- vom 16.04.2012, 12:42 Uhr
Update: 16.04.2012, 12:45 Uhr
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330-Millionen-Projekt vor endgültigem Aus
Umweltsenat lehnt Gas-Dampfkraftwerk in Klagenfurt ab
- Einspruch der Gemeinde Ebenthal gegen Genehmigung des Landes für Projekt von Verbund und Stadt wurde stattgegeben.
Klagenfurt. Der Bundesumweltsenat hat die Genehmigung für die Errichtung eines Gas-Dampfkraftwerkes im Osten von Klagenfurt abgelehnt. Er hat damit einer Beschwerde der Gemeinde Ebenthal bei Klagenfurt stattgegeben. Laut dem mit 10. April datierten Bescheid des Umweltsenats, der der APA vorliegt, wurde in der Bewilligung der Landesregierung die Unzumutbarkeit für die Anrainer zugunsten der "öffentlichen Interessen" verworfen, was laut Senat "nicht möglich" war. Die Beschwerden von Bürgerinitiativen und anderen Anrainern wurden mangels Parteienstellung abgewiesen.
400 Megawatt Strom und 200 MW Fernwärme
Der Projektbetreiber, die Kraftwerkserrichtungs- und -betriebs GmbH (KEG), hat nun sechs Wochen Zeit, sich an den Verwaltungs- oder Verfassungsgerichtshof zu wenden. Die KEG, die zu 51 Prozent den Klagenfurter Stadtwerken und zu 49 Prozent der Verbundgesellschaft gehört, wollte ja um rund 330 Mio. Euro im Osten Klagenfurts ein Kraftwerk errichten, das 400 Megawatt Strom und 200 MW Fernwärme liefern soll.
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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-16 12:43:28
Letzte Änderung am 2012-04-16 12:45:57
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