• vom 11.04.2012, 13:00 Uhr

Natur

Update: 11.04.2012, 13:05 Uhr
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Neuer Nationalpark für Amur-Leoparden

WWF: Russland schützt seltenste Raubkatze der Welt



 Wladiwostok/Wien. In Russland ist an der chinesischen Grenze ein Nationalpark eingerichtet worden, um die letzten 30 lebenden Amur-Leoparden zu schützen, berichtete der WWF am Mittwoch in einer Aussendung. Diese Leopardenart gilt als die seltenste Großkatze der Welt. Nun sollen zukünftig bis zu 50 Tiere in dem neuen Refugium leben und die Art vor dem Aussterben bewahrt werden.

  Der Nationalpark "Leopardenland" im Südwesten der Provinz Primorsky hat eine Größe von 262.000 Hektar und wird zusammen mit dem bestehenden Naturreservat Kedrovaya Pad verwaltet. Das "Leopardenland" entspricht damit der Größe von Vorarlberg. "Der Lebensraum der Amur-Leoparden hat sich in den vergangenen 20 Jahren halbiert.


Wichtigste Maßnahme
Der neue Nationalpark ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Rettung der Art", sagte Igor Chestin, Geschäftsführer von WWF Russland. Er umfasst 60 Prozent der Lebensräume, in denen die Amur-Leoparden noch vorkommen. Das Gebiet wird auch die Heimat von zehn Amur-Tigern, die wichtig für den Bestand in China sind. Der WWF arbeitete seit 2001 an dem Projekt.

  30.000 Hektar des Parks gehören zur Kernzone. Rund eine Million Euro lässt sich Russland den Betrieb des Nationalparks kosten. 120.000 Hektar entlang der russisch-chinesischen Grenze bekommen ein spezielles Parkmanagement, das die Region als Ganzes schützen wird. Für den Zutritt braucht es eine spezielle Genehmigung.


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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-11 13:03:44
Letzte Änderung am 2012-04-11 13:05:21


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