• vom 06.03.2012, 16:22 Uhr

Mensch

Update: 07.03.2012, 12:13 Uhr

Musik

Das Herz macht die Musik




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Ein kleines Kunstwerk: ein Wasserkristall, entstanden mit der Herzmusik einer Stillenden.

Ein kleines Kunstwerk: ein Wasserkristall, entstanden mit der Herzmusik einer Stillenden. Ein kleines Kunstwerk: ein Wasserkristall, entstanden mit der Herzmusik einer Stillenden.

Wie sich der Prozess auswirkt, kann man im Vorhinein jedoch nicht sagen. Dass etwas passiert, erkennt man hingegen bei jedem Menschen an der HRV-Messung. Und: "Wenn es jemand einfach nur schön findet, ist es auch toll", erklärt der Therapeut.

Die Herzmusik kommt schon bei Augenärzten, Zahnärzten, in der Gynäkologie, bei Psychologen sowie in der Komplementärmedizin zur Anwendung. Auch ein Wiener Krankenhaus zeigt mittlerweile Interesse an der neuen Technik. Eine Studie mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München ist in Vorbereitung.

Wasserkristalle zeigen Qualität schöner Musik
Der Wasserforscher Gaupp-Berghausen versucht, die Schönheit der Klänge - auch jene der Herzmusik - und deren Wirksamkeit anhand von Bildern sichtbar zu machen. Die Technik dazu wurde vom Japaner Masaru Emoto entwickelt, der sich seit 20 Jahren mit Wasserkristallen beschäftigt.

Dabei werden 0,8 Milliliter Wasser in Form eines Kegels eingefroren, auf deren Spitze ein einziger Eiskristall in einer Größe von 0,3 Millimeter thront. Die abgelichteten Kristalle sind kleine Kunstwerke - vor allem dann, wenn das Wasser im Vorfeld mit Musik beschallt wurde. "Das ist der größte Blödsinn, den ich machen kann. Denn nur weil ich Wasser beschalle, ändert sich weder chemisch noch physikalisch etwas", schildert Gaupp-Berghausen seine Gedanken zu Emotos Arbeit vor zehn Jahren. Inzwischen hat er über 2000 Wasserproben ausgewertet. Das kuriose Ergebnis: Die schönsten Kristalle - jene mit der schönsten Ordnung - entstehen durch Musik.

"Viele sagen, unsere Arbeit ist nicht wissenschaftlich, weil man einen Wasserkristall nicht reproduzieren kann", so der Forscher. Aber es gibt auch nie dieselbe Schneeflocke oder denselben Menschen. "Wir wissen, dass das Wasser über den Dipolcharakter bestehend aus Wasserstoff und Sauerstoff (H2O) ständig neue Verbindungen eingeht, in Schwingung kommt und damit auch auf Schwingung von außen reagiert." Es klingt kurios, aber die Erfahrung scheint ihm recht zu geben.

Kann man Schwingungseinflüssen hingegen nichts abgewinnen, dann ist es zumindest die Schönheit, die das Gemüt erhellt - sowohl die der Kristalle als auch jene der Musik. Kunstwerke, die eben wirken.

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Schlagwörter

Musik, Medizin, Wasser, Herzschlag, Emoto

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2012-03-06 16:14:06
Letzte ─nderung am 2012-03-07 12:13:05



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