• vom 22.10.2012, 10:20 Uhr

Forschung

Update: 22.10.2012, 10:25 Uhr

Negativpreis auch an Buchautor und "Alien-Forscher" Erich von Däniken.

"Goldenes Brett vorm Kopf" für Uni-Professor




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  • Däniken hat sich "jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht"

Der Preis fürs Lebenswerk sollte an eine Person gehen, "die sich jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht hat". Erich von Däniken habe Generationen von Lesern durch seine "Sachbücher" Einblicke in die mysteriöse Geschichte außerirdischer Erdenbesucher gegeben. - © Foto: Archiv

Der Preis fürs Lebenswerk sollte an eine Person gehen, "die sich jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht hat". Erich von Däniken habe Generationen von Lesern durch seine "Sachbücher" Einblicke in die mysteriöse Geschichte außerirdischer Erdenbesucher gegeben. © Foto: Archiv

Der Preis fürs Lebenswerk sollte an eine Person gehen, "die sich jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht hat". Erich von Däniken habe Generationen von Lesern durch seine "Sachbücher" Einblicke in die mysteriöse Geschichte außerirdischer Erdenbesucher gegeben.

Der Preis fürs Lebenswerk sollte an eine Person gehen, "die sich jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht hat". Erich von Däniken habe Generationen von Lesern durch seine "Sachbücher" Einblicke in die mysteriöse Geschichte außerirdischer Erdenbesucher gegeben.© Foto: Archiv Der Preis fürs Lebenswerk sollte an eine Person gehen, "die sich jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht hat". Erich von Däniken habe Generationen von Lesern durch seine "Sachbücher" Einblicke in die mysteriöse Geschichte außerirdischer Erdenbesucher gegeben.© Foto: Archiv

Wien. Das "Goldene Brett vorm Kopf 2012" geht an Harald Walach, Professor an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, für sein "einzigartiges Bemühen, wissenschaftsbefreite Theorien in die akademische Welt hineinzubringen". Das gab die Gesellschaft für Kritisches Denken bei der Preisverleihung für den "erstaunlichsten pseudowissenschaftlichen Unfug des Jahres" im Naturhistorischen Museum Wien bekannt. Das erstmals vergebene "Goldene Brett vorm Kopf für das Lebenswerk" ging an Buchautor und "Alien-Forscher" Erich von Däniken.

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Harald Walach hat eine Stiftungsprofessur für Forschungsmethodik Komplementäre Medizin und Heilkunde am Institut für Transkulturelle Gesundheitswissenschaften der 1991 gegründeten Universität Viadrina und leitet dort den Masterstudiengang "Kulturwissenschaften - Komplementäre Medizin". Walach - der "Spiegel" schrieb im Zusammenhang mit dessen Tätigkeiten von einem "Rückfall ins Mittelalter" - versuche "als Universitätsprofessor der Esoterik einen wissenschaftlichen Mantel umzuhängen", so Goldenes-Brett-Initiator Michael Horak. Er finde immer "eine Erklärung an wissenschaftlichen Modellen vorbei, egal ob er sich mit der 'Schwachen Quantentheorie' befasst, die angeblich Homöopathie erklären kann, oder sich mit Kozyrev-Spiegeln beschäftigt, die angeblich telepathische Kanäle öffnen können".

Von Däniken fürs "Lebenswerk" geehrt

Der Preis fürs Lebenswerk sollte an eine Person gehen, "die sich jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht hat". Erich von Däniken habe Generationen von Lesern durch seine "Sachbücher" Einblicke in die mysteriöse Geschichte außerirdischer Erdenbesucher gegeben. "Ein Leben lang den Blick ins All zu richten und trotzdem beide Augen fest geschlossen zu halten, ist eine besondere Leistung", begründete Horak die Auszeichnung an den Autor, dem es - gleich ob Stonehenge, ägyptische Pyramiden oder Atlantis - überall gelang, "beeindruckende Beweise" für außerirdische Eingriffe auf der Erde zu finden.

Zu den von einer Jury aus 200 Nominierungen ausgewählten Finalisten für den Preis zählten auch die Österreichische Ärztekammer für ihre "erstaunlich geringen Berührungsängste mit unwirksamen esoterischen Heilmethoden" und der Deutsche Dieter Broers, der nach Ansicht der Skeptiker, wie sich die Mitglieder der Gesellschaft für Kritisches Denken nennen, "auf den PR-trächtigen Zug der Maya-Kalender-Panikmache aufgesprungen ist"

Die Gesellschaft für kritisches Denken (GkD) ist die Wiener Lokalgruppe der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP). Sie gehört zur internationalen Skeptikerbewegung, die sich für Wissenschaft und kritisches Denken einsetzt.



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2016
Dokument erstellt am 2012-10-22 10:21:16
Letzte Änderung am 2012-10-22 10:25:06



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