"Vulkan Europa": Das Werk steht für Neubeginn. - © Donau-Uni Krems

Friedensprojekt Europa

"Geistiger Bürgerkrieg" in Europa1

  • Am Freitag wurde an der Donau-Universität Krems das neue Department für Europapolitik und Demokratieforschung eröffnet.

Krems/Wien. Die Demokratie ist die bisher beste Staatsform. Jedoch hat sie Reformbedarf. "Wir brauchen ein neues Nachdenken über Europa und einen Paradigmenwechsel", sagt Ulrike Guérot (Foto), Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung der Donau-Universität Krems, zur "Wiener Zeitung". Donnerstagabend eröffnete Niederösterreichs... weiter




Genetik

Die Anfänge der Pferdezucht4

  • Schon vor 2500 Jahren wurden Pferde gezüchtet - die genetische Vielfalt ging mit der Zeit verloren.

Schon vor 2500 Jahren wurden Pferde gezüchtet - die genetische Vielfalt ging mit der Zeit verloren. weiter




Anthropologie

Erbgut von Urmenschen im Sand5

  • Nicht nur Knochen, sondern auch Sedimente können DNA binden: Forscher untersuchen mit der Methode Fundorte nach Frühmenschen.

Leipzig. (dpa) Sand und Staub statt Knochen: Urzeitforscher sind künftig nicht mehr auf versteinerte Überreste angewiesen, um Tiere und Frühmenschen an Ausgrabungsstätten nachzuweisen. Ein internationales Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat eine Methode entwickelt... weiter




Lavagestein auf Hawaii, Samoa und Island erweckt die Erderstehung zum Leben. - © Fotolia/porbital

Erdgeschichte

Spuren aus der Frühzeit der Erde2

  • Erstmals Gesteinssignaturen mit einem Alter von mehr als vier Milliarden Jahren.

College Park/Wien. Obwohl der Erdmantel aus festem Gestein besteht, findet seit Millionen von Jahren vermutlich aufgrund von Dichteunterschieden im Material eine stetige Zirkulation statt. Forscher hatten daher vermutet, dass es aufgrund dieser geodynamischen Prozesse nicht möglich sein kann, Spuren aus der frühen Erdgeschichte aufzufinden... weiter




Im Mittelalter hat man Leichen verstümmelt, um sich gegen eine Rückkehr von Untoten zu schützen. - © Flickr, Ade McOran-Campbell

Rituale

Mittelalterliche Knochen weisen Spuren von "Zombie-Abwehr"1

  • Rituale gegen Untote: Verstümmelungen von Leichen sollten eine Rückkehr verhindern.

London. Brand- und Schneidespuren an Knochen werten britische Wissenschafter als Hinweis auf eine mittelalterliche Zombie-Abwehr. Die im Norden Englands vergrabenen Menschen seien wohl nach ihrem Tod verstümmelt worden, damit sie nicht als Untote wieder auftauchten, berichten sie im "Journal of Archaeological Science"... weiter




Die Kinder, die in den Missionsschulen Deutsch lernten, waren die eigentlichen Erfinder der besonderen Sprache (ein Bild aus Vunapope, 1927). - © (c) National Archives of Australia, Serie A6510 157

Sprachgeschichte

"Du laufen geht wo?"25

  • Auf einer abgelegenen Insel vor Papua-Neuguinea wird noch "Unserdeutsch", eine sehr eigene Variante des Deutschen, gesprochen. Es ist ein allerletztes Relikt des gescheiterten deutschen Kolonialreichs.

Nichts ist übrig geblieben, alles ist vergangen. Unter tropischem Dickicht in Vergessenheit geraten. Auf die koloniale Vergangenheit dieser Pazifikinsel deutet hier nichts mehr hin, die alten Plantagen, die Faktoreien und Verwaltungsgebäude sind allesamt verschwunden. Es ist, als wären die Deutschen niemals hier gewesen... weiter




Caligula hatte zwei Riesenschiffe bauen lassen, die auf dem kleinen See unweit des malerischen Orts Nemi kaum navigieren konnten. Sie sanken im ersten Jahrhundert nach Christus. - © Foto: Archiv/Wikimedia commons

Archäologie

Suche nach mysteriösem Caligula-Schiff beginnt4

  • Forscher vermuten Wrack im Nemi-See bei Rom.

Rom. Im See von Nemi, 30 Kilometer südlich von Rom, hat nun die Suche nach einem gigantischen römischen Schiff begonnen, das auf den Kaiser Caligula (12-41 n.Chr.) zurückzuführen ist. Zwei ähnliche Schiffe waren bereits in den 1930er Jahren aus dem See geholt worden. Archäologen vermuten, dass sich ein drittes Schiff auf dem Grund befinden könnte... weiter




Präsident Wilson beim Besuch eines US-Army-Camps 1917. - © Universal History Archive/Getty Images

Zeitgeschichte

Der gescheiterte Intellektuelle7

  • US-Präsident Woodrow Wilson, der am 6. April 1917 dem Deutschen Reich den Krieg erklärte, verfügte über keine außenpolitische Erfahrung - und war auch innenpolitisch wenig erfolgreich.

Am 6. April 1917 erklärten die USA dem Deutschen Reich den Krieg und beendeten damit offi-ziell eine Phase der Neutralität, die sie fast drei Jahre lang durchgehalten hatten. Gegenüber der k.u.k. Monarchie trat die schon damals militärisch bedeutendste Weltmacht erst im Dezember 1917 in den Krieg ein... weiter




An der Front: Die Notversorgung der Verletzten wurde von Sanitätssoldaten auf Verwundeten-Hilfsplätzen durchgeführt. - © Archiv Biwald

Medizingeschichte

Der Körper als Schlachtfeld4

  • Der Verlauf des Ersten Weltkriegs lässt sich auch als Geschichte der Krankheiten und Verwundungen erzählen. Verletzungen an Leib und Seele nahmen Ausmaße an, die bis dahin unbekannt waren.

Der Russisch-Japanische Krieg 1904/05 und die beiden Balkankriege 1912/13 boten k.u.k. Militärärzten Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln. Sie schlossen sich den Hilfsexpeditionen der Rotkreuzvereine auf dem Weg nach Bulgarien an. Sämtliche Schulgebäude in Sofia waren 1913 mit Verwundeten und Kranken überfüllt und so konnten die... weiter




10 Jahre Ignaz Lieben Gesellschaft

Geschichte und Zukunft heimischer Wissenschaften

Wien. (est) Den heurigen Ignaz L. Lieben-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erhielt der ungarische Komplexitätsforscher Illes Farkas. Die älteste Auszeichnung der ÖAW für herausragende Forschung ist mit 34.000 Euro dotiert und wurde im Februar vergeben. Dass der Preis heute noch existiert... weiter




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29. April 1817
29. April 1817

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