Bratislava. Ein österreichisches Team hat im Themenfeld Ingenieurtechnik beim 24. EU-Wettbewerb für Nachwuchswissenschafter einen der drei Hauptpreise gewonnen. Philip Huprich, Manuel Scheipner und Daniel Zindl haben die mit 7000 Euro dotierte Auszeichnung am Dienstag in Bratislava entgegengenommen. Weitere Hauptpreise gingen an Teams aus Irland und Polen für Projekte auf den Gebieten Physik und Chemie.
Máire Geoghegan-Quinn, die EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, würdigte anlässlich der Preisverleihung die Leistung der drei jungen Österreicher: "Sie haben grundlegende ingenieurtechnische Prinzipien angewandt, um eine reale Anwendung neu zu gestalten." Worum es bei ihrem Projekt ging: Die jungen Forscher haben eine Abblasevorrichtung für Kameras entwickelt, die mit Druckluft funktioniert und klare Bilder gewährleistet.
Huprich, Scheipner und Zindl bauten einen Prototyp, den sie dann Feldprüfungen unterzogen und vor der Einreichung verbesserten. "Damit waren sie sowohl im Bereich Forschung als auch in der Entwicklung tätig", so die EU-Kommissarin, die betonte: "Europa braucht noch mehr Innovatoren wie Philip, Manuel und Daniel, wenn wir weltweit wettbewerbsfähig bleiben möchten."
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