• vom 06.08.2012, 08:25 Uhr

Technologie

Update: 06.08.2012, 18:43 Uhr
  • Artikel
  • Fotosstrecke
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (4)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Minutenlanger Jubel im Kontrollzentrum

Rover "Curiosity" erfolgreich auf dem Mars gelandet



  • US-Präsident Barack Obama: "Heute haben die USA auf dem Mars Geschichte geschrieben".

"Curiosity" soll auf dem Mars zwei Jahre lang nach Spuren von Leben suchen. Es ist die teuerste und technisch ausgefeilteste Mission, die je zum Roten Planeten geschickt worden ist. - APAweb/REUTERS/NASA-JPL/Handout

"Curiosity" soll auf dem Mars zwei Jahre lang nach Spuren von Leben suchen. Es ist die teuerste und technisch ausgefeilteste Mission, die je zum Roten Planeten geschickt worden ist. APAweb/REUTERS/NASA-JPL/Handout

Washington. Der Marsrover "Curiosity" ist erfolgreich auf unserem Nachbarplaneten gelandet. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA am späten Sonntagabend (Ortszeit) im Kontrollzentrum im US-Bundesstaat Kalifornien mit. Ihre Anspannung war den Mitarbeitern insbesondere während der sieben Minuten langen Landephase ins Gesicht geschrieben.

Jubel folgte auf Anspannung
Bei dem sehr komplizierten Landemanöver hätte vieles schief gehen können. Mit der Nachricht brach minutenlanger Jubel im Kontrollzentrum aus, die Mitarbeiter lagen einander in den Armen.

"Curiosity" soll auf dem Mars zwei Jahre lang nach Spuren von Leben suchen. Es ist die teuerste und technisch ausgefeilteste Mission, die je zum Roten Planeten geschickt worden ist.

Die Glücksbringer der NASA-Ingenieure
Erdnüsse für eine erfolgreiche Landung: Mit zahlreichen außergewöhnlichen Glücksbringern zitterten Ingenieure der US-Raumfahrtbehörde NASA der Landung des Roboterfahrzeugs "Curiosity" auf dem Mars entgegen. Ein Forscher habe sich einen langen Bart wachsen lassen, den er erst nach der Landung abrasieren wollte, sagte NASA-Manager Brian Portock.

Eine andere Kollegin habe schon den ganzen Tag über zwei Schmuckstücke festgehalten und wollte sie nicht loslassen, bevor "Curiosity" nicht auf dem Mars aufgesetzt habe. Ein dritter Kollege habe sich die Haare anhand der US-Flagge frisiert: Ein blau-rot-gefärbter Irokesenschnitt und an den Seiten einrasierte Sterne.

Besondere Bedeutung habe aber eine Dose gesalzener Erdnüsse, die im NASA-Kontrollzentrum in Pasadena die Runde mache. "Das ist schon seit etwa 40 Jahren Tradition", sagte Portock. "All diese Sachen tragen dazu bei, uns ruhig zu halten, die Laune zu heben - und natürlich 'Curiosity' Glück zu bringen."


Obama: "USA haben Geschichte geschrieben"

sagte Obama am Montag in Washington einer Mitteilung zufolge. Die Landung des Roboterfahrzeugs der US-Raumfahrtbehörde Nasa werde in der Zukunft als "Argument des Nationalstolzes" dienen.

"Der heutige Erfolg erinnert uns daran, dass unsere Vormachtstellung - sowohl im All, als auch auf der Erde - davon abhängt, dass wir klug in Innovation, Technologie und Grundlagenforschung investieren, die schon immer dafür gesorgt haben, dass unsere Wirtschaft von der Welt beneidet wurde." Er warte gespannt auf die Ergebnisse, die "Curiosity" liefern werde.




Schlagwörter

Curiosity, Marsrover, NASA, Mars

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-06 07:46:26
Letzte Änderung am 2012-08-06 18:43:28


Beliebte Inhalte



Aufräumen: Die Freiwilligen bargen am 5. Mai rund 100 Fässer (l.). Die Via Donau holte bis Freitag 320 "Auftriebskörper" aus dem Wasser, eine Ölsperre wurde errichtet (r.).
  • In der Alten Donau gammeln hunderte alte Fässer vor sich hin - manche von ihnen enthalten Giftstoffe.
  • weiter

Vor allem viel Fleisch wird am Hannovermarkt feilgeboten. - Vasari
  • 20.000 Menschen pro Woche besuchen den Markt. Die Tendenz steigt.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Radfahren ist gesund. Auch wenn es nur zehn Minuten pro Tag sind. - dpa
  • Sportwissenschafterin Tietze über Vorzüge und Risiken urbanen Radfahrens.
  • weiter

Volksschulwand vorher (links) und nachher (rechts) - Bild: Andreas Praefcke An einer Volksschule in Wien mussten nach dem Protest der Mutter einer Schülerin die Kreuze in allen Klassenzimmern entfernt werden...weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Eine erste Teststrecke beim Westbahnhof wurde grün angemalt. - APAweb / Georg Hochmuth
  • City-Chefin Stenzel: Grüne geben Steuergelder für Parteiwerbeaktion aus.
  • weiter

Neben Rot soll es auch Grün auf den Radwegen geben. - apa
  • Fußgängerbeauftragte plädiert für mehr Rücksichtnahme.
  • weiter

Absperrungen auf dem Heldenplatz soll es heuer erstmals nicht geben. - apa
  • Anstelle des Aufmarschs der Burschenschafter wird der Heldenplatz am 8. Mai zum Konzerttag.
  • weiter




Werbung




Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

20.5.2013: Ein tibetischer Mönch hält ein Schild neben einem Plakat, das Gedhun Choekyi Nyima, den elften Penchen Lama zeigt, der vom Dalai Lama anerkannt wird. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung