• vom 09.07.2012, 16:36 Uhr

Forschung

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8,1 Milliarden Euro in der letzten Runde des 7. Rahmenprogramms

Letzter Aufruf für die EU-Forschung



  • Österreich holt mehr Geld für Forschung zurück, als es einzahlt.

Forschungsinvestitionen sollen 210.000 Arbeitsplätze bringen. - © © Andrew Brookes/Corbis

Forschungsinvestitionen sollen 210.000 Arbeitsplätze bringen. © © Andrew Brookes/Corbis

Wien. (est) 8,1 Milliarden Euro werden ab sofort in der Schlussrunde des 2013 auslaufenden 7. EU-Forschungsrahmenprogramms der EU vergeben. Universitäten, außeruniversitäre Institute, Klein- und Mittelbetriebe und Industrieunternehmen können ihre Projekte bis Ende September einreichen. Das Geld sei die höchste Summe, die je in einer Ausschreibung für Wissenschaft und Forschung bereitgestellt worden sei, sagte Wolfgang Burtscher, stellvertretender Generaldirektor für Forschung der EU-Kommission, am Montag vor Journalisten.

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Insgesamt war das 7. Rahmenprogramm mit rund 55 Milliarden Euro ausgestattet. Gefördert werden die länderübergreifende Zusammenarbeit von Forschungsinstituten und Unternehmen ("Kooperationen"), Grundlagenforschung ("Ideen"), Ausbildung und Mobilität der Forscher ("Menschen"), Forschungsinfrastruktur und Klein- und Mittelbetriebe ("Kapazitäten").

Der Großteil der Gelder aus der letzten Runde soll in Kooperationen fließen, die mit 4,8 Milliarden Euro dotiert sind. Über den Forschungsrat werden Einzelzuschüsse von 1,75 Milliarden für Grundlagenforschung ausgeschüttet. Für Forscherausbildung und -mobilität gibt es eine Milliarde Euro, für "Kapazitäten" rund 600 Millionen. Themen-Schwerpunkte setzt die EU in den Bereichen Antibiotikaresistenz, Neurowissenschaften, Rohstoffen, saubere Energien, "intelligente Städte", Wasser, öffentliche Dienstleistungen und Bioressourcen.

Die EU rechnet damit, dass ihre 8,1 Milliarden Euro weitere sechs Milliarden an öffentlichen und privaten Forschungsinvestitionen und 210.000 Arbeitsplätzen bringen werden. Bisher wurden über das 7. Rahmenprogramm 19.000 Projekte mit rund 80.000 Beteiligten gefördert. 650 Millionen Euro sind bisher aus dem Programm nach Österreich geflossen - mit einer Rückflussquote von 130 Prozent holt das Land mehr Geld zurück, als der Steuerzahler für die Forschung in den EU-Haushalt einbezahlt.

Im Nachfolgeprogramm "Horizon 2020" sollen von 2014 bis 2020 rund 80 Milliarden Euro vergeben werden - vorausgesetzt, die Mitgliedsstaaten segnen bis Ende des Jahres den Budgetvorschlag der Kommission ab.




Schlagwörter

EU, Forschung, Rahmenprogramm

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Dokument erstellt am 2012-07-09 16:41:14


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