeitung": Kürzlich hat der erste Österreicher den Fields-Preis, die höchste Auszeichnung für Mathematik, bekommen. Martin Hairer ist Professor an der britischen Universität Warwick. Er sagt, er sehe keinen Grund, in sein Heimatland zurückzukehren, da ihm in England mehr Möglichkeiten offenstünden... weiter




Helmut Buschhausen, 1985 in Rom. - © V. Auenhammer-Pirker

Extra

Heiterer Professor und heiliger Asket1

  • Eine Erinnerung an den in diesem Sommer verstorbenen Kunsthistoriker und Byzantinisten Helmut Buschhausen, der mit dem Fund der Mumie des ägyptischen Kopten Aba Kafka ein wichtiges Forschungskapitel schrieb.

Die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts galten als Endzeit aller Ideologien, und einseitige wissenschaftliche Methodik verwandelte sich in einen pluralistischen Methodenkanon. Nur am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien hing man weiter der Formalanalyse an, die seit der berühmten ersten "Wiener Schule der Kunstgeschichte" nach 1900... weiter




Je nach Belichtungszeit hält die Fotografie bei einer Sonnenfinsternis rosafarbige Protuberanzen oder die silbrige Korona fest, wie hier zum Beispiel bei der Finsternis 1981 in Sibirien. - © Pinter

Extra

Himmelskundler im Feindesland

  • Am 21. August 1914 gab es eine totale Sonnenfinsternis: Deutsche Astronomen wollten den Himmel auf der Krim beobachten, wurden aber vom beginnenden Weltkrieg daran gehindert - und landeten in Mistelbach.

Europa im Frühjahr 1914: Noch herrscht Frieden. Astronomen fiebern der totalen Sonnenfinsternis vom 21. August entgegen. Der Schatten des Mondes soll in weniger als zweieinhalb Stunden von Nordkanada aus nach Ostindien marschieren - über Grönland, den Nordatlantik, Norwegen, Schweden, Russland, die Türkei, Persien und Pakistan... weiter




Max-Planck-Gesellschaft, Generalverwaltung in München: Das System prüft sich selbst. - © MPG

Max-Planck-Gesellschaft

Untreue im Olymp der Forschung?3

  • In der Max-Planck-Gesellschaft wurden womöglich Forschungsgelder in Millionenhöhe veruntreut.

München/Dresden/Wien. 17 Nobelpreisträger und Grundlagenforschung auf internationalem Spitzenniveau: Dafür ist die 1948 gegründete Max-Planck- Gesellschaft (MPG) bekannt. Tausende Forscher arbeiten in über 60 Instituten an unterschiedlichen Projekten und Erfindungen. Das Jahresbudget liegt bei zwei Milliarden Euro und es kommt zu 80 Prozent aus... weiter




Die erste Frau und der erste Österreicher mit Fields-Medaille: Maryam Mirzakhani und Martin Hairer . - © apa/epa/Mirzakhani/Stanford/Xue-Mei Hairer

Fields-Preise 2014

Mathematiker rechnen nicht...8

  • ...sie beweisen. Davon ist Martin Hairer überzeugt. Der Österreicher erhielt den höchsten Mathematik-Preis.

Wien/Seoul. (apa/est) Fragt man Martin Hairer über sein Fach, räumt er gleich mit einem Irrglauben auf: "Mathematiker rechnen nicht" - es gehe eher ums Beweisen. Nun hat der an der britischen Universität Warwick tätige Österreicher bewiesen, dass er zur Weltspitze gehört: Am Mittwoch erhielt der 38-jährige Professor in Seoul die Fields-Medaille... weiter




Ein neues Mittel lässt Malariakranke hoffen. - © APAweb / Reuters, Mary F Adams

Gesundheit

Neues Mittel gegen Malaria weckt große Hoffnungen

  • Soll Engpässe in der Behandlung von Malariakranken eindämmen.

London. Der französische Pharmakonzern Sanofi läutet eine neue Phase im Kampf gegen die gefährliche Tropenkrankheit Malaria ein. Sanofi lieferte in sechs betroffene afrikanische Länder die ersten Großsendungen mit einem Medikament aus, an das sich große Hoffnungen knüpfen. Es soll Engpässe in der Behandlung von Malariakranken eindämmen... weiter




Die Hoffnung auf einen Impfstoff gegen Ebola lebt. - © APAweb / AP, Michael Duff

Epidemie

Ebola-Impfstoff wird noch heuer getestet

  • Wird aber frühestens nächstes Jahr zur Verfügung stehen.

London. GlaxoSmithKline (GSK) will in diesem Jahr mit klinischen Tests eines Impfstoffes gegen Ebola beginnen. Ein Sprecher des britischen Pharmakonzerns äußerte sich nicht genauer zum Zeitplan. Auf der Website der US-Gesundheitsbehörde Niaid hieß es allerdings, die Phase-I-Prüfung könne bereits "im Herbst 2014" beginnen... weiter




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