• vom 17.09.2012, 16:37 Uhr

Forschung


Forschung

Heimische Forscher in USA sollen nach Hause geholt werden




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief






    Washington. (apa/est) Auftritt einer hochkarätigen Delegation aus der Heimat beim 9. "Austrian Science Talk" am Wochenende in Washington: Man war bemüht, österreichstämmigen, in den USA tätigen Forschern ein einladendes Bild von den Möglichkeiten in ihrer Heimat zu zeichnen. "Man merkt, dass die Einstellung gegenüber Österreich bei vielen Wissenschaftern positiver geworden ist", zog Wissenschaftsattaché Philipp Marxgut Bilanz.


    Die Gründung des Institute of Science and Technology (IST) Austria in Gugging, die Unireform, die Neupositionierung des ehemaligen Forschungszentrums Seibersdorf als Austrian Institute of Technology oder die Förderprogramme des Wissenschaftsfonds: In Österreich habe sich in den vergangenen 15 Jahren viel getan, befleißigten sich Vertreter von Politik, Unis, Forschungsinstituten und der Industrie all jenen Österreichern klarzumachen, die im gelobten Land der Forschung tätig sind.

    Kürzungen an US-Unis
    Rund 1000 heimische Forscher leben in den USA. Wohl auch aufgrund der Tatsache, dass die US-Regierung mit dem Fortschreiten der Wirtschaftskrise Uni-Budgets und Forschungsförderungen kürzt, können sich viele eine Rückkehr nach Österreich vorstellen. "Wenn es entsprechende Möglichkeiten gibt", hört man oft. Aber warum an eine Uni kommen ohne Aussicht auf eine unbefristete Stelle?

    "Ich bin gekommen, um mir anzuhören, welche Bedingungen sie brauchen würden, um zurückzukommen", erklärte Karin Gutierrez-Lobos, Vizerektorin der Medizinuni Wien. Uni-Wien-Rektor Heinz Engl betonte, dass in den nächsten fünf Jahren 400 Professuren durch Pensionierungen frei würden. IST-Austria-Chef Tom Henzinger sprach von der Erweiterung seines Teams. Auch die EU ist an guten Köpfen interessiert - das heimische Forschungsbudget steckt indes in Verhandlungen.




    Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2012-09-17 16:44:03



    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. Altern hängt auch von der Umwelt ab
    2. Ohne Sex auf Erfolgskurs
    3. Impfstoff gegen Gräserpollen
    4. Pfizer stellt Suche ein
    5. Biologen entschlüsseln Pflanzen-Paradoxon
    Meistkommentiert
    1. Neuer Spieler im Anti-Aging
    2. Schachzug gegen resistente Keime
    3. "Jenseits des Erreichbaren"
    4. Schöpferische Netzwerke
    5. Sexualisierte Darstellungen reduzieren Mitgefühl beim Betrachter

    Werbung





    Werbung


    Werbung