Sowjetische Zwangsarbeiterinnen bei der Ankunft im Durchgangslager Berlin-Wilhelmshagen, Dezember 1942. - © Foto: G. Gronfeld; Quelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin

Zeitgeschichte

Vergessene Opfer12

  • Eine aktuelle Ausstellung im Museum Arbeitswelt in Steyr erinnert an das Verbrechen der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus.

Steyr. Niemand konnte behaupten, nichts gewusst zu haben. Das Verbrechen geschah mitten in der Gesellschaft. Es war allgegenwärtig. Ein Massenphänomen. Mehr als 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus ganz Europa mussten im "Großdeutschen Reich" schuften, in Industriebetrieben, auf Baustellen, in der Landwirtschaft und in Handwerksbetrieben... weiter




"Europa arbeitet in Deutschland" Titelbild einer NS-Propagandabroschüre zum Einsatz ausländischer Zwangsarbeiter in Deutschland, 1943.   - © Peter Hansen; Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Zeitgeschichte

Zwangsarbeit im Nationalsozialismus1

  • Erstmals in Österreich widmet sich im Museum Arbeitswelt in Steyr eine Ausstellung der Geschichte der Zwangsarbeit.

Eine Wanderausstellung widmet sich erstmals umfassend diesem  Thema. Sie ist Dezember im Museum Arbeitswelt in Steyr zu sehen. Mehr zum Thema: Vergesse Opfer Information: Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, Museum Arbeitswelt, Steyr, Di. - So., 9-17 Uhr, Bis 18. Dezember 2016. www... weiter




Marcel Petiot, Arzt und psychopathischer Massenmörder, wurde 1946 in Paris vor Gericht gestellt und zum Tod verurteilt. Am 25. Mai 1946 wurde das Urteil vollstreckt. - © AFP

Kriminalgeschichte

Der todbringende Mediziner14

  • Der schrecklichste Serienmörder der französischen Kriminalgeschichte, Dr. Marcel Petiot, hat von den Nazis verfolgte Juden durch Giftinjektionen ermordet, die Opfer zerstückelt und verbrannt.

1942 spülte die Seine immer wieder menschliche Schädel, Gliedmaßen und da und dort einen Torso an - vermutlich mit einer scharfen Säge abgetrennt. Beinahe wöchentlich meldeten Spaziergänger derart grausige Funde. Manchmal schwammen die sterblichen Überreste im Fluss, zuweilen waren auch Pakete oder Koffer mit Leichenteilen an einsamen Stellen in... weiter




Nachbau der "Endeavour" - © Von Dennis4trigger - http://www.cgi.luard.plus.com[dead link], CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53181

Meeresarchäologie

James Cooks "Endeavour" angeblich gesichtet3

  • Beiboot des 1778 gesunkenen Schiffes laut Wissenschafter in der Bucht von Newport gefunden.

New York. Wissenschafter wollen das Wrack der "Endeavour" des berühmten britischen Entdeckers James Cook geortet haben. Das Rhode Island Projekt für Meeresarchäologie (Rimap) teilte mit, in der Bucht von Newport im US-Bundesstaat Rhode Island seien neun Stellen identifiziert worden, an denen sich Reste von 13 Schiffen befänden... weiter




Unterwegs im irischen Bürgerkrieg: Maud Gonne (ganz rechts) in Dublin, 1922. - © gemeinfrei

Geschichte

Die Heilige Johanna Irlands1

  • Die gebürtige Engländerin Maud Gonne kämpfte unermüdlich für die irische Unabhängigkeit. Und sie war die Muse des Dichters William Butler Yeats.

Auf dem irischen Nationalfriedhof in Dublins Stadtteil Glasnevin liegen 1,5 Millionen Menschen: Iren, Anglo-Iren, Engländer, Menschen mit (jeder) und ohne Konfession, auch Selbstmörder und ledige Mütter. Felder von Hochkreuzen aus grauem Granit, überragt von einem Rundturm über der Grabstätte des Politikers Daniel O’Connell... weiter




Sir Thomas More mit Buch und Brille. Gemälde der Flämischen Schule, 16. Jahrhundert. - © Musée Granet, Aix-en-Provence/Leemage/Corbis

Geistesgeschichte

Bauplan für einen idealen Staat11

  • In seinem Buch "Utopia" entwarf der englische Humanist Thomas More, der sich selbst Morus nannte, im Jahr 1516 das Bild einer neuen Welt, in der sich Fortschritt und Überwachungsstaat mischen.

Vor 500 Jahren erschien in der belgischen Universitätsstadt Löwen ein Büchlein, das zwar nicht sehr umfangreich war, aber heute als ein Klassiker der politischen Philosophie gilt und einem ganzen Genre den Namen gab. Die Rede ist von "Utopia", einem Werk des englischen Humanisten Thomas More, der außerhalb England unter dem latinisierten Namen... weiter




Der prähistorische Mensch erkannte Vorteile in der Monogamie. - © apa

Antropologie

Der Weg zur Zweierbeziehung10

  • Als die Menschen sesshaft wurden, scheinen sie sich von der Polygamie abgewendet zu haben.

Als die Menschen sesshaft wurden, scheinen sie sich von der Polygamie abgewendet zu haben. weiter




Geschichte

Das Zahlenrätsel von Ephesos3

  • Kaiser Trajan soll "Untier" 666 in der biblischen Offenbarung sein.

Wien. Lange wurde gerätselt, wer sich hinter dem "Untier" mit der Zahl 666 aus der biblischen Offenbarung des Johannes verbirgt. Historiker der Uni Wien wollen nun mit einem speziellen Programm die Frage geklärt haben. Vermutete man bisher Nero, Domitian oder Hadrian dahinter, geht Hans Taeuber vom Institut für Alte Geschichte davon aus... weiter




Warum Trajan bisher nicht in Betracht gezogen wurde, liegt daran, dass das Sigma am Ende von "Ulpius" als "200" gewertet wurde und sich daraus eine andere Summe ergab. - © Foto: N. Gail, Österr. Arch. Inst.

Isopsephisches Rätsel

Kaiser Trajan soll "Untier" 666 in Johannes-Offenbarung sein7

Wien. Lange wurde gerätselt, wer sich hinter dem "Untier" mit der Zahl 666 aus der biblischen Offenbarung des Johannes verbirgt. Historiker der Uni Wien wollen nun mithilfe eines speziellen Programms die Frage geklärt haben. Vermutete man bisher Nero, Domitian oder Hadrian hinter der Zahl, geht Hans Taeuber vom Institut für Alte Geschichte davon... weiter




Die "Haut der Stadt": Straße in Pötzleinsdorf, um 1905. - © Sammlung Peter Payer

Stadtgeschichte

Der Puls der Straße2

  • Die rasante Urbanisierung der Stadt Wien um 1900 brachte auch neue Straßenbeläge mit sich, was wiederum zu neuen großstädtischen Bewegungsmustern führte.

Schon Robert Musil wusste, "Städte lassen sich an ihrem Gang erkennen wie Menschen". Gehgeschwindigkeit der Fußgänger und Lebensrhythmus einer Stadt haben, wie der Schriftsteller treffend erkannte, ursächlich miteinander zu tun, auch wenn sich diese Verbindung schon früh ins Klischeehafte verkehrte... weiter




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