Ephesos

Spektakulärer Fund in Ephesos2

  • Seltene Statuette im Tempel der Artemis aufgespürt.

Wien/Ephesos. In einer Schicht im Tempel der Artemis in Ephesos (Türkei) aus dem frühen 6. Jahrhundert vor Christus entdeckten österreichische Forscher ein Fragment einer Darstellung der "Herrin der Tiere", die mit der Namensgeberin des Heiligtums gleichgesetzt werden kann. Bei der nur 3,6 Zentimeter hohen Figur handle es sich um einen ... weiter




Heimito von Doderer: Bauplan zum "Feuer"-Kapitel der "Dämonen" (Künftiges Literaturmuseum). - © ÖNB

Nationalbibiliothek

Literaturmuseum öffnet im April

  • Nationalbibliothek präsentierte neue Projekte und hofft auf Tiefspeicher unter dem Heldenplatz.

Wien. Am 18. April 2015 wird das neue Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) in der Wiener Johannesgasse eröffnet. Im generalsanierten, denkmalgeschützten ehemaligen k. k. Hofkammerarchiv zeigt dann eine Dauerausstellung auf zwei Etagen die Vielfalt der Literatur in Österreich vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart... weiter




Friedrich (von) Gentz, Lithographie von F. Lieder, 1825. Abb.: Wikimedia

Wiener Kongress

Metternichs graue Eminenz7

  • Friedrich Gentz, später "von Gentz" genannt, war ein genussfreudiger Publizist und Staatsdenker, der auf dem Wiener Kongress eine bedeutende Rolle als Protokollführer und Sekretär gespielt hat.

Friedrich Gentz war kein Staatsmann und Staatenlenker, sondern ein staatspolitischer Denker von Format. Kein Politiker, sondern ein geistreicher, treffsicherer und gewandter Pu-blizist, ein Meister der Formulierungskunst, der mit seinen Publikationen, seinen Denkschriften, Manifesten und Pamphleten politische Entscheidungen im Dienste von... weiter




Schloss Beloeil in Wallonien, der Familiensitz, auf welchem Ligne in Friedenszeiten oft lebte. - © Hlavac

Wiener Kongress

Mehr als ein Beobachter4

  • Vor 200 Jahren starb Charles-Joseph de Ligne in Wien.
  • Der Offizier, Diplomat und Dichter prägte den Begriff vom "tanzenden Kongress", was seine Rolle als Teilnehmer am damaligen Geschehen aber nur unvollständig wiedergibt.

Charles-Joseph de Ligne ist ob seiner zahlreich überlieferten Bonmots in die europäische Geschichte eingegangen. Seine letzte schlagfertige Bemerkung machte er am Totenbett: Anfang Dezember 1814 konnte er aufgrund eines "bösartigen Rothlauffiebers" (laut Totenschauprotokoll) nur mehr im Bett liegen... weiter




Talleyrand, 1836 porträtiert von Edmond Mennechet. - © Abb.: Stefano Bianchetti/Corbis

Wiener Kongress

Aus Prinzip prinzipienlos6

  • Der langjährige französische Außenminister Charles-Maurice de Talleyrand war einer der zwielichtigsten, zugleich aber auch einer der intelligentesten Politiker des Wiener Kongresses.

Wenn von Talleyrand die Rede ist, werden hauptsächlich negative Züge und Taten dieser bedeutenden historischen Figur präsentiert. Wie kaum ein anderer wird Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, Fürst von Bénévent, Exbischof, liberaler Aristokrat, begnadeter Diplomat und schillernde Figur des Wiener Kongresses... weiter




"Der große Wiener Friedenskongress zur Wiederherstellung von Freiheit und Recht in Europa", zeitgenössische Radierung von J. Zutz. Abb.: akg-images/picturedesk.com

Wiener Kongress

Der "Kutscher Europas"8

  • Klemens Lothar Wenzel von Metternich, der österreichische Außenminister, schuf auf dem Wiener Kongress politische Verhältnisse, die hundert Jahre lang Bestand hatten.

Wie so oft lagen die meisten Medien auch am Wiener Kongress falsch: In den Zeitungen und Journalen vor 200 Jahren war nicht der tatsächliche Spielmacher, sondern der politisch unbedeutende, aber prominente Feldherr Karl Fürst Schwarzenberg der österreichische Star schlechthin. Und dennoch hat der eigentliche Fädenzieher bereits 1814 dem 19... weiter




Die Herkunft des Weihnachtsbaums ist historisch umstritten. - © dpa/Carsten Rehder

Geschichte des Weihnachtsbaums

Der alte liebe Brauch

  • Die aus Berlin stammende jüdische Gesellschaftsdame Fanny von Arnstein brachte vor 200 Jahren den Christbaum nach Wien. Heute gehört er für die Mehrheit der Österreicher zum Fest. Doch wer erfand die Weihnachtstanne?

Wien. Das satte Grün, der Duft von Tannennadeln, Lametta und glitzernder Schmuck an jedem Ast: Für die Mehrheit der Österreicher gehört ein Christbaum ganz einfach dazu. Nur 18 Prozent der Haushalte verzichten auf diesen Brauch. In 2,6 der 3,67 Millionen österreichischen Häusern werden Naturchristbäume aufgestellt - wer keinen hat... weiter




SS-Massaker von Oradour

Kein Verfahren gegen 89-jährigen Deutschen

  • Ermittlungen gegen Österreicher am Landgericht Köln laufen noch.

Köln/Wien. Mehr als 70 Jahren nach dem SS-Massaker im französischen Oradour-sur-Glane hat das Landgericht Köln die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen einen angeklagten 89-jährigen Kölner abgelehnt. Es sei unwahrscheinlich, dem Angeschuldigten nachweisen zu können, dass er sich an den SS-Morden in dem zentralfranzösischen Ort beteiligt habe... weiter




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Dokumentation

Österreich II im 2.0-Modus1

  • Die Folgen 13 bis 24 von Hugo Portischs ORF-Dokumentation sind jetzt auf DVD erhältlich.

Der Zweite Weltkrieg ist beendet, Österreich ist nach der Befreiung durch die Alliierten nun von den vier Mächten besetzt. Das ist die Ausgangslage der Folgen 13 bis 24 der Dokumentationsreihe "Österreich II", die der Journalist Hugo Portisch und der Kameramann Sepp Riff ursprünglich in den 1980er Jahren produziert haben... weiter




Dieses Muster wurde vermutlich vor 500.000 Jahren in diese Muschel geritzt. - © Univ. Amsterdam/W. Loustenhouwer

Paläontologie

Die ältesten geometrischen Muster

  • Bisher galt als gesichert, dass erst der moderne Mensch abstrakte Muster gravieren konnte.
  • Nun zeigt sich, dass schon der Frühmensch Homo erectus diese Fähigkeiten hatte.

Leiden/Jakarta. (dpa/est) Abstrakte geometrische Formen und die Fähigkeit, sie zu ersinnen und zu erschaffen, gibt es länger, als man bisher angenommen hat. Auf der indonesischen Insel Java haben Forscher die ältesten bekannten, von Urmenschen geschaffenen geometrischen Muster entdeckt. Es handelt sich um Gravuren auf Muscheln, die 430.000 bis 540... weiter




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19. Dezember 1814
19. Dezember 1814

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Präsente anno dazumal

Wunder-Weihnachtsbuch in Wien

Innentitel des "Parley" 1849. - Rechts: Fest-Einkäufe einst. Erstand die Frau mit Boa vielleicht ein Werk des US-Autors? - © Quellen: Zit. Werk aus 1849/"Das Kränzchen", 21. Folge, Stuttgart etc. o.J. (= ca. 1909)/Archiv Wann und wie mag der nunmehr ramponierte Band in die Kaiserstadt gekommen sein? Das beschabte Exemplar mit eingerissenem Buchrücken, um das es geht... weiter




Fundstück

Literaten auf dem Glatteis

 - © Faksimile: Iris Friedenberger Eislaufen und Schreiben scheinen eine nahe Verwandtschaft zu haben. Klopstock, Herder und Goethe - um nur die drei prominentesten Beispiele zu nennen... weiter




"WZ"-Chef Conrad Dominik Bartsch

Mozarts fast vergessener Bruder

Einblick in eine Wiener Freimaurerloge um 1790. Ganz rechts sitzend soll Mozart dargestellt sein, neben Schikaneder. Ob auch C. D. Bartsch auf dem Bild ist, bleibt offen. - © Wien Museum Die Tinte auf den Notenblättern war noch nicht trocken, als im Prager Ständetheater das Orchester zur Ouvertüre der "Oper aller Opern" anhob - so will... weiter




Kraut und Rüben

SC Simmering ließ Knochen krachen

Das 4:0 ist ein Wunschtraum auf der Skizze Dr. Kremsers. - © Dr. M. Kremser Was Brutalität ist, ist hinlänglich bekannt: Simmering gegen Kapfenberg. Wie das sprichwörtlich gewordene Zitat Helmut Qualtingers genau lautet... weiter







Platz 10: CLEVERE ÄFFCHEN. Weißbüschelaffen können mit Lehrvideos etwas anfangen - jedenfalls wenn es darum geht, Leckereien aus einer Kiste zu holen. Den meisten der in Südamerika heimischen Tiere gelang das, nachdem sie im brasilianischen Dschungel per Video Artgenossen zugesehen hatten, die den Kistentrick schon beherrschten.

19.12.2014: Während in Österreich die Berge großteils grün bleiben, überqueren die Kanadier so manche Brücken auf Langlauf-Ski. Wie hier die Bill Thorpe Walking Brücke in Fredericton, New Brunswick. Doch nicht für immer: Liebesschlösser an der Pont des Arts in Paris werden entfernt.

Böse Zungen behaupten, Markus Lanz sei als Nachfolger von Thomas Gottschalk ein Griff in die Sch . . . okolade gewesen (hier badet er jedenfalls am 23. März 2013 darin).  Der diesjährige Friedensnobelpreis ist am Mittwoch an Malala Yousafzai aus Pakistan und Kailash Satyarthi aus Indien verliehen worden.

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