• vom 10.05.2012, 16:02 Uhr

Mensch

Update: 14.05.2012, 16:56 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



"Bio"-Pille erweitert das Angebot der Verhütungsmittel



Wien. (gral) Auf Neuigkeiten in Sachen Verhütung hat man lange gewartet. Das Wundermittel per se gibt es zwar nach wie vor nicht, aber immerhin wurde jetzt die Möglichkeit der oralen hormonellen Kontrazeption um ein von Experten hochgepriesenes "natürliches" Präparat erweitert.

Werbung

Die Anti-Baby-Pille ist laut Umfrage nach wie vor der beliebteste und bekannteste - vermutlich weil einfachste und sicherste - Verhütungsschutz. Die neue Pille entspricht ganz dem aktuellen Trend auf Natürlichkeit, wie der Gynäkologe Christian Matthai vor Journalisten betonte. Seit März ist "Zoely" in Österreich am Markt. Im Gegensatz zu synthetischem Östrogen und Gestagen (Gelbkörperhormon) vereint das Medikament das körpereigene 17-beta-Estradiol und ein hochselektives Gestagen. Das Präparat gewährleistet eine hohe kontrazeptive Sicherheit, eine ausgeprägte Zyklusstabilität und hat möglicherweise geringere Nebenwirkungen auf den Stoffwechsel und das Blutgerinnungssystem. Durch die Kombination mit dem Gelbkörperhormon Nomegestrolazetat, das vom natürlich vorkommenden Progesteron abgeleitet wird, werde die Sicherheit der neuen Pille aufgrund einer verlängerten Halbwertszeit deutlich erhöht.

Das Kupferkettchen
Doch nicht alle Frauen dürfen oder wollen Hormone verwenden. Hier könnte das seit zwei Jahren in Österreich verfügbare Verhütungskettchen die Lösung sein. Es besteht aus einem chirurgischen Kunststofffaden, an dessen Ende vier bis sechs winzige Zylinder aus Kupfer angebracht sind und wird am oberen Ende der Gebärmutterhöhle verankert. Dort kann die Kette bis zu fünf Jahre verbleiben und wirkt aufgrund des Spermien-abtötenden Effekts der Kupfer-Ionen. Da sie nur wenig Platz benötigt, können sie auch junge Frauen verwenden.




Schlagwörter

Verhütung, Anti-Baby-Pille

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-10 16:08:15
Letzte Änderung am 2012-05-14 16:56:58


Beliebte Inhalte



Der WHO sind bisher 41 Infektionen mit dem neuen Coronavirus gemeldet worden, wobei 20 der betroffenen Patienten starben - vor allem im Nahen Osten. "Eine Gefahr in einer Region kann schnell zu einer Gefahr für alle werden", warnte die WHO-Chefin. - APAweb/AP/Health Protection Agency
  • "Die Situation verlangt die Zusammenarbeit der gesamten Welt."
  • weiter

Der Sänger Paul Potts ist seit seinem Auftreten bei einer britischen Castingshow ein Star. - AFP
  • Stottern ist nach wie vor eine der rätselhaftesten Störungen der Kommunikation. Nicht nur Könige leiden darunter, wovon sich das "Wiener Journal" in...
  • weiter

Sie sehen frisch aus , aber sind sie es auch? Ein Taschen-Messgerät erkennt, wie Erdbeeren riechen. - Foto: dpa
  • Massenspektrometer für die Hosentasche, Injektionen ohne Nadel.
  • weiter

Der Satellit beherbergte zahlreiche Species. - Bild: Roskosmos
  • De Biosputnik ist zurück.
  • weiter

Warum die Weiterfahrt verhindert wurde, weiß man bis heute nicht. - Yad Veshem
  • Autor kritisiert Wahlverhalten der heimischen serbischen Community.
  • weiter

Dank und viel Beifall für Helmut Denk. - apa/Hochmuth
  • Scheidendes ÖAW-Präsidium zieht positive Bilanz und erhält Anerkennung.
  • weiter

Klonen kann gefährlich sein, wie Steven Spielbergs "Jurassic Park" zeigt. - apa/Universal/Amblin
  • Klonen ist ein zentrales Thema der Science Fiction in Film und Literatur.
  • weiter

Beim Klonen entnahmen die US-Wissenschafter unter anderem der Eizelle den Kern. - OHSU/dpa
  • Forscher klonen erstmals menschliche Stammzellen, daraus wird jedoch noch kein geklontes Kind geboren.
  • weiter

Der Satellit beherbergte zahlreiche Species. - Bild: Roskosmos
  • De Biosputnik ist zurück.
  • weiter




Werbung





Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

21. 5. 2013: Schwere Zeiten für Fans des glänzenden Metalls: Der Goldpreis erklimmt keine neuen Höhen mehr, das Interesse der Anleger ist merkbar gesunken. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung