• vom 22.08.2012, 15:55 Uhr

Geschichte

Update: 22.08.2012, 16:02 Uhr
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Hamburger Bibliothek ging von Kriegsverlust aus

Verschwundenes Manuskript über Hanse aus dem 17. Jahrhundert entdeckt



  • "Da bin ich in den Keller runter gegangen und da war es."

Das Manuskript blieb über Jahrzehnte verschwunden, weil es für einen Teil des Bibliotheksbestands mit einer Länge von 250 Buchmetern nur einen handschriftlichen, sehr unübersichtlichen Katalog gab.

Das Manuskript blieb über Jahrzehnte verschwunden, weil es für einen Teil des Bibliotheksbestands mit einer Länge von 250 Buchmetern nur einen handschriftlichen, sehr unübersichtlichen Katalog gab.APAweb/EPA/BERND WUESTNECK Das Manuskript blieb über Jahrzehnte verschwunden, weil es für einen Teil des Bibliotheksbestands mit einer Länge von 250 Buchmetern nur einen handschriftlichen, sehr unübersichtlichen Katalog gab.APAweb/EPA/BERND WUESTNECK

 Hamburg. Glücksfund in der Hamburger Handelskammer: Ein wertvolles Manuskript aus dem 17. Jahrhundert, das auf über tausend Seiten die Geschichte der Hanse schildert, ist wiederentdeckt worden. Bislang hatte man vermutet, dass es wie so viele andere Werke bei einem Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg in der Bibliothek verbrannte. Die gebundene Handschrift trägt den Titel "Hanseatica oder Kurtzer Auszug aus den Hänsischen Recessen", wie die Handelskammer Hamburg am Mittwoch erklärte.

  Das Manuskript blieb über Jahrzehnte verschwunden, weil es für einen Teil des Bibliotheksbestands mit einer Länge von 250 Buchmetern nur einen handschriftlichen, sehr unübersichtlichen Katalog gab. Doch ein Wissenschafter habe den Katalog kürzlich gründlich studiert und war auf einen Hinweis gestoßen, sagte die Geschäftsführerin der Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv Kathrin Enzel der dpa. "Da bin ich in den Keller runter gegangen und da war es."



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-22 16:01:39
Letzte Änderung am 2012-08-22 16:02:25


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