• vom 18.12.2015, 22:59 Uhr

Wissen


DNA

Gen-Schere




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    Eine effiziente und zielgenaue "Schere" für die Veränderung von Genen ist nach Einschätzung des US-Fachmagazins Science
    der wissenschaftliche Durchbruch des Jahres 2015: Für die bereits 2012 publizierte CRISPR/Cas9-Technik zeigen sich immer mehr mögliche Anwendungen.

    Mit dem Verfahren können Forscher Gene ausschalten, defekte durch korrekte DNA-Teile ersetzen oder neue Gensequenzen einfügen. Maßgeblich an der Entwicklung beteiligt war die Direktorin des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie, Emmanuelle Charpentier, die auch an den Wiener Max F. Perutz Laboratories tätig war. Mit der Technik können etwa Malaria-Mücken unfruchtbar gemacht werden und würden mit der Zeit aussterben.

    Eine Gruppe unter Beteiligung der Wiener Forscher Jürgen Knoblich und Peter Duchek hat allerdings umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen gefordert, damit mit CRISPR/Cas9 verändertes Erbgut nicht unkontrolliert an genetisch unveränderte Organismen weitergegeben wird und Wild-Populationen mutieren.





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2015-12-18 15:52:26
    Letzte ─nderung am 2015-12-18 15:54:13



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