- vom 19.10.2012, 12:45 Uhr
Update: 19.10.2012, 12:47 Uhr
- Artikel
- Lesenswert (0)
- Drucken
- Leserbrief
- Empfehlen/Teilen
Ringen um die Finanzierung
UN-Artenschutzkonferenz in heißer Phase
- Europäische Union will nach Angaben von Beobachtern ihren Beitrag bis 2015 verdoppeln.
Bis zum letzten Tag der UN-Artenschutzkonferenz (CBD) im indischen Hyderabad haben die Vertragsstaaten darum gerungen, wie die Rettung bedrohter Arten finanziert werden kann.
APAweb/Rob Griffith/AP/dapd
Neu-Delhi/Hyderabad. Bis zum letzten Tag der UN-Artenschutzkonferenz (CBD) im indischen Hyderabad haben die Vertragsstaaten darum gerungen, wie die Rettung bedrohter Arten finanziert werden kann. Die Länder der Europäischen Union wollen nach Angaben von Beobachtern ihren Beitrag bis 2015 verdoppeln. Das übe nun Druck auf die bisherigen Blockadeländer Kanada, Australien und Japan aus, sagte Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), am Freitag in Hyderabad.
Entwicklungsländer sehr kooperationswillig
Deutschland und Norwegen wollen demnach ihre Mittel zum Schutz der Artenvielfalt um jeweils 500 Millionen Euro aufstocken. Indiens Premierminister Manmohan Singh versprach zusätzliche 50 Millionen US-Dollar (38 Millionen Euro). Laut Weiger erklärten auch die afrikanischen Länder, mehr Geld ausgeben zu wollen. "Die Entwicklungsländer sind sehr kooperationswillig, weil sie erkannt haben, dass der Schutz der Biodiversität in ihrem ureigenen Interesse liegt. Denn der Verlust von Biodiversität wird am Ende viel teurer, als wenn wir die Arten jetzt schützen."
Leserkommentare
Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-19 12:45:53
Letzte Änderung am 2012-10-19 12:47:30
Mehr aus dem Ressort
- Asiatische Marienkäfer infizieren und dezimieren ihre europäischen Verwandten.
- weiter
- Mit vielen Arten "würde ein Stück Entwicklungsgeschichte sterben".
- weiter
- Forscher hoffen auf Leben in 1,5 Milliarden Jahre altem Wasser.
- weiter
- "Leben könnte unter anderen Umständen ganz anders aussehen."
- weiter
Beliebte Inhalte
- "Die Situation verlangt die Zusammenarbeit der gesamten Welt."
- weiter
- Stottern ist nach wie vor eine der rätselhaftesten Störungen der Kommunikation. Nicht nur Könige leiden darunter, wovon sich das "Wiener Journal" in...
- weiter
- De Biosputnik ist zurück.
- weiter
- Massenspektrometer für die Hosentasche, Injektionen ohne Nadel.
- weiter
Wien. Welcher Raum bietet den idealen Rahmen für eine Ausstellung über "Meldungen, die Österreich bewegten"? Richtig...weiter
Werbung