• vom 03.01.2014, 17:25 Uhr

Geschichte


Archologie

Das Vorbild für Stonehenge




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  • Forscher haben die Orkney-Inseln als Wiege der Megalith-Bauwerke ermittelt.

Der Ring of Brodgar auf den Orkney-Inseln. - © Patrick Dieudonne/Robert Harding World Imagery/Corbis

Der Ring of Brodgar auf den Orkney-Inseln. © Patrick Dieudonne/Robert Harding World Imagery/Corbis

Wien. (ski) Fast jeder kennt die rund 4600 Jahre alten Steinkreise von Stonehenge bei Salisbury im englischen Wiltshire. Es handelte sich um einen großen Friedhof mit zahlreichen Krematorien. Darauf deuten Isotopen-Analysen hin, die Umberto Ambarella und Sarah Viner von der Universität Sheffield 2013 durchführten.

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Entwickelt wurde der Bau solcher Steinkreise aber, wie Michael Balter in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Science" berichtet, schon Jahrhunderte früher hoch im Norden, auf den Schottland vorgelagerten Orkney-Inseln. Die dortigen, rund 5000 Jahre alten "Stones of Stenness" und der 60 Megalithen umfassende "Ring of Brodgar" sind schon einige Zeit touristische Attraktionen und werden von der Unesco dem "Weltkulturerbe" zugerechnet.

Nahe Stonehenge kürzlich ausgegrabene Häuser sind übrigens genau wie weit ältere Gebäude auf der größten Orkney-Insel Mainland gebaut. Das Interesse der Archäologen an weiteren Forschungen auf diesen Inseln ist groß, denn die Wiege der jungsteinzeitlichen Megalith-Kultur stand offensichtlich dort.




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Dokument erstellt am 2014-01-03 17:29:04




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