• vom 18.09.2014, 12:48 Uhr

Natur

Update: 21.04.2015, 15:07 Uhr

Artenschutz

Walfang wird weiter eingeschränkt




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Von WZonline/APA

  • Mitgliedstaaten stimmten mehrheitlich für Resolution.

Portoroz. Die Mitgliedstaaten der Internationalen Walfangkommission (IWC) haben am Donnerstag im slowenischen Badeort Portoroz schärfere Regelungen für den Walfang beschlossen, die vor allem gegen Japan zielen. Die mit 35 gegen 20 Stimmen bei fünf Enthaltungen angenommene Resolution schränkt die wissenschaftlichen Walfang-Missionen weiter ein.

Neuseeland hatte die Resolution eingebracht. Die IWC-Resolutionen sind für die Mitgliedstaaten rechtlich allerdings nicht bindend. Die 65. IWC-Tagung endet nach vier Tagen am Donnerstag.


Seit 1986 bereits verboten
Zwar ist der kommerzielle Walfang seit 1986 international verboten. Japan nutzt jedoch ein juristisches Schlupfloch und setzt den Fang unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Forschung fort. Tokio verschwieg dabei jedoch nie, dass das Fleisch der getöteten Meeressäuger in Japan verzehrt wird. Ein vom Internationalen Gerichtshof (IGH) im März verhängtes Walfang-Verbot für die Antarktis will die Regierung in Tokio nun ebenfalls umgehen, indem es noch stärker als bisher auf die wissenschaftliche Ausrichtung der Mission setzt.

Anfang des Monats startete Japan vor der Pazifikküste seine Walfangsaison zu "Forschungszwecken". Laut Fischereibehörde soll sie bis Ende Oktober vor der Küste der Stadt Kushiro 51 Zwergwale fangen, um deren Mageninhalt zu untersuchen.




Schlagwörter

Artenschutz, Walfang, IWC, Japan

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Dokument erstellt am 2014-09-18 12:48:53
Letzte nderung am 2015-04-21 15:07:16



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