• vom 07.05.2012, 14:29 Uhr

Forschung

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38 neue Mitglieder in die Akademie der Wissenschaften gewählt



  • Schweizer Archäologe Hans Peter Isler wird Ehrenmitglied der philosophisch-historischen Klasse.

Wien. Bei ihrer jährlichen Wahlsitzung hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) insgesamt 38 in-und ausländische Forscher aufgenommen, wie es am Montag in einer Aussendung hieß. Im Zuge der "Feierlichen Sitzung" am Mittwoch werden die sechs neuen wirklichen ÖAW-Mitglieder, die 30 korrespondierenden Mitglieder, sowie ein Ehrenmitglied und ein Mitglied der Jungen Kurie ihre Dekrete erhalten.

  Zu wirklichen Mitgliedern wurden der Leiter des Instituts für Elektrische Messtechnik und Messsignalverarbeitung an der Technischen Universität Graz, Georg Brasseur, der Professor für Tierzucht und Genetik an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Gottfried Brem, der Demograf Wolfgang Lutz, der Papyrologe Bernhard Palme, die Juristin Magdalena Pöschl sowie der Wirtschafts- und Sozialhistoriker Roman Sandgruber gewählt.

 
15 korrespondierende Mitglieder im In- und Ausland
Weiters wurden jeweils 15 korrespondierende Mitglieder im In- und Ausland gewählt. Als Ehrenmitglied der philosophisch-historischen Klasse wird der Schweizer Archäologe Hans Peter Isler von der Universität Zürich aufgenommen, in die Junge Kurie die Biologin Kristin Tessmar-Raible von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien.

  Die in die mathematisch-naturwissenschaftliche und die philosophisch-historische Klasse eingeteilte Akademie der Wissenschaften kennt verschiedene Arten von Mitgliedern. Vorgesehen sind 90 inländische wirkliche Mitglieder, die sich jeweils zur Hälfte auf die beiden Klassen aufteilen. Weiters gibt es in jeder der beiden Klassen jeweils 125 korrespondierende Mitglieder. 55 davon kommen aus dem In- und 70 aus dem Ausland. Über 70-jährige wirkliche und korrespondierende Mitglieder werden bei voller Wahrung ihrer Rechte in diese Höchstzahlen nicht eingerechnet. Die Mitglieder werden von der Gesamtakademie nach dem Grundsatz gewählt, dass die wissenschaftlichen Richtungen in den beiden Klassen ausgewogen und angemessen vertreten sind und dass sie den hohen Anforderungen der Akademie in Persönlichkeit, wissenschaftlicher Arbeit und Ansehen in der Fachwelt gerecht werden.



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Dokument erstellt am 2012-05-07 14:32:14


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