• vom 14.06.2017, 10:10 Uhr

Natur

Update: 14.06.2017, 14:10 Uhr

Gefährdete Arten

Japans Walfänger stechen erneut in See




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Von APAweb/APA, dpa

  • 3 Zwergwale und 134 Seewale stehen auf der Abschussliste.

Ein Wal weniger. Harpuniert an Bord eines japanischen Walfangschiffes vor der Antarktis.

Ein Wal weniger. Harpuniert an Bord eines japanischen Walfangschiffes vor der Antarktis.© APAweb/dpa Ein Wal weniger. Harpuniert an Bord eines japanischen Walfangschiffes vor der Antarktis.© APAweb/dpa

Tokio. Japan lässt die Harpunen nicht ruhen: Ungeachtet internationaler Proteste sind die Walfänger des Landes erneut in See gestochen - offiziell zu Forschungszwecken. Zwei Schiffe legten am Mittwoch vom Hafen der westlichen Walfangstadt Shimonoseki ab und nahmen Kurs Richtung Nordwest-Pazifik, wie japanische Medien meldeten. Ihnen wird das Mutterschiff "Nisshin Maru" nachfolgen.

Auf der diesjährigen Abschussliste stehen 43 Zwergwale und 134 Seewale. Die Jagd auf die Meeressäuger wird bis Ende September dauern. Nach einer Untersuchung der Wale - beispielsweise ihres Mageninhalts - wird ihr Fleisch für den Verzehr verkauft.

Walfangmoratorium

Jedes Jahr töten die Japaner im Rahmen ihres "Forschungswalfangs" Hunderte Wale. Das ist formal erlaubt, trotz des seit 1986 geltenden weltweiten Walfangmoratoriums. Die Nummer drei der Weltwirtschaft verfolgt das Ziel, die kommerzielle Jagd auf Großwale wieder zuzulassen. Die Waljäger waren erst Ende März aus der Antarktis zurückgekehrt. Dort hatten sie wie geplant 333 Zwergwale harpuniert. Die Tiere gehören trotz ihrer relativ geringen Größe - Zwergwale werden bis zu zehn Meter lang - zu den Großwalen.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-06-14 10:12:50
Letzte nderung am 2017-06-14 14:10:42



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